"Rapid Response" ist ein klassisches PR-Instrument. Wir greifen dabei (im Auftrag von Kunden) in kurzen Beiträgen aktuelle Themen auf und kommunizieren eine Position dazu. Das Ziel ist nicht einfach, Aufmerksamkeit zu schaffen, sondern mit einer klaren Meinung zu relevanten Fragen offen Stellung zu beziehen.
Der Bereich möglicher Themen sollte dabei zwar über den Tellerrand der Produkte und Lösungen des jeweiligen Unternehmens hinausreichen, sich aber im weitesten Sinne schon auf das Tätigkeitsfeld erstrecken – im Fall unserer IT-lastigen Kunden also auf Themen wie Datensicherheit und -schutz, Cloud Computing, Mobilität, IT-Trends, Green-IT, Technologie, Social Media, Unternehmensorganisation oder Compliance; griechische Staatsschulden oder ausgeschiedene Fußballerinnen wären trotz brennender Aktualität weniger geeignet. Rapid Response ist natürlich nicht neu. In den USA ist das seit langem üblich, insbesondere in Wahlkämpfen; hierzulande hat sich beispielsweise die CDU im Bundestagswahlkampf 2002 daran versucht.
Das Problem – die Herausforderung – ist vielleicht gar nicht so sehr, ein passendes Thema aufzugreifen, sondern die schnelle Umsetzung: Rapid Response verlangt natürlich eine einigermaßen zügige Reaktion. Das heißt aber auch, dass bewährte Workflows stark abgekürzt werden müssen. Vom Identifizieren eines Themas bis zur Verkündigung sollte nicht viel mehr als ein Tag vergehen, inklusive Freigabe des Textes.
Aber vielleicht haben wir die Latte da auch zu hoch gelegt. Es muss ja nicht alles hoppla-hopp sein. Dass es auch anders geht, zeigte vor ein paar Tagen die Rapid Response einer oberösterreichischen Stadt:
