Mittwoch, 31. März 2010
Mit traditionellen Technologien ... Geschrieben von Rainer Doh
in Wirtschaft und Politik um
12:03
Kommentare (0) Trackbacks (0) Mit traditionellen Technologien durch die KriseDie Krise lässt uns nicht los. Da war es wieder so schön aufwärts gegangen, mit der IT im Allgemeinen ("Wirtschaftskrise ist für IT-Branche vorbei") und den Prozessoren im Besonderen ("Die Wirtschaftskrise ist vorbei - im Prozessormarkt"). Und dann verderben die Staaten im Allgemeinen ("Inzwischen haben einige Staaten ähnliche Zahlungsprobleme wie die Banken") und Griechenland im Besonderen ("EU fürchtet Krise durch Griechenland") die Stimmung. Für uns Grund genug, in Sachen Krise am Ball zu bleiben, wie immer in dieser Rubrik mit praktischen Tipps für jedermann. Zur langfristigen Sicherstellung der persönlichen Business Continuity aus dem Krisen-Shop heute besonders zu empfehlen:
![]() "Der Draht wird einzeln in handlichen und gut stapelbaren Schachtel geliefert."
Das war klar und setzt nicht einmal Krise, wohl aber Strom voraus. Besonders wichtig sind daher traditionelle Technologien, die das Gemüsebeet auch ohne Notstromaggregat schützen:
Das Gebinde Nato-Draht kostet im Krisen-Shop nur 59,95 Euro. Beunruhigt? Ist es schon so weit? Was mich an diesen Angeboten aber dann doch beruhigt hat: Der Krisen-Shop nimmt noch Euro. Mittwoch, 17. März 2010
Älteste Datenbank der Welt entdeckt Geschrieben von Rainer Doh
in Medien um
18:55
Kommentare (0) Trackbacks (0) Älteste Datenbank der Welt entdecktWer sich als Journalist beim Weltfussball-Verband FIFA für die WM in Südafrika akreditieren will, dem eröffnen sich überraschende Möglichkeiten, wenn er sein Herkunftsland anklicken will: Für Deutschland wird da nicht nur wahlweise eine German Democratic Republic angeboten, sondern auch die Saar. Des weiteren im FIFA-Angebot: Jugoslawien, die Tschechoslowakei, Rhodesien, Palästina als britisches Mandatsgebiet, die beiden Yemen, Obervolta und Irland – in den Grenzen von vor 1921. Das Römische Reich fehlt.
Wir wissen nicht, ob "Bild" mit dieser Antwort zufrieden ist. Wir sind es es jedenfalls nicht. Denn als ITler fragen wir uns: Wo hat die FIFA eigentlich diese Datenbank her? Sie muss irgendwann zwischen 410 und 1921 entstanden sein. Sensationell.
Freitag, 12. März 2010
German Cloud Geschrieben von Alain Blaes
in Datenschutz, Technologie und Märkte um
15:36
Kommentare (0) Trackbacks (0) German CloudSeit Jahren ist die Cloud das Kernthema der IT, und schon meldet sich die Bitkom mit dem Konzept einer "Cloud made in Germany"... (ganz englischsprachig, wie es sich in dieser Branche gehört). Nein, die schnellsten sind unsere Verbandsmannen nicht, eine deutsche oder zumindest europäische Cloud macht aber durchaus Sinn angesichts der doch eher laxen Datenschutz-Vorschriften in USA & Co. Dann, und erst dann, wird Cloud Computing, so Bitkom-Verbandspräsident August-Wilhelm Scheer, "die Informationswirtschaft, ihre Technologien und ihre Geschäftsmodelle nachhaltig verändern", zumindest im Datenschutz-sensiblen Zentraleuropa. Ein Lob also für diesen Vorstoß. Freitag, 12. März 2010
Guido ist doch Rheinländer! Geschrieben von Alain Blaes
in Wirtschaft und Politik um
11:05
Kommentare (0) Trackbacks (0) Guido ist doch Rheinländer!Es ist tatsächlich empörend, was die Presse seit Tagen propagiert: Westerwelle betreibe Spezlwirtschaft. Die Presse lügt! Endlich hat FDP-Generalsekretär Christian Lindner ein Machtwort gesprochen: Die Demokratie droht damit Schaden zu nehmen, nicht mehr und nicht weniger! Ist doch auch wahr. Spezlwirtschaft ist ur-bayerische Kernkompetenz, und Guido ist Rheinländer. Und überhaupt: alle mal schön die Klappe halten und die politische Führung nicht hinterfragen. Das ist gesunde Demokratie. Mittwoch, 10. März 2010
Aus der Skurrilitätenschmiede Geschrieben von Rainer Doh
in PR und Kommunikation um
15:21
Kommentare (0) Trackbacks (0) Aus der SkurrilitätenschmiedeDiese Meldung ist natürlich einen Blog-Beitrag wert:
Schön, dass wir künftig auch bloggen können, wenn uns kein Thema einfällt, da ist in der Vergangenheit ja so mancher Blog nicht zu Stande gekommen. Gut gefällt mir auch dieses Feature der neuen Lösung:
Wirklich wichtige Themen werden nie alt, man kann sie nicht breit genug walzen. Ein Leser des Heise-Forums erinnert in diesem Zusammenhang an die berühmte "Motiv-Klingel" für Fotoamateure. Als direkte Zielgruppe der neuen Software sind wir trotzdem gespannt auf die Conference on Human Factors in Computing Systems in Atlanta, auf der die IBM-Wissenschaftler Werner Geyer und Casey Dugan über ihre Erfahrungen mit einem ersten firmeninternen Test berichten wollen. Dienstag, 9. März 2010
Bald flächendeckend grün? Geschrieben von Alain Blaes
in Technologie und Märkte um
14:50
Kommentare (0) Trackbacks (0) Bald flächendeckend grün?Es ist ruhiger geworden um Green-IT. Eigentlich kann man zu dem Thema auch gar nichts mehr hören, nachdem Dutzende von Anbietern uns monatelang mit Neuigkeiten wie "Festplatte reduziert Energiebedarf im Rechenzentrum", "Wir kaufen nur noch Diesel-betriebene Q7" und "Notebook mit nachwachsendem Bambusgehäuse" (ja, das Gehäuse wächst nach) drangsaliert haben. Ab und zu gibt es dann aber doch noch interessante Meldungen, wie im Fall des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt, das nach der Modernisierung seines Clusters Energiekosten drittelt, oder der Stadtverwaltung Gießen, die nach dem Umrüsten und Virtualisieren ihrer Serverlandschaft jedes Jahr 20.000 Euro an Energiekosten einspart. Überhaupt spielt das Thema Virtualisierung eine große Rolle beim Senken des Energieverbrauchs. Und wenn es stimmt, was IDC schon vor eineinhalb Jahren geschrieben hat, dass nämlich bereits die Hälfte aller Unternehmen eine Green-IT-Strategie hätten, dann sollte es nicht mehr lange dauern, bis Deutschland flächendeckend virtualisiert ist. Energie- und damit Kosteneinsparungen in fünf- oder sechsstelliger Höhe pro Jahr sollte eigentlich für jedes Unternehmen Anreiz genug sein, grün zu investieren. Fragt sich nur, warum man neben den tollen umweltfreundlichen Produkten, Lösungen und Prognosen der Hersteller und Marktforscher so wenig über die schönen, grünen Erfolgsmeldungen der Unternehmen liest. Dienstag, 9. März 2010
Deutscher Michel und deutscher Manager Geschrieben von Alain Blaes
in Technologie und Märkte um
13:18
Kommentare (0) Trackbacks (0) Deutscher Michel und deutscher ManagerIn USA längst Alltag, ist das Thema Internet-Sourcing hierzulande so gut wie inexistent. An der Mentalität kann es jedenfalls nicht liegen, denn der deutsche Michel gibt Jahr für Jahr im Web mehr Geld aus für Reisen, Bücher, Musik, Staubsauger, Notebooks und Schuhe und ist mit dieser Art des Shoppens im Übrigen hochzufrieden. Und was ist mit dem deutschen Manager? Er pflegt eine rätselhafte Zurückhaltung, wenn es darum geht, Produkte oder Dienstleistungen zeitgemäß zu beschaffen oder zu verkaufen. Zeitgemäß, das heißt: vom Schreibtisch aus den Kontakt zu den richtigen Partnern finden, bessere Preis- und Lieferbedingungen aushandeln, Prozesse optimieren, Produktion besser auslasten, den gesamten Workflow in die IT integrieren. Die Vorteile wären überragend. Ich weiß, Qualität, Zahlungsfluss und Schutz von geistigem Eigentum beschäftigen die Unternehmen, das sind aber Aspekte, die moderne Sourcing-Plattformen zuverlässig im Griff haben. Wo ist also der Hemmschuh? Die deutsche Wirtschaft ist geplagt von zu hoher Exportlastigkeit und Überkapazitäten, und die Innovationskraft vieler Betriebe ist, milde ausgedrückt, zurückhaltend. Das sind die traurigen Erkenntnisse, die die Finanzkrise zu Tage gebracht hat. In einem globalen Markt sind aber hohe Flexibilität und Wettbewerbsfähigkeit gefragt, da reicht Althergebrachtes nicht mehr. Die Nutzung zeitgemäßer Technologien wäre schon mal ein guter Anfang, wenn es darum ginge, Kosten zu sparen und Ressourcen effektiver zu nutzen. Dann wäre auch wieder mehr Zeit für Innovation und Kreativität übrig – die eigentlichen Stärken der Deutschen. Dienstag, 9. März 2010
HOCHpräzise Voraussage Geschrieben von Alain Blaes
in Datenschutz um
12:20
Kommentare (0) Trackbacks (0) HOCHpräzise VoraussageDie Vorratssdatenpeicherung hat zwar eine um keinen Deut bessere Verbrechensaufklärungsquote gebracht, nach dem vernichtenden Urteil des Bundesverfassungsgerichts rufen die unterlegenen Befürworter nun aber Zeter und Mordio. Der Bund deutscher Kriminalbeamter BDK spricht sogar vom einem "Flurschaden", dessen Tragweite noch nicht absehbar sei. Mehr noch, die Bürger erwarte ein – nein, kein Sicherheitsrisiko, sondern ein SicherheitsHOCHrisiko. Wenn das mal gut geht... Wie die düstere Zukunft der Verbrechensbekämpfung in Deutschland ab März 2010 aussieht, zeigt die Grafik.
Montag, 8. März 2010
IT-Oscars oder so Geschrieben von Alain Blaes
in Technologie und Märkte um
17:21
Kommentare (0) Trackbacks (0) IT-Oscars oder soNeun von zehn für den Oscar nominierten Dokumentarfilmen sind mit der Software Final Cut Pro erstellt worden, schreibt Macworld UK unter Berufung auf Apple-Informationen. Und bei allen Filmen, die in der Kategorie "Beste visuelle Effekte" nominiert wurden, wurde NVIDIAs Grafik-Technologie verwendet. Hollywood sollte dies zum Anlass nehmen und überlegen, ob es die Oscar-Verleihung nicht erweitert und IT-Oscars oder so ähnlich verleiht. Das Glamour-Umfeld mit Sternen und Sternchen wäre für die sonst eher langweilige Hardware und Software jedenfalls eine willkommene Abwechslung. Montag, 8. März 2010
Twitter-Dinge, die die Welt nicht ... Geschrieben von Susanna Tatár
in Medien um
15:53
Kommentare (0) Trackbacks (0) Twitter-Dinge, die die Welt nicht brauchtEs gibt Firmen, die "twittern per Fax" anbieten, andere lassen Haustiere twittern. Spielzeughersteller Mattel hat einen Halsbandanhänger entwickelt, der die Bewegungen und Laute von Hunden erkennt, diese einer von 500 Twitter-Nachrichten zuordnet und die Statusmeldung sofort per WLAN an Twitter versendet. Mein Favorit ist „Endlich habe ich den Schwanz gefangen, den ich die ganze Zeit gejagt habe – Aua!“ Solche Erfolgserlebnisse meines Hundes muss ich auch unbedingt und umgehend erfahren, etwa inmitten eines Kundenmeetings. Und wenn ich während einer Presseveranstaltung einen Tweet meines Hundes lese „Ich zerfetze gerade deine Designer-Couch, für die du ein Jahr lang gespart hast“, dann werden die Pressevertreter und meine Kunden sicherlich dafür Verständnis haben, dass ich sofort heim muss - um das Möbelstück zu retten oder den Hund zu vermöbeln... Na ja, so lange man nicht auf die Idee kommt, ein ähnliches Halsband für Angestellte zu entwickeln...
Montag, 8. März 2010
Kommt die neue Besinnung? Geschrieben von Alain Blaes
in Datenschutz um
12:53
Kommentare (0) Trackbacks (0) Kommt die neue Besinnung?In diesem Blog hatte ich schon mehrmals meine Verwunderung darüber geäußert, warum die Politik gerade beim Datenschutz offenbar immer wieder versucht, das Verfassungsrecht zu umgehen: beim Bundestrojaner, bei der automatischen Erfassung von Kfz-Kennzeichen oder zuletzt bei der Vorratsdatenspeicherung. Was ist der Grund: wird der Gesetzgeber juristisch falsch beraten? Versucht er seine Grenzen auszuloten? Ist es gar staatliche Willkür? Gestern erfahre ich von einem Juristen, Gesetzes- und Verfassungsrecht sei im Grunde viel zu kompliziert für mich, für einen Laien also, der seine Informationen nur aus den Medien zieht. Im Hintergrund, für Medien nicht nachvollziehbar, passierten die wahren und komplizierten Prozesse. Meine Verwunderung habe weder Substanz noch sei sie irgendwie von Belang. Bin ich froh, dass Hans-Jürgen Papier mir im Geiste beisteht! In diversen Interviews monierte der Präsident des Bundesverfassungsgerichts am Wochenende: "Einige Gesetze des Bundes und der Länder sind - absichtlich oder unabsichtlich - über das Ziel hinausgeschossen." Die "unantastbare Menschenwürdekerne" seien vom Gesetzgeber "in aller Regel nicht hinreichend beachtet" worden, sagte er. Ursache sei wohl die Verwirrung vieler Staaten nach Nine-Eleven (darunter eben auch Deutschland) und ihr Unvermögen, mit einem neuen terroristischen Gefahrenpotenzial umzugehen. Papier hofft, dass sich der Gesetzgeber nach dem klärenden Urteil zur Vorratsdatenspeicherung ("eine schallende Ohrfeige") jetzt wieder stärker auf die verfassungsmäßige Rechtsprechung besinnt. Das hoffe ich auch. Mittwoch, 3. März 2010
Der Online-Twitter-Fax-SMS-Brief Geschrieben von Susanna Tatár
in Medien, Technologie und Märkte um
17:23
Kommentare (0) Trackbacks (0) Der Online-Twitter-Fax-SMS-Brief
Das sehnsüchtige Warten ist vorbei: Er ist da, der Online-Brief. Es wird zwei Varianten geben: Einen reinen Online-Brief – es tut auch nichts zur Sache, dass andere neulich doch schon eine ähnliche Idee hatten, die unter dem Namen „E-Mail“ einen gewissen Bekanntheitsgrad erlangt hat – und eine Kombi-Version, die digitale und reale Elemente besonders elegant kombiniert: Der Absender übermittelt die Daten der Post online und diese werden dann von Postboten an den Empfänger zugestellt. Für einen Brief nach dem Hybrid-Modell wird die Post etwa 46 Cent verlangen, für den reinen Online-Brief 22 Cent. Nicht ganz zu Unrecht titelte die Computerwoche Anfang Februar: "22 Cent für (r)eine Email?"
|
KalenderSucheKategorienAutoren |