Montag, 8. Februar 2010
Die Lösung für Google StreetView Geschrieben von Alain Blaes
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19:37
Kommentare (0) Trackbacks (0) Die Lösung für Google StreetView
Über Google StreetView kann man denken was man will, aber der jüngste Vorstoß unserer Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner mutet dann doch etwas grotesk an. Es mag ja sein, dass die flächendeckende Fotoaktion nichts anderes ist als "eine millionenfache Verletzung der Privatsphäre". Es mag auch sein, dass die Darstellung von Google als böse Datenkrake einer gewissen Grundlage nicht entbehrt. Und sicher ist es auch richtig, dem Verursacherprinzip zu folgen.
Die Forderung aber, Google solle "die Genehmigung der Bürger einholen, wenn sie das Foto eines Privathauses veröffentlichen möchten“, ist angesicht der Komplexität des Themas schon recht undifferenziert. Und ungefähr so realitätsbezogen wie die Forderung der Länderminister, Bürger mögen der GEZ die Nicht-Existenz eines Empfangsgeräts beweisen. Aber vielleicht könnten GEZ und Google beim Abklappern der Haushalte ja tolle Synergien nutzen: "Guten Tag, Sie zahlen keine GEZ-Gebühr. Auf dem Foto hier ist aber ganz deutlich Fernsehflimmern zu sehen. Wenn Sie der Veröffentlichung des Fotos zustimmen, zahlen Sie nur 80 Prozent der Strafgebühr. Bitte unterschreiben Sie hier." Montag, 8. Februar 2010
Keine halben Sachen Geschrieben von Alain Blaes
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17:44
Kommentare (0) Trackbacks (0) Keine halben Sachen
Man kann nicht sagen, dass AWD halbe Sachen macht. In den vergangenen Monaten hat projekt-datenschutz.de den Finanzdienstleister gleich vier Mal gelistet. Das ist rekordverdächtig. Mehrere zehntausend Kunden hatten das Nachsehen, weil ihre privaten Daten, darunter Details über Geldanlagen, in Umlauf gerieten. Nach Überprüfung der äußerst wenigen vom NDR übermittelten Datensätze können wir einen unberechtigten Zugriff auf aktuelle Daten aus einem AWD-IT-System ausschließen. Dies wurde auch im Rahmen einer aktuellen Analyse von IT-Experten einer renommierten Wirtschaftsprüfungsgesellschaft zu unseren hohen technischen und organisatorischen Sicherheitsstandards deutlich. Ein weiteres Mal sind die von NDR präsentierten Daten veraltet, teilweise sogar mehr als 10 Jahre alt. Dies legt den Schluss nahe, dass die Informationen aus demselben Datenpool stammen, den NDR bereits im Oktober 2009 medial genutzt hatte. Diese Datenquelle war mit krimineller oder geschäftsschädigender Absicht in Umlauf gebracht worden.
Montag, 8. Februar 2010Schnelle AntwortSuper: kaum monieren wir den trägen Aufklärungswillen der Politik, schon reagiert sie. Heute hat die Europäische Agentur für Internetsicherheit ENISA einen 49-seitigen Bericht zum Thema Sicherheit in sozialen Netzen vorgestellt. Sie listet sogar 17 Golden Rules, die das Bewußtsein über die Risiken von Facebook & Co schärfen sollen. Genauso haben wir uns das vorgestellt. Jetzt warten wir nur noch auf die deutsche Übersetzung. Und eine kürzere Version, die die Zielgruppe auch lesen mag.
Montag, 8. Februar 2010Nur ein BuchstabeEs gibt gute Vorsätze, bei denen man von Anfang das Gefühl hat, dass man sie nicht durchhalten wird. So hatte ich mir vorgenommen, nicht mehr über die GEZ zu schreiben – und war schon einmal vom Pfad der Tugend abgewichen. Und nun schon wieder. Aber es muss sein, denn aus unseren Nachbarland Tschechien dringen beunruhigende Nachrichten herüber: Hier hat nämlich die CEZ eine Spezialtruppe aufgestellt, die "notorischen Nicht-Zahlern" das Fürchten lehrt:
In der Praxis kommt es schon mal zu heiklen Situationen:
Nein, die CEZ ist keine Gebühreneinzugszentrale, sondern ein halbstaatlicher Stromkonzern und heißt nur so ähnlich wie unsere GEZ. Aber warum wird die Meldung über die tschechische Strom-Taskforce heute auf der ersten Seite der GEZ-Medien tagesschau.de und swr.de gepostet? Und zwar nur da? Das kann nur als Warnung gemeint sein. Für den Fall, dass die Charmeoffensive, die die GEZ letzte Woche mit Forum und Blog gestartet hat, nicht angenommen wird. Und hatte der GEZ-Blog nicht schon letzte Woche einen drohenden Unterton:
Zahlungsverweigerer, die eine reale Katze haben, sollten jetzt ganz besonders aufpassen. Aber vielleicht sollten wir alle künftig viel netter zur GEZ – zu unserer GEZ – sein? Die können nämlich selbst auch recht nett sein. Wir erfahren es wieder aus dem GEZ-Blog:
Ein gewisser Lars also, scheinbar nett. Recht und Unrecht und aufgerissene Augen. Was da im Busche sein könnte, erfahren wir wieder aus dem Nachbarland, wo es die Strom-Truppe auch nicht leicht hat:
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