An diesem Montagmorgen wollen wir die Leser dieses Blogs an einer internen Diskussion teilhaben lassen. Es geht, wie so oft, wenn die Meinungen aufeinanderprallen, um Anglizismen – konkret darum, ob der Begriff "Bashing" in der Überschrift einer Presseinformation vorkommen darf. Einerseits ist es natürlich ein lupenreiner Anglizismus und als solcher tunlichst zu vermeiden, andererseits sind die möglichen Synonyme allesamt nicht so recht tauglich: "schelten" ist klar zu schwach, "fertigmachen", "runterputzen", "niedermachen" oder gar "zur Sau machen", das geht ja alles auch nicht.
Zur Lösung haben wir eine kurze Presseschau vorgenommen und Erstaunliches festgestellt. So gut wie alles, was Rang und Namen hat in der deutschen Medienwelt, ist beim "Bashing" mit dabei (hier nur eine kleine Auswahl):
Süddeutsche:
FTD:
Manager Magazin:
Die Welt
Die Zeit
Ja, wenn es so ist, wenn also sogar die "Zeit" mitmacht, dann können wir uns das Bashing-Bashing sparen. Offenbar ist dieses Bashing mittlerweile ein deutsches Wort, wie Fasching und Wirsing.