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    <title>Susanna Tatár - PRmacher</title>
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    <description>Blog</description>
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    <title>Die Eigentor-PR</title>
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            <category>PR und Kommunikation</category>
            <category>Technologie und Märkte</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Susanna Tatár)</author>
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    &lt;p class=&quot;break&quot;&gt;&lt;p&gt;Gewiss war das nicht die erste PR-Aktion in der Grafikbranche, die gehörig nach hinten losging. NVIDIA und ATi hatten kürzlich mit Attrappen- und Paperlaunch-Vorwürfen zu kämpfen und auch ihre Salami-Taktik, technische Details neuer Produkte in kleinen Häppchen an die Presse zu verteilen, löste mitunter &lt;a href=&quot;http://www.prmacher.de/index.php?/archives/273-Medienkritik-des-kleinen-Mannes.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Befremdung&lt;/a&gt; und Verärgerung unter deutschen Technik-Journalisten aus.&lt;/p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;&lt;p&gt;Interessanterweise gelingen Intel, dessen riesige Marketing- und PR-Maschinerie doch ganz andere Potentiale als etwa die von NVIDIA hat, die peinlichsten Eigentore (wollen wir aus bekanntem Anlass bildlich sein…). Das Neueste: Intel veröffentlichte ein &lt;a href=&quot;http://portal.acm.org/citation.cfm?id=1816021&amp;amp;coll=GUIDE&amp;amp;dl=GUIDE&amp;amp;CFID=94608761&amp;amp;CFTOKEN=50783980&amp;amp;ret=1#Fulltext&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Whitepaper&lt;/a&gt;, das sich anschickt, den Mythos „GPUs sind 100mal schneller als CPUs“ zu entzaubern. Nun nahmen die Intel-Ingenieure die NVIDIA-GPU GeForce GTX 280 (die ist zwar mittlerweile veraltet, aber als Intel mit den Messungen anfing, war sie noch aktuell), und verglichen sie mit dem Core i7 960. Mit dem Ergebnis, dass die GTX 280 &lt;strong&gt;nur&lt;/strong&gt; etwa 2,5mal schneller ist als der Core i7 960. Und überhaupt, generell lässt sich sagen, hieß es, dass GPUs im Durchschnitt nur 14mal schneller als CPUs sind. Abgesehen davon, dass der wissenschaftliche Wert der Messungen fraglich ist, da der Code vermutlich nicht ausreichend auf den NVIDIA-Chip optimiert wurde und der Datendurchsatz sowie Benchmarks nicht hinreichend nachvollziehbar sind, sorgte die Aussage verständlicherweise für Belustigung in der Branche. Andy Keane, Leiter der GPU-Computing-Sparte bei NVIDIA, brachte dies in seinem &lt;a href=&quot;http://blogs.nvidia.com/ntersect/2010/06/gpus-are-only-up-to-14-times-faster-than-cpus-says-intel.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Blog&lt;/a&gt; so auf den Punkt: Es komme in der Technikwelt selten vor, dass ein Unternehmen auf einer Konferenz erklärt, seine Technik sei nur 14-mal langsamer als die seines Konkurrenten. Zumindest habe er dies in den 26 Jahren, seit er in der Industrie ist, nicht erlebt.&lt;/p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;&lt;p&gt;Nach wie vor gilt es: Es wird einem nie langweilig in der Grafikbranche. Jetzt bin ich neugierig, womit uns Intel die nächste Überraschung beschert. Wird es vielleicht wieder was mit Larrabee? Letztes Jahr wurden große Erwartungen geweckt, „Intel bringt einen Grafikchip mit 16 Kernen auf den Markt….“ (NVIDIA-Chips haben mittlerweile 480), Larrabee ist dann tot erklärt worden, nur damit er auf der ISC seine wundersame &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/ix/meldung/ISC-10-Intel-Larrabee-ist-da-1012723.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Auferstehung&lt;/a&gt; als High-Performance-Chip feiern konnte. Wir sind gespannt, was noch alles aus dem Problemkind wird. Weitere Verwendungsvorschläge wären eventuell (je nachdem, wie die Hitzeentwicklung sein wird):&lt;/p&gt; &lt;!--EndFragment--&gt; &lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;&lt;p&gt;&lt;!-- s9ymdb:244 --&gt;&lt;img width=&quot;532&quot; height=&quot;354&quot; src=&quot;http://www.prmacher.de/uploads/071_2.JPG&quot; class=&quot;serendipity_image_center&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Tue, 29 Jun 2010 09:24:00 +0200</pubDate>
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    <title>Medienkritik des kleinen Mannes</title>
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            <category>Medien</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Susanna Tatár)</author>
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    &lt;p class=&quot;break&quot;&gt;&lt;p&gt;Taxifahren ist immer aufschlussreich – für einen PR-Menschen sowieso, aber wahrscheinlich auch für jeden, der sich gern informiert. Trifft man einen mitteilungsfreudigen Taxifahrer, ist das informationstechnisch teilweise besser als die &amp;quot;Bild&amp;quot; bzw. ihre lokalen Pendants zu lesen. Gestern Morgen fuhr ich mit einem wortunkargen Fahrer zur Supercomputing-Messe in Hamburg. Ich war sehr auf die neue Top-500-Liste der schnellsten Supercomputer gespannt, denn es hat sich vorab abgezeichnet, dass es ein GPU-basiertes System in die Top 3 schaffen wird. Die Aufregung des Taxifahrers hatte einen anderen Grund. Die Fahrt dauerte nur 10 Minuten, doch er hat die 600 Sekunden höchst effizient eingesetzt, Medienkritik zu üben. &amp;quot;Lena, Lena, Lena… Ich kann das nicht mehr hören. Himmel, das ist NUR ein Song. Und das ist NUR ein 19-jähriges Mädchen. Mein Gott, wir haben doch andere Probleme. Dieser Medien-Zirkus ist nicht mehr zu ertragen.&amp;quot; Mit einem demonstrativen Hieb brachte er das Radio, in dem &amp;quot;Satellite&amp;quot; lief, zum Schweigen und fasste in den folgenden 591 Sekunden die gravierendsten deutschen und weltweiten Probleme kurz und pointiert zusammen. Mancher Verfasser von Pressemitteilungen könnte sich an dieser Effizienz ein Beispiel nehmen. Auf wörtliche Wiedergabe möchte ich an dieser Stelle jedoch verzichten: Erstens sind genannte Probleme – Stichwörter Hochwasser, Ölpest und Griechenland – jedem bekannt, zweitens war die Zusammenfassung des Fahrers mit zahlreichen salonunfähigen Wörtern gespickt.&lt;!-- s9ymdb:220 --&gt;&lt;/p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;&lt;p&gt;Als ich dann von der Messe in meinem Hotelzimmer zurück war, registrierte ich verblüfft, dass der Medien-Wahnsinn um Lena ein jähes Ende genommen hatte:&amp;#160;Die &amp;quot;anderen Probleme&amp;quot; haben die Medien doch erreicht, sie hatten sich nun mit aller Wucht auf den Rücktritt des&amp;#160;Bundespräsidenten gestürzt. Ich war ziemlich schockiert und fragte mich, inwiefern der Medienrummel um seine umstrittenen Äußerungen diese Entscheidung mitbewirkt hat. Plötzlich musste ich an den Taxifahrer denken, und mich ließ dabei ein skurriler Gedanke nicht los: Sollte ich morgen Früh mit ihm zur Messe fahren, wird er sagen, &amp;quot;Köhler hat&#039;s nur geschmissen, damit der Medien-Zirkus um das Mädel beendet wird&amp;quot;. Aber ich fuhr heute mit einem Taxifahrer aus einem slawischen Land – zumindest ließ das sein Akzent vermuten –, der sich anscheinend weder&amp;#160;über das Mädel noch über den Bundespräsidenten den&amp;#160;Kopf zerbrach, sondern&amp;#160;gut gelaunt in den Rückspiegel grinste: „Wehter gut heute. Im Mai viel Regen, ihmer Regen. Heute Sohne.“ &lt;/p&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Tue, 01 Jun 2010 19:38:00 +0200</pubDate>
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    <category>bundespräsident</category>
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<category>supercomputing</category>
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    <title>Grafikmarkt – Die Ruhe vor dem Sturm?</title>
    <link>http://www.prmacher.de/index.php?/archives/270-Grafikmarkt-Die-Ruhe-vor-dem-Sturm.html</link>
            <category>Technologie und Märkte</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Susanna Tatár)</author>
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    &lt;p class=&quot;break&quot;&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;In den letzten Monaten war es ungewöhnlich – ja fast schon beängstigend – friedlich auf dem Grafikmarkt. Letztes Jahr ging es da so richtig rund, die Fan-Boys konnten sich wöchentlich über einen neuen Schlagabtausch zwischen den Hauptplayern AMD/ATI, Intel und NVIDIA freuen... oder auch mal ärgern. Ende November 2009 titelte Golem-Journalist Nico Ernst seinen Kommentar mit &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.golem.de/showhigh2.php?file=/0911/71361.html&amp;amp;wort[]=grafikmarkt&amp;amp;wort[]=goes&amp;amp;wort[]=gaga&amp;quot;%20http://www.golem.de/showhigh2.php?file=/0911/71361.html&amp;amp;wort[]=grafikmarkt&amp;amp;wort[]=goes&amp;amp;wort[]=gaga&quot;&gt;„Grafikmarkt goes Gaga“&lt;/a&gt;. In der Tat bot 2009 alles – mit dem Motto „jeder gegen jeden“: Gerichtsklagen, Gerüchte, Schlammschlachten, Paper-Launches, Attrappen-Vorwürfe, und zu allem Überfluss auch noch lange Verschiebungen von offiziell nie angek&lt;!-- s9ymdb:216 --&gt;&lt;img width=&quot;239&quot; height=&quot;198&quot; src=&quot;http://www.prmacher.de/uploads/GeForce_GTX_480_3qtr.jpg&quot; class=&quot;serendipity_image_right&quot; /&gt;ündigten Produkten – über die aber jeder in der Community bestens Bescheid wusste und die Details in allen Foren und Medien in epischer Breite diskutierte.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;Ende 2009 musste Intel eingestehen, dass es offensichtlich doch nicht so trivial ist, eine anständige GPU zu entwickeln, und hat das &lt;a href=&quot;http://www.hardware-infos.com/news.php?news=3333&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Larrabee&lt;/a&gt;-Projekt weiter verschoben. Frühjahr 2010 brachte NVIDIA auch DX-11-GPUs auf den Markt. Da gab es ein bisschen Bewegung in der Community, aber eigentlich recht wenig. NVIDIA hat sich die Performance-Krone wieder geholt, allerdings zu einem hohen Preis. Die Diskussionen um Energieverbrauch und Lautstärke waren sicherlich berechtigt, doch sie schienen ein wenig so, als hätte Lamborghini einen neuen Luxuskarren auf den Markt gebracht und die Ferrari-Fans würden mokieren, dass der Schlitten zu teuer und laut ist und viel Sprit frisst… NVIDIA arbeitet jetzt fleißig an der Optimierung, und AMD setzt sich – noch – die Fassade der &lt;a href=&quot;http://www.hardwareluxx.de/index.php/news/hardware/grafikkarten/14933-amd-zeigt-sich-gelassen-vom-fermi-launch.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Gelassenheit&lt;/a&gt; auf. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;Und wie geht es weiter? Der Markt zieht an, AMD und NVIDIA haben im gerade abgelaufenen Quartal ganz schön Marktanteile gewonnen, indem sie sie dem (Noch-)Platzhirsch Intel abluchsten. TSMC, der Auftragsfertiger von AMD und NVIDIA, verbessert seine &lt;a target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.pcgameshardware.de/aid,746295/TSMC-legt-Quartalszahlen-vor-133-Prozent-Steigerung/Grafikkarte/News/&amp;quot;%20http://www.pcgameshardware.de/aid,746295/TSMC-legt-Quartalszahlen-vor-133-Prozent-Steigerung/Grafikkarte/News/&quot;&gt;Ergebnisse&lt;/a&gt; im Vergleich zum Vorjahresquartal im – sage und schreibe – dreistelligen Bereich, mit 133 Prozent. Krise...? Wo bitte...? In der neuen Aufbruchstimmung wächst auch nun die Kampflust der Player, NVIDIA geht wieder stärker an die Öffentlichkeit gegen Intels &lt;a href=&quot;http://www.zdnet.de/news/wirtschaft_unternehmen_business_nvidia_manager_wirft_intel_behinderung_im_einsteigersegment_vor_story-39001020-41531086-1.htm&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;wettbewerbswidrige Methoden&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;Der Frühling ist da, die IT-Märkte blühen auf… und wir alle freuen uns auf ein weiteres spannendes Jahr in der Grafikbranche.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Fri, 30 Apr 2010 11:44:17 +0200</pubDate>
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    <category>amd</category>
<category>grafikbranche</category>
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    <title>Twitter-Dinge, die die Welt nicht braucht</title>
    <link>http://www.prmacher.de/index.php?/archives/251-Twitter-Dinge,-die-die-Welt-nicht-braucht.html</link>
            <category>Medien</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Susanna Tatár)</author>
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    &lt;p class=&quot;break&quot;&gt;&lt;p&gt;Es gibt Firmen, die &lt;a href=&quot;http://www.prmacher.de/index.php?/archives/249-Der-Online-Twitter-Fax-SMS-Brief.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&quot;twittern per Fax&quot;&lt;/a&gt; anbieten, andere lassen &lt;a href=&quot;http://www.networkcomputing.de/panorama/artikel-80383.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Haustiere twittern&lt;/a&gt;. Spielzeughersteller Mattel hat einen Halsbandanhänger entwickelt, der die Bewegungen und Laute von Hunden erkennt, diese einer von 500 Twitter-Nachrichten zuordnet und die Statusmeldung sofort per WLAN an Twitter versendet.&lt;/p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;&lt;p&gt;Mein Favorit ist „Endlich habe ich den Schwanz gefangen, den ich die ganze Zeit gejagt habe – Aua!“ Solche Erfolgserlebnisse meines Hundes muss ich auch unbedingt und umgehend erfahren, etwa inmitten eines Kundenmeetings. Und wenn ich während einer Presseveranstaltung einen Tweet meines Hundes lese „Ich zerfetze gerade deine Designer-Couch, für die du ein Jahr lang gespart hast“, dann werden die Pressevertreter und meine Kunden sicherlich dafür Verständnis haben, dass ich sofort heim muss - um das&amp;#160;Möbelstück zu retten oder den Hund zu vermöbeln...&lt;/p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;&lt;p&gt;Na ja, so lange man nicht auf die Idee kommt, ein ähnliches Halsband für Angestellte zu entwickeln... &lt;/p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;&lt;p&gt;&lt;!-- s9ymdb:195 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; src=&quot;http://www.prmacher.de/uploads/Tweet1.jpg&quot; width=&quot;603&quot; height=&quot;69&quot; /&gt; &lt;/p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;&lt;p&gt;&lt;!-- s9ymdb:197 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; src=&quot;http://www.prmacher.de/uploads/Tweet2.jpg&quot; width=&quot;602&quot; height=&quot;68&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;&lt;p&gt;&lt;!-- s9ymdb:199 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; src=&quot;http://www.prmacher.de/uploads/Tweet3.jpg&quot; width=&quot;605&quot; height=&quot;78&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Mon, 08 Mar 2010 15:53:51 +0100</pubDate>
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    <category>mattel</category>
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    <title>Der Online-Twitter-Fax-SMS-Brief</title>
    <link>http://www.prmacher.de/index.php?/archives/249-Der-Online-Twitter-Fax-SMS-Brief.html</link>
            <category>Medien</category>
            <category>Technologie und Märkte</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Susanna Tatár)</author>
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    &lt;p class=&quot;break&quot;&gt;
&lt;p&gt; &lt;!--StartFragment--&gt;Das sehnsüchtige Warten ist vorbei: Er ist da, der &lt;a href=&quot;http://www.focus.de/digital/multimedia/cebit-2010/deutsche-post-der-online-brief-kommt_aid_486256.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Online-Brief&lt;/a&gt;. Es wird zwei &lt;a href=&quot;http://www.computerwoche.de/netzwerke/web/1930978/?r=456629112280341&amp;amp;lid=69122&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Varianten&lt;/a&gt; geben: Einen reinen Online-Brief – es tut auch nichts zur Sache, dass andere neulich doch schon eine ähnliche Idee hatten, die unter dem Namen „E-Mail“ einen gewissen Bekanntheitsgrad erlangt hat – und eine Kombi-Version, die digitale und reale Elemente besonders elegant kombiniert: Der Absender übermittelt die Daten der Post online und diese werden dann von Postboten an den Empfänger zugestellt. Für einen Brief nach dem Hybrid-Modell wird die Post etwa 46 Cent verlangen, für den reinen Online-Brief 22 Cent. Nicht ganz zu Unrecht titelte die Computerwoche Anfang Februar: &lt;a href=&quot;http://www.computerwoche.de/netzwerke/web/1929031/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&amp;quot;22 Cent für (r)eine Email?&amp;quot;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;&lt;p&gt;&lt;!-- s9ymdb:183 --&gt;&lt;!-- s9ymdb:190 --&gt;&lt;img width=&quot;144&quot; height=&quot;137&quot; src=&quot;http://www.prmacher.de/uploads/Onlinebrief.JPG&quot; class=&quot;serendipity_image_left&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja, natürlich, Medienbrüche existieren kaum mehr, einzelne Medien – ja die reale und digitale Welt – sind in einem fließenden Übergang begriffen. Klar, warum sollte man Briefe nicht online versenden? Eine durch ihre Plausibilität bestechende Idee. Man kann doch alles über Internet machen, SMSe per Email versenden, telefonieren über Skype, Zeitungen liest man auf dem iPad oder &lt;a href=&quot;http://www.prmacher.de/index.php?/archives/222-Skiff-die-Zeitung-von-morgen.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Skiff&lt;/a&gt;, Bücher auf dem Kindle, Twitter ist eine Art Online-SMS-Dienst – und übrigens können nicht nur die Glücklichen, die über ein internetfähiges Gerät verfügen, twittern... Nein, twittern kann man sehr wohl auch &lt;a href=&quot;http://blog.ausgefallene-ideen.com/2009/05/05/celery-so-kann-oma-per-fax-twittern/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;per Fax&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;&lt;p&gt;&lt;!-- s9ymdb:188 --&gt;&lt;img width=&quot;410&quot; height=&quot;308&quot; class=&quot;serendipity_image_center&quot; src=&quot;http://www.prmacher.de/uploads/Faxtwitter.JPG&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und damit die ganze Palette der Medienübergänge abgedeckt ist, schlage ich folgende Dienstleistung vor: Twittern per Online-Brief in seiner Hybrid-Form – der Postbote kann dann, statt den Online-Brief auszudrucken und zuzustellen, sich an einen PC setzen und den Tweet ins Twitter stellen.&lt;!--EndFragment--&gt;&lt;/p&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Wed, 03 Mar 2010 17:23:04 +0100</pubDate>
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    <category>email</category>
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<category>twitter</category>

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    <title>Wie viel Honorar braucht ein Freelancer?</title>
    <link>http://www.prmacher.de/index.php?/archives/244-Wie-viel-Honorar-braucht-ein-Freelancer.html</link>
            <category>Medien</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Susanna Tatár)</author>
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    &lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Die Medienkrise ist noch lange nicht vorbei, darin sind sich leider alle Experten einig. Auch in unserem Kernbereich, bei den IT-Medien, beobachten wir mit Schrecken das Zeitschriftensterben und den massiven Personalabbau in den Redaktionen. Zum Glück gibt es auch einige Hoffnungsschimmer, &lt;a href=&quot;http://www.lanline.de/index.html&quot;&gt;LANline&lt;/a&gt; wurde aus dem Konradin-IT-Verlag, den Konradin komplett fallen gelassen hatte wie eine heiße Kartoffel, „rausgerettet“ und lebt unter den Fittichen des ITP-Verlags weiter. Auch freuen wir uns über neue Medienprojekte, wie etwa &lt;a href=&quot;http://www.virtualisierungs-guide.de/&quot;&gt;Virtualisierungsguide.de&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.tech-test.de/&quot;&gt;tech-test.de&lt;/a&gt; oder &lt;a href=&quot;http://www.windowspro.de/&quot;&gt;WindowsPro.de&lt;/a&gt;, die unter anderem von ehemaligen Journalisten der Computerzeitung, des Windows IT Pro oder der Computerwoche ins Leben gerufen wurden.
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Die Überschrift spiel auf meinen früheren Beitrag &lt;a href=&quot;http://www.prmacher.de/index.php?/archives/195-Wie-viel-Schlaf-braucht-ein-Freelancer.html&quot;&gt;&amp;quot;Wie viel Schlaf braucht ein Freelancer?&amp;quot;&lt;/a&gt; an. Dort ging es darum, wie Verlage ihre festen Mitarbeiter in die Selbstständigkeit drängen. Wie steht es aber generell um Freelancer im IT-Themenbereich? Einerseits versuchen viele der früher festangestellten Journalisten, als Freelancer zu überleben – das hieße dann, es gibt mehr freie Journalisten, also muss es schwieriger sein, ihre Artikel unterzubringen. Andererseits läge es auf der Hand, dass Freelancer nun mehr Aufträge von den Medien bekommen, arbeiten doch die meisten Redaktionen mit grob geschätzt 50 bis 70 Prozent der Personalressourcen im Vergleich zu bis vor zwei Jahren. 
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;Wir beobachten, dass freie Journalisten ihr Businessmodell in den letzten 18 Monaten teils gravierend überarbeitet haben. Sie erschließen zusätzliche Einnahmequellen, indem sie sich nun nicht ausschließlich von den Medien als Auftraggeber vergüten lassen, sondern teils von den Unternehmen, über die sie schreiben. So verschwimmen immer mehr die Grenzen zwischen PR und Journalismus. Neulich erzählte mir ein bekannter freier Journalist, dass er IT-Zeitschriften Artikel umsonst abliefere und daher von den Unternehmen, die in den Artikeln zu Wort kommen, sein Honorar holen müsse. Abgesehen davon, dass dieses Verhalten der Verlage als Ausbeutung und jegliches Fehlen von Berufsethos bewertet werden kann, stellt sich auch die Frage, was nun der Unterschied zwischen einem PR-Text und diesen Texten sei. Ich sage jetzt mal: gar keiner. Dass ich als PR-Beraterin das Verschwimmen der Grenzen zwischen PR und Journalismus für nicht wünschenswert halte, ist kein Widerspruch: Die Glaubwürdigkeit der Medien leidet weiter, dies führt dann zu weiter sinkenden Auflagen, das wiederum weiteren Entlassungen in den Redaktionen.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Fri, 12 Feb 2010 10:57:36 +0100</pubDate>
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    <category>freelancer</category>
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    <title>&quot;Avatar&quot;: Der Sieg des Guten – und der 3D-Computergrafik</title>
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            <category>Technologie und Märkte</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Susanna Tatár)</author>
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    &lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;&quot;Avatar&quot; hat es offensichtlich geschafft: Der 3D-Blockbuster brach nicht nur alle &lt;a href=&quot;http://www.focus.de/kultur/kino_tv/avatar-ueberholt-titanic-james-cameron-loest-sich-selbst-ab_aid_474478.html&quot;  title=&quot;null&quot;&gt;Kassenrekorde&lt;/a&gt;, sondern hat das alte-neue Thema 3D zum Kino-Mainstream gemacht. 2009 kam ich bei NVIDIA-Events zwar mehrmals zum Vergnügen, 3D-Spiele, -Filmsequenzen und -Fotos zu sehen, „Avatar“ war aber mein erster 3D-Film in voller Länge. Rein aus beruflichem Interesse und ziemlich skeptisch ging ich in die Vorstellung – und musste dann zugeben, vom Film mitgerissen worden zu sein. In erster Linie hat mich angenehm überrascht, dass die stereoskopische (dreidimensionale) Darstellung richtig dosiert war – sprich, sehr, sehr niedrig. Ich hatte von Cameron, Erschaffer des Monumental-Schinkens Titanic, erwartet, wesentlich dicker aufzutragen. Doch die Tiefeneffekte waren bewusst moderat gehalten beziehungsweise die Tiefen-Ebenen wurden Schritt für Schritt dazu geschaltet. Zudem gab es nur wenige Stellen, in denen Objekte aus der Leinwand hervorragten oder davor schwebten. &lt;!-- s9ymdb:147 --&gt;&lt;img width=&#039;500&#039; height=&#039;280&#039; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.prmacher.de/uploads/Avatar-movie-image.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;Vor einigen Jahren sah ich eine 3D-Kurzproduktion in den Universal Studios in L.A., da sprangen einem alle 10 Sekunden Monster ins Gesicht und flogen schrottgefahrene LKWs um die Ohren – das 15-Minuten-Filmchen wäre aber kaum länger zu ertragen gewesen. Die moderate 3D-Darstellung des &quot;Avatar&quot; ist eine intelligente Bescheidenheit im sonst so effekthascherischen Hollywood.
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Doch „Avatar“ ist mittlerweile auch mehr als gutes 3D-Entertainment: Der Film mauserte sich – trotz seiner viel einfacher gestrickten Story als etwa die von „Star Wars“ oder von „Herr der Ringe“ – zu einem sozialen Phänomen, indem er vielen, völlig verschiedenen Menschen eine Art Identifikationsbasis bietet. &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/meldung/Avatar-darf-in-China-nur-noch-in-3D-Kinos-gezeigt-werden-907946.html&quot;  title=&quot;null&quot;&gt;Kolumnistin Hung Huang&lt;/a&gt; beschreibt in China Daily, dass viele Chinesen sich mit dem Na&#039;vi-Volk identifizieren, denn in China werden Bürger auch von erzwungenen Umsiedlungen betroffen. Stern-Autoren Schmidt und Teichmann formulieren dies so (4/10, 21.1.10): &quot;Avatar ist platt genug, dass jeder alles versteht. Aber eben auch tief genug, dass jeder etwas Passendes darin findet.&quot; Und tatsächlich: Umweltschützer, Naturliebhaber, Ethnologen, Philanthropen, Pazifisten, Globalisierungsgegner, unter Burn-out-Syndrom Leidende, Hippies, Realitätsflucht-suchende Yuppies, US-Kritiker – jeder findet seine eigenen Botschaften im Film. Sogar die Tabakindustrie kann sich über die qualmende Wissenschaftlerin (Sigourney Weaver) freuen... beziehungsweise über den Erfolg ihrer Lobbyisten…
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:148 --&gt;&lt;img width=&#039;500&#039; height=&#039;280&#039; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.prmacher.de/uploads/Avatar_movie_03-550x308.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;Auf der technologischen Ebene ist aber Avatar noch einen weiteren wichtigen Schritt gegangen: Für mich ist das der erste Film, in dem die Welten richtiger Darsteller und computergerenderter Figuren ineinander harmonisch verschmelzen. Manchmal denke ich zwar mit einer gewissen Nostalgie an die Zeiten zurück, als Filmkulissen noch real aufgebaut wurden und es nur echte Darsteller gab – wie etwa „Star Wars“ 1977 in der afrikanischen Wüste gedreht wurde, Raumschiffe und ganze Raumstationen aus Blech zusammengebastelt, alle Spezies des gesamten erschaffenen Universums von kostümierten, maskierten Darstellern verkörpert (sogar in dem 1 Meter hohen Roboter R2D2 steckte ein Schauspieler). Im „Avatar“ haben auch die Figuren, die im Film als rein computergerenderte Grafikgestalten vorkommen, reale Vorbilder. Deren Bewegungen, Mimik, Gestik wurden aufgenommen und flossen 1:1 in die Erstellung der Computergrafik-Gestalten ein. Dass viele Figuren im Film abwechselnd als reale Menschen und als Avatar vorkommen, verbindet nun die digitale und die reale Welt nahtlos. Ob der Film eine „Revolution des Kinos“ ist (wie manche Medien ihre Rezensionen titelten), ist fraglich, aber mit der Verschmelzung der beiden Welten und der 3D-Sicht (die an sich die einzig reale ist, sehen wir doch die reale Welt in 3D) hat der Film wirklich etwas Großartiges erreicht. &lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Mon, 01 Feb 2010 09:03:51 +0100</pubDate>
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    <title>Zum Scanner, Liebling!</title>
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            <category>Technologie und Märkte</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Susanna Tatár)</author>
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    &lt;p class=&quot;break&quot;&gt;Die skurrilste Chipmeldung des vergangenen Monats war für mich die Meldung über VeriChip. &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/meldung/Umstrittenes-RFID-Implantat-fuer-den-Menschen-836053.html&quot;  title=&quot;null&quot;&gt;Heise.de&lt;/a&gt; berichtete: &lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;2004 sorgte ein amerikanisches Start-up für Schlagzeilen: VeriChip aus Florida brachte den ersten kommerziellen RFID-Transponder auf den Markt, der für die Implantation unter die Haut des Menschen gedacht war. 
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;VeriChip bewarb seine Technik anfangs in einem &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/tr/artikel/Der-Chip-der-unter-die-Haut-ging-836048.html&quot;  title=&quot;null&quot;&gt;spanischen Szeneclub&lt;/a&gt;. Dort konnten sich gutbetuchte Gäste erstmals vor fünf Jahren einen reiskorngroßen Chip in den Arm spritzen lassen, der die Funktion der Geldkarte übernahm: Indem sie sich an einem Lesegerät vorbeibewegten, konnten sie damit ihre Zeche begleichen. Mehrere Hundert Menschen trugen den Chip schnell in Europa und den USA, genaue Zahlen hielt VeriChip unter Verschluss. 
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;Seither hat sich einiges getan. So wurde VeriChip 2007 vorgeworfen, der mit Glas ummantelte Transponder könnte potenziell krebsauslösend sein.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:92 --&gt;&lt;img width=&#039;320&#039; height=&#039;240&#039; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.prmacher.de/uploads/DSCN2771.JPG&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;Ehrlich, wenn nur privilegierte Bestverdiener diesen Chip eingepflanzt bekommen, dann verzichte ich gerne auf diesen Status (auch wenn ich dabei ein bisschen wie Äsops Fuchs klinge). Einen womöglich krebserregenden Fremdkörper unter der Haut haben und gleichzeitig zu einer Kreditkarte in Menschengestalt mutieren – die Matrix lässt grüßen...
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;Zugegeben, die Meldung bewegt die Phantasie einer Frau, deren Kontostand nie so hoch sein kann wie die Defizite ihres Kleider- und Schuhschranks. Böse Zungen sagen einer Dame, die bei der Partnerwahl großen Wert auf den monetären Status der Kandidaten legt, nach, „sie betrachtet ihren Partner als wandelndes Portemonnaie“. Beim Lesen der Meldung bekommt dieser chauvinistische, grundgemeine Spruch eine neue Tragweite. Mir schwebt eine Szene vor, in der eine Dame mit ihrem Partner shoppen geht und ihn dann – ja zufällig –  zum Zahl-Scanner-Gerät schubst. „Ups, Schatz, du bist schon gescannt worden, vielen Dank für die zwei Louis-Vuitton-Taschen, ach, das wäre ja nicht nötig gewesen.“ &lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Fri, 06 Nov 2009 13:28:50 +0100</pubDate>
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    <category>chip</category>
<category>verichip</category>

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    <title>Wie viel Schlaf braucht ein Freelancer?</title>
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            <category>Medien</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Susanna Tatár)</author>
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    &lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Zum Glück ist alles &lt;a href=&quot;http://www.prmacher.de/index.php?/archives/192-Die-Nacht-der-Medien.html&quot; title=&quot;null&quot;&gt;in bester Ordnung&lt;/a&gt; in der deutschen Medienlandschaft, berichtete mein Kollege Rainer Doh am Montag über die Bombenstimmung der Medientage München.
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Einen Tag später die Meldung auf wuv.de: Kahlschlag bei &lt;a href=&quot;http://www.magnus.de&quot;  title=&quot;null&quot;&gt;magnus.de&lt;/a&gt;. 
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Magnus.de wurde im September 2007 als &lt;a href=&quot;http://www.wuv.de/nachrichten/digital/weka_verschmelzt_auftritte_zum_grossen_portal&quot; title=&quot;null&quot;&gt;Launch des Jahres&lt;/a&gt; angekündigt und ist im Dezember 2007 mit großem Tamtam live gegangen. Der ehrgeizige Plan sah vor, einen Pool von 20 Mitarbeitern aufzubauen. 
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Knapp zwei Jahre später lagert Weka Media nun die Magnus-Redaktion komplett aus. Allen sechs Online-Redakteuren sei &lt;a href=&quot;http://www.wuv.de/nachrichten/digital/weka_kahlschlag_bei_magnus_de&quot; title=&quot;null&quot;&gt;gekündigt&lt;/a&gt; worden. Besonders prekär die Begründung: Magnus.de soll ein &amp;quot;rund um die Uhr aktuelles Online-Portal&amp;quot; werden. Ist das so zu verstehen, dass Weka annimmt, Freelancer würden weniger Schlaf als fest angestellte Redakteure brauchen und könnten daher nachts aktuelle Berichte online stellen? Oder möchte Weka statt den sechs festen Mitarbeitern 12 Freelancer in zwei Schichten oder 18 Freelancer in drei Schichten beschäftigen? Ebenfalls diffizil: Mit den gekündigten Redakteuren will das Medienhaus Gespräche über eine &amp;quot;mögliche freie Mitarbeit&amp;quot; führen. Die Betroffenen sollten sich wohl schon mal – analog zu einem Bewerbungstraining – passende Antworten auf die Fragen &lt;em&gt;„Wie ist Ihr Tagesrhythmus?“&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;„Wie viel Schlaf brauchen Sie?“&lt;/em&gt; überlegen.
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:88 --&gt;&lt;img width=&#039;579&#039; height=&#039;397&#039; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.prmacher.de/uploads/Bild3.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Wed, 04 Nov 2009 16:13:00 +0100</pubDate>
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    <category>magnus.de</category>
<category>weka</category>

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    <title>Fight Club Chipindustrie</title>
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            <category>Technologie und Märkte</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Susanna Tatár)</author>
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    &lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Die Krimis von Christie und Wallace, die Schocker von Hitchcock und Lynch sind zum Einschlafen, vergleicht man sie mit einem gewöhnlichen Monat in der Chipindustrie. Gäbe es ein &lt;a href=&quot;http://www.prmacher.de/index.php?/archives/105-Traumjob-Jurist-in-der-IT-Branche.html&quot;  title=&quot;null&quot;&gt;„Who suits whom?“&lt;/a&gt; der Branche, wäre es dicker als Brockhaus. 
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Im Februar 2009 &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/meldung/Intel-verklagt-Nvidia-wegen-Chipsatz-Lizenzen-198069.html&quot;  title=&quot;null&quot;&gt;verklagt&lt;/a&gt; Intel NVIDIA, um ein seit 2004 gültiges Lizenzabkommen für ungültig zu erklären. NVIDIA fertigte Chipsätze für Intel-Plattformen seit geraumer Zeit, und nun behauptet Intel, dass die Lizenz für Prozessoren mit integriertem Speichercontroller nicht gilt. Dass die kommenden neuen Generationen der Intel-Prozessoren in diese Kategorie fallen, können wir als einen wundersamen Zufall oder als Ironie des Schicksals betrachten. NVIDIA reichte zwar Gegenklage ein, doch ein Urteil lässt auf sich warten. Nachvollziehbarerweise &lt;a href=&quot;http://www.gamestar.de/hardware/news/chipsaetze/1959498/nvidia.html&quot;  title=&quot;null&quot;&gt;stellte&lt;/a&gt; NVIDIA mittlerweile die Entwicklung der betreffenden Chipsätze ein, was wiederum für Gerüchte und Klatsch in der Szene sorgte – und Gerüchte sind für eine Aktiengesellschaft alles andere als harm- und belanglos. 
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Im Mai wurde Intel von der EU-Kommission eine &lt;a href=&quot; http://www.golem.de/0905/67079.html&quot;  title=&quot;null&quot;&gt;Rekordstrafe&lt;/a&gt; von 1,06 Milliarden Euro verhängt. Unter anderem soll das Unternehmen Media Saturn mit wettbewerbswidrigen Methoden – Rabattpraktiken und direkten Zahlungen – zum Verkauf von PCs mit Intel-CPUs &quot;animiert&quot; und so Konkurrenten AMD geschädigt haben. Intel hat natürlich Berufung eingelegt, die Scharen von Intel-Juristen sollen schließlich für ihre üppigen Gehälter auch was tun. 
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;In den letzten Wochen bewegte ein &lt;a href=&quot;http://www.pcgameshardware.de/aid,696333/AMD-gegen-Nvidia-Schwere-Vorwuerfe-wegen-angeblicher-Benachteiligung-in-Batman-Resident-Evil-5-und-NFS-Shift-Update-Stellungnahme-vom-Developer/Grafikkarte/News/&quot;  title=&quot;null&quot;&gt;Schlagabtausch&lt;/a&gt; zwischen NVIDIA und AMD die Branche. Seit 2006 gehört ATi, NVIDIAs Hauptkonkurrent im GPU-Design, zu AMD. Nun bezichtigt AMD NVIDIA, durch die Zusammenarbeit mit Spieleentwicklern für sich Vorteile und so natürlich Nachteile für ATis Grafikprozessoren verschaffen zu haben. NVIDIA hat in der Tat ein umfangreiches Programm, TWIMTBP, The Way it’s Meant to be Played, in dessen Rahmen sie mit Spieleentwicklern an neuen Spielen arbeiten und diese an verschiedenen Hardwarekonfigurationen testen und optimieren. NVIDIAs Developer-Relations-Team reagierte auf AMDs Vorwürfe mit einem Statement von erfrischender Unverblümtheit:&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;&lt;em&gt;&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;&quot;We worked closely with Eidos to add AA and QA the feature on GeForce. Nothing prevented AMD from doing the same thing. Games in The Way It&#039;s Meant to be Played are not exclusive to NVIDIA. AMD can also contact developers and work with them. (…)  We work hard to deliver kickass, game-changing features in PC games (…). If AMD wants to deliver innovation for PC games then we encourage them to roll up their sleeves and do the same.&quot;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;/em&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;By the way, wurde Adidas schon vorgeworfen, bei der Entwicklung von Joggingschuhen mit Joggern zusammenzuarbeiten? Oder etwa Loreal bezichtigt, Nivea zu schädigen, indem sie bei der Entwicklung von Faltencreme reife Frauen als Testpersonen verwenden?&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Wed, 21 Oct 2009 13:09:50 +0200</pubDate>
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    <category>amd</category>
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<category>twimtbp</category>

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    <title>Yes we sing</title>
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            <category>PR und Kommunikation</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Susanna Tatár)</author>
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    &lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Eine gelungene Initiative zur Mobilisierung zukünftiger Erstwähler war die &lt;a href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/politik/837/488237/text/&quot;  title=&quot;null&quot;&gt;Jugendwahl&lt;/a&gt; am 19. September. Die Zielgruppe ist nicht unerheblich: Am 27. September dürfen 3,5 Millionen junge Deutsche ihre Stimme zum ersten Mal abgeben. Sieht man allerdings in Stefan Raabs TV Total den &lt;a href=&quot;http://tvtotal.prosieben.de/tvtotal/videos/player/?contentId=44448&quot;  title=&quot;null&quot;&gt;&quot;Erstwählercheck&quot;&lt;/a&gt;, kann man angesichts der vollkommenen Ahnungslosigkeit der Kandidaten nur hoffen, dass das alles gestellt ist. Von großer Tragweite ist also die Herausforderung, jungen Wählern die Wahlkampagnen näher zu bringen – seit jeher versuchen galaktisch bezahlte PR-Agenturen und Wahlberater dies zu meistern. Natürlich, die alten PR-Basics, Emotionalisierung der Kampagnen, Identifikationsmerkmale für die Kandidaten schaffen. Kurze, prägnante – wenn auch sinnentleerte – Slogans haben ihre Effizienz kürzlich unter Beweis gestellt. In den USA wird auch gerne auf die Wirkung von Musik gesetzt, für die Kandidaten wird häufig ein „Wahlkampfsong“ etabliert. Berühmter Fauxpas war die Auswahl von Bruce Springsteens &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=tIekamBDiAw&quot;  title=&quot;null&quot;&gt;„Born in the USA“&lt;/a&gt; –  im Text &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Born_in_the_USA&quot;  title=&quot;null&quot;&gt;beklagt sich&lt;/a&gt; ein Vietnam-Veteran, vom Staat fallen gelassen zu sein. 
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;Auch deutsche Kandidaten versuchten sich in den letzten Monaten mit Wahlkampfsong, &lt;a href=&quot;http://www.br-online.de/bayern2/zuendfunk/zuendfunk-politik-thema-wahlkampfsongs-ID1251821228296.xml&quot;  title=&quot;null&quot;&gt;br-online&lt;/a&gt; machte sich nicht unberechtigt lustig über manche ungelenken Versuche. Am effektivsten wäre sicherlich – ich klammere hier die Frage des Urheberrechts aus –, mit bekannten Songs zu arbeiten. Herrn Steinmeiers Name bietet gleich eine schöne Stei(n)lvorlage: &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=61U90Pqo-rU&quot;  title=&quot;null&quot;&gt;„Papa was a rolling stone“&lt;/a&gt;. Frau Merkel ist natürlich das &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=CawkXh-WboQ&quot;  title=&quot;null&quot;&gt;„Supergirl“&lt;/a&gt;. Für Frau von der Leyen fällt mir auf Anhieb &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=-42ZFa2nuxs&quot;  title=&quot;null&quot;&gt;„Lady Madonna“&lt;/a&gt; ein. Und für Herrn zu Guttenberg? Zugegeben, es wäre oberflächlich, ihn auf seine stets gepflegte Frisur zu reduzieren und ihm den Song &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=nA93S7-kL9U&quot;  title=&quot;null&quot;&gt;„Mein Baby war beim Frisör“&lt;/a&gt; zu verpassen. Genauso unfair wäre es, Herrn Seehofer den Song &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=QDPwI1yLZo4&quot;  title=&quot;null&quot;&gt;„Macho, Macho“&lt;/a&gt; zu geben, das Lied hätte sich für „Medienkanzler“ Schröder besser geeignet – in den letzten Jahren war Gerd allerdings eher mit &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=v1wG9g1wjSA&quot;  title=&quot;null&quot;&gt;„Moskau, Moskau“&lt;/a&gt; unterwegs. Und gut, wenn wir schon dabei sein, kann ich mir nicht verkneifen, Frau Schmidt &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=r490KKGN8mw&quot;  title=&quot;null&quot;&gt; „Baby you can drive my car“&lt;/a&gt; zuzuordnen. Vera Lengsfeld ist nach dem &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=0tkX-FTEMy0&quot;  title=&quot;null&quot;&gt;„Dekolleté-Plakat“&lt;/a&gt; nun das &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=gzwuTQatNg0&amp;feature=related &quot;  title=&quot;null&quot;&gt;„Sexy thing“&lt;/a&gt;. Wobei Halina Wawzyniak mit ihrem &lt;a href=&quot;http://www.wawzyniak.de/&quot;  title=&quot;null&quot;&gt;Gesäß-Wahlplakat&lt;/a&gt; noch dicker aufgetragen hat (das ist nicht wörtlich zu nehmen). Zu ihrem Plakat fällt mir kein passender Song ein, und ich werde mich davor hüten, dieses Wort als Suchwort bei YouTube einzugeben...&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Thu, 24 Sep 2009 13:39:27 +0200</pubDate>
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    <category>wahl</category>
<category>wahlkampf</category>
<category>wahlkampfsongs</category>

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    <title>Kommunikations-Update aus Paprika-Land</title>
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            <category>PR und Kommunikation</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Susanna Tatár)</author>
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    &lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Neulich hatte ich bei einem längeren Heimat-Urlaub in Ungarn die Gelegenheit, die Kommunikations- und Web-2.0-Gewohnheiten meiner Landsleute zu studieren. 
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Ein Handy hat schon lange jeder einzelne Ungar zwischen 12 und 70 Jahren – vor 10 Jahren noch Statussymbol, ist es nun &lt;strong&gt;das&lt;/strong&gt; Telekommunikationsmittel: Viele haben das Festnetz abgemeldet, mit den Mobilfunkpreisen kann der alte Festnetzmonopolist MATÁV nicht mithalten. Das private Messaging erfolgt neben SMS und Email hauptsächlich über MSN und Skype. Etwa die Hälfte meiner Freunde teilt seine Fotos mit anderen auf Flickr oder Picasa. Auch YouTube hat schon lange eine ungarische Oberfläche und wird viel besucht; daneben gibt es populäre ungarische Videoportale. Auch das mobile Internet setzt sich immer mehr durch.
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Die urbanen, jüngeren Leute sind im Web 2.0 sehr aktiv. Bei Networks ist – noch – &lt;a href=&quot;http://www.iwiw.hu&quot;  title=&quot;null&quot;&gt;iwiw.hu&lt;/a&gt; der ungeschlagene Sieger. &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/IWiW&quot;  title=&quot;null&quot;&gt;Iwiw&lt;/a&gt; funktioniert an sich unter denselben Prinzipien wie etwa Facebook, man hat ein Profil, lädt Fotos und Videos hoch, sammelt Freunde, sendet ihnen private Nachrichten. Was fehlt, ist die äußert amüsante Startseite mit Statusmeldungen (wobei das sicherlich früher oder später von Facebook abgekupfert wird wie auch andere Features…). War Facebook vor 1-2 Jahren in Ungarn kaum ein Begriff, erhöht sich nun die Nutzerzahl rapide. Vor allem junge, urbane Magyaren mit Fremdsprachkenntnissen und internationalem Freundesnetzwerk (größtenteils mit akademischem Hintergrund) sind auf Facebook nun aktiver als auf iwiw. Facebook hat auch schon länger eine ungarische Oberfläche, diverse (teils hirnrissige) Quizes auf Ungarisch, viele natürlich mit ungarischem Bezug. 
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;Wie etwa das Quiz: Was war dein Liebling unter den ungarischen Zeichentrick-Figuren?  Mein Ergebnis war der „kockásfülü nyúl“ (der Hase mit den karierteren Ohren), das ich mit Bild des seltsamen Hasen veröffentlichte. Daraufhin fragte eine chinesische Freundin von mir, was dieses „cute thing“ sei. Bevor ich hätte antworten können, hat einer meiner ungarischen Freunde, die meine Freundin ja gar nicht kennt, ihr erklärt, dass das ein „annoying, strange bunny“ sei, der fliegen konnte und ständig „protected a fat loser kid“. Dies war zwar nicht unbedingt im Sinne der Vermarktung ungarischen Kulturgutes, aber der Dialog lieferte mir nun wieder einen Beweis dafür, dass Facebook eine hervorragende Plattform interkulturellen Austausches ist.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Fri, 04 Sep 2009 00:21:19 +0200</pubDate>
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    <category>facebook</category>
<category>flickr</category>
<category>ungarn</category>
<category>web 2.0</category>
<category>youtube</category>

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    <title>Justitia outgesourct</title>
    <link>http://www.prmacher.de/index.php?/archives/160-Justitia-outgesourct.html</link>
            <category>Wirtschaft und Politik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Susanna Tatár)</author>
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    &lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;IT-Outsourcing wird weitgehend positiv diskutiert. Doch Outsourcing in anderen Bereichen, etwa in der Politik, ist hierzulande heikel. Heftige Angriffe gibt es nun auf Wirtschaftsminister zu Guttenberg – er ließ einen &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,641728,00.html&quot; &gt;Gesetzentwurf&lt;/a&gt; zur Zwangsverwaltung maroder Banken von einer externen Kanzlei (von einer britischen) ausarbeiten. SPD und Grüne werfen ihm Steuergeldverschwendung vor, zudem sei unverantwortlich und unprofessionell.
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;Dabei ist das Outsourcing in Ministerien nicht neu – in vielen anderen Ländern ohnehin Usus, auch in Deutschland gab es etliche Fälle: Das Bundesverkehrsministerium hat externen Beratern für den Gesetzentwurf zur Neuorganisation der Eisenbahnen 1 Mio. hingeblättert, das Umweltministerium lagerte den Entwurf des Gesetzes zur &quot;Atomrechtlichen Abfallverbringungsverordnung&quot; aus. Also wozu jetzt die Aufregung? &lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;Im Wahlkampf lässt sich eben jedes Thema aufblasen, ob Gesetzes-Outsourcing oder &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,641222,00.html&quot; &gt;Dienstwagenaffäre&lt;/a&gt;. Letzteres sorgte in Osteuropa für große Belustigung – teilweise auch für Befremden... Dienstwagen privat verwenden, was ist daran so ungewöhnlich – wie sollen die Kinder zur Schule, die Gattin zum Shopping und die Geliebte ins Präsidentenbüro kommen, mit dem Bus etwa...? Und damit man im fetten Dienstwagen nicht im Stau steht, gibt es auf Moskaus Straßen für Politiker in der Tat einen eigenen Fahrstreifen.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Thu, 13 Aug 2009 17:40:28 +0200</pubDate>
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    <category>dienstwagenaffäre</category>
<category>outsourcing</category>
<category>zu guttenberg</category>

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    <title>Schöne, neue Animal Farm</title>
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            <category>Medien</category>
            <category>Technologie und Märkte</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Susanna Tatár)</author>
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    &lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Amazon hat vorgestern legal erworbene &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/Amazon-loescht-gekaufte-Kindle-eBooks--/meldung/142186&quot;  title=&quot;null&quot;&gt;eBooks&lt;/a&gt; von den Kindle-Geräten seiner Kunden gelöscht, denn die Bücher waren von einer Firma in den Kindle-Store eingestellt worden, die die dazu nötigen Rechte nicht besaß. Wen wundert&#039;s, dass der Aufschrei groß war: Der Zugriff von außen ist für die User sicherlich ein befremdliches Gefühl – auch wenn man weiß, dass Amazon und natürlich auch diverse andere Anbieter dazu in der Lage sind. Und ausgerechnet die Romane &lt;em&gt;1984&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;Animal Farm&lt;/em&gt; von George Orwell waren von der Vernichtung durch Außeneingriff betroffen – welch Ironie des Schicksals, geht es doch in beiden Romanen um Zukunftsutopien, in denen Menschen (bzw. Tiere) ihre Selbstbestimmung weitgehend verlieren und von außen überwacht, geleitet und manipuliert werden.
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Den PR-GAU könnten folgende Aktionen vollständig machen: Löschung der Werke &lt;em&gt;Fahrenheit 451&lt;/em&gt; von Ray Bradbury (vorzugsweise durch „Verbrennen“ der Datei), &lt;em&gt;Schöne, neue Welt&lt;/em&gt; von Aldous Huxley (indem man den Usern Soma verabreicht und während sie „schlummern“, wird der Löschvorgang ungemerkt vorgenommen) und &lt;em&gt;The Sentinel&lt;/em&gt; von Arthur C. Clarke (die literarische Vorlage für &lt;em&gt;2001: Odyssee im Weltraum&lt;/em&gt; – da muss der Anbieter gar nichts machen, HAL übernimmt die Aufgabe eigenständig).
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt; &lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Tue, 21 Jul 2009 13:33:35 +0200</pubDate>
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    <category>amazon</category>
<category>ebook</category>
<category>kindle</category>
<category>utopie</category>

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    <title>Wer hat Angst vorm Googieman?</title>
    <link>http://www.prmacher.de/index.php?/archives/130-Wer-hat-Angst-vorm-Googieman.html</link>
            <category>Technologie und Märkte</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Susanna Tatár)</author>
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    &lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Die Nachricht, dass Google 2010 als Erweiterung des Browsers Chrome ein eigenes Betriebssystem auf den Markt bringen möchte, hat die Branche in hellen Aufruhr versetzt. Das Handelsblatt widmete der Ankündigung sogar die Titelstory – bebildert mit einem hübschen gelben Mähdrescher mit Google-Aufschrift, der auf der grünen Microsoft-Wiese eines Windows-Desktops mäht.
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Eine Woche nach der Ankündigung gibt sich Microsoft betont &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/Bill-Gates-sieht-Googles-Chrome-OS-als-ein-Linux-unter-vielen--/meldung/142021&quot;  title=&quot;null&quot;&gt;gelassen&lt;/a&gt;. Windows-Chef Bill Veghte spielt Chrome OS als „ein &lt;a href=&quot;http://googleblog.blogspot.com/2009/07/introducing-google-chrome-os.html&quot;  title=&quot;null&quot;&gt;Blog-Eintrag&lt;/a&gt;“ herunter. Bill Gates meint, Chrome OS ist &quot;ein Linux unter vielen&quot;. Steve Ballmer findet Chrome OS &quot;hoch interessant&quot;, denkt aber gleichzeitig, dass die Nutzer die Verlagerung aller Aktivitäten ins Web nicht wünschen, sondern weiterhin eine Kombination von Online- und Offline-Anwendungen bevorzugen werden. 
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Die Open-Source-Community sieht dahinter allerdings eine ganz andere Message. Jan Wildeboer, Open-Source-Evangelist bei Red Hat, betont im Handelsblatt-Interview (Nr. 129, 9.6.09., S. 2): Die wahre Nachricht sei, dass es ohne Windows geht. Er weist darauf hin, dass alle neuen erfolgreichen Services – egal ob Facebook, Twitter, Xing oder Cloud Compting – im Browser laufen. „Keine namhafte Neugründung in den vergangenen fünf Jahren ist ohne Open-Source-Software groß geworden.“ Annette Jump von Gartner sieht es auch nicht ganz so gefahrlos für Microsoft: „Die Hersteller suchen nach günstigen Alternativen zu Windows.“ 
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;Ist Microsofts Gelassenheit nur gute Miene zum bösen Spiel? Nun ja, das Boogieman-Potenzial von Firefox oder Open Office hat man anfangs auch verdrängt...&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Thu, 16 Jul 2009 16:08:56 +0200</pubDate>
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    <category>chrome os</category>
<category>google</category>
<category>linux</category>
<category>microsoft</category>
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