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    <title>PRmacher - PR und Kommunikation</title>
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    <title>Hallo? </title>
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            <category>PR und Kommunikation</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Rainer Doh)</author>
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    &lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;In der SZ hat sich vorgestern &lt;a href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/kultur/das-fragwuerdige-ende-des-telefons-mueller-1.988073&quot;&gt;Alex Rühle&lt;/a&gt; Gedanken über das (vermeintliche) Ende des Telefons gemacht. Ein Thema von epochaler Bedeutung, so dass wir uns in die Diskussion einklinken müssen. In den USA soll nämlich, so ist zu lesen, seit 2005 die Zahl der Telefonanrufe kontinuierlich zurückgehen. Zugleich nimmt die Dauer der Telefongespräche ab: &quot;Dauerte ein Gespräch vor fünf Jahren durchschnittlich drei Minuten, so hat man sich mittlerweile anscheinend schon nach 90 Sekunden nichts mehr zu sagen.&quot; Vor allem junge Menschen nutzen Telefon intensiv – aber dem Vernehmen nach immer weniger zum Telefonieren, und die Telko-Anbieter scheinen ihr Geschäftsmodell auch mehr auf den Datenverkehr zu verschieben. Deutet sich da ein globaler Trend an? Man muss zugeben: Asynchrone Kommunikationsdienste (schöner Begriff!) haben ihre Vorteile: Schließlich ist ein E-Mail &quot;self-documenting&quot;, man kann auch nach vier Wochen den genauen Wortlaut rekapitulieren. Und das gilt sogar für Kanäle wie SMS oder Twitter mit ihrem extrem restriktiven 140-Zeichen-Limit. 
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;Alex Rühle weist noch auf ein weiteres Manko des Telefonieren hin – eines, das mehr im Zwischenmenschlichen angesiedelt ist: &lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:253 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;256&quot;  src=&quot;http://www.prmacher.de/uploads/Telefon2010-08-16Klein.png&quot; title=&quot;Telefon&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;Das Telefonieren, genauer gesagt der Moment der Gesprächseröffnung, ist ja ohnehin eine der bizarrsten Kulturtechniken, die je ersonnen wurden. Auf ein akustisches Signal hin lässt man alles stehen und liegen, hält sich was ans Ohr, als würde man salutieren und ruft dann den eigenen Nachnamen in die Stille der eigenen vier Wände: &quot;Müller!&quot;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;&lt;em&gt;Bizarr&lt;/em&gt;, in der Tat. Wie formvollendet tritt dagegen ein E-Mail auf, das mit einem fröhlichen &quot;Hallo Herr Meier&quot; beginnt.  
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Noch ein Aspekt auf den die SZ hinweist: Wieder in den USA hat eine Studie gezeigt, dass Politiker, die sich per Telefon austauschten, durchschnittlich 13 Minuten miteinander redeten, im direkten Gespräch hingegen eine dreiviertel Stunde. Außerdem &quot;konnte am Telefon der jeweilige Sprecher gerade mal 15 Wörter sagen, bis sich sein Gegenüber einschaltete, während es in der persönlichen Begegnung fast doppelt so viele waren.&quot; 
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;Das gilt nicht selbstverständlich nur für Politiker. Hier zeigen sich vielmehr ganz generell die Grenzen von telefonischen Interviews – im direkten Gespräch kann man einfach mehr erfahren. Die Gesprächspartner sind im realen Vis a Vis auskunftsfreudiger, sie erzählen Dinge, Hintergründe und Einschätzungen, die sie einer Telefonstimme nie verraten würden. Beim Telefonieren will man offenbar möglichst schnell wieder auflegen. Nun fehlt noch eine Studie, die uns sagt, wie sich das bei einer Videokonferenz verhält – liegt sie näher an 13 oder näher an 45 Minuten? Wir sind gespannt auf die Antwort der Wissenschaft. &lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Mon, 16 Aug 2010 10:14:44 +0200</pubDate>
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    <category>sms</category>
<category>telefon</category>
<category>twitter</category>
<category>videokonferenz</category>

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    <title>Amerikaner sind nett, und ihre Presseinfos auch</title>
    <link>http://www.prmacher.de/index.php?/archives/288-Amerikaner-sind-nett,-und-ihre-Presseinfos-auch.html</link>
            <category>PR und Kommunikation</category>
            <category>Sprechen und Schreiben</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Alain Blaes)</author>
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    &lt;p class=&quot;break&quot;&gt;&lt;p style=&quot;margin-top: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; font: normal normal normal 12px/normal Helvetica; &quot;&gt;Das erste, was einem als Neuankömmling in den USA auffällt, ist die überwältigende Freundlichkeit. Wo auch immer man sich bewegt, man wird geradezu überrannt mit Aufmerksamkeit: &lt;em&gt;&amp;quot;It&#039;s &lt;/em&gt;really&lt;em&gt; great to meet you. Oh, you come from Europe? Awesome. I&#039;ve been to Paris/Munich/Barcelona/Rome/usw. recently. What do you do? Really? Welcome to the neighborhood. If you need anything, please call me&amp;quot;&lt;/em&gt;, samt Überreichung der Visitenkarte. Das ist nicht nur im Bekanntenkreis so, sondern auch beim Shoppen, und sogar im noblen &lt;a href=&quot;http://www.prudentialcenter.com/shop/shop_detail.php?id=14&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Saks Fifth Avenue&lt;/a&gt;&amp;#160;in Boston: &lt;em&gt;&amp;quot;Hi, my name is Lucy. Oh, you come from Germany? That&#039;s great. I&#039;ve been to Paris 20 years ago. Where do you live in Boston? Oh my God, me too. This is my phone number and my e-mail address. If you need anything, please call me.&amp;quot;&lt;/em&gt; Wir haben Lucys halbe Lebensgeschichte erfahren und konnten uns von der verbalen Umklammerung nur schwer lösen. Im Massenbetrieb Supermarkt geht es etwas zurückhaltender zu, aber die obligatorische Floskel &lt;em&gt;&amp;quot;How are you? Good, how are you? Good, thank you&amp;quot;&lt;/em&gt; ist allgegenwärtig. &lt;/p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;&lt;p style=&quot;margin-top: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; font: normal normal normal 12px/normal Helvetica; &quot;&gt; &lt;/p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 300px; &quot;&gt; &lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:247 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;200&quot; src=&quot;http://www.prmacher.de/uploads/Skyline.jpg&quot; /&gt;&lt;/div&gt; &lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;In den USA ist alles anders&lt;/div&gt; &lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;&lt;/div&gt;Wer seit vielen Jahren mit dem bayerischen &lt;a href=&quot;http://www.bayrisch-lernen.de/popups/granteln.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Granteln&lt;/a&gt; zu kämpfen hat und bei Taxifahrer/Kellner/Verkäuferin/usw. jede überflüssige Regung meidet, um bösen Blicken oder strafender Nichtbeachtung zu entkommen, ist zunächst einmal völlig perplex. Natürlich lernt man schnell, dass die zugetragene US-Freundlichkeit oberflächlich ist (was nicht heißen soll, dass sie im Augenblick nicht ehrlich gemeint ist). Niemand erwartet wirklich, dass man anruft. Lucy würde sich nicht einmal an uns erinnern. Die Freundlichkeit ist ein tief verankertes Element des amerikanischen &lt;em&gt;social behaviour&lt;/em&gt;: Sie ist kulturell wichtig, aber bleibt doch stets kosmetisch und ist nicht dazu gedacht, verbindlich zu sein. 




















&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;&lt;p style=&quot;margin-top: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; font: normal normal normal 12px/normal Helvetica; &quot;&gt;Und so sind auch amerikanische Presseinformationen mit ihren überschwänglichen Quotes à la &lt;em&gt;&lt;a href=&quot;http://www.prmacher.de/index.php?/archives/286-Achtung-Quote.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&amp;quot;We are so excited…&amp;quot;:&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&amp;#160;&amp;#160;Sie waren nie dazu gedacht, veröffentlicht zu werden, niemand erwartet es, und es passiert auch nicht. Die Intention ist vielmehr, einfach nur freundlich zu sein, genauso wie der Kassierer mit &lt;em&gt;&amp;quot;How are you?&amp;quot;&lt;/em&gt; und Lucy mit &lt;em&gt;&amp;quot;Call me anytime.&amp;quot;&lt;/em&gt; Reflex-bedingte Nettigkeiten ohne tieferen Hintergrund, beruhend auf einem gesellschaftlichen Konsens. &lt;/p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;&lt;p style=&quot;margin-top: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; font: normal normal normal 12px/normal Helvetica; &quot;&gt;Das ist nun einmal so und ist auch solange ok, bis das deutsche Management der Meinung ist, Presseinformationen müssten inklusive der Quotes wortwörtlich übersetzt werden und müssten womöglich auch in dieser Form in den Medien erscheinen. Dem liegt ein großes Missverständnis zu Grunde, das aus einer unverbindlichen Nettigkeit eine verbindliche Aussage ohne nennenswerten Inhalt macht. Im besten Fall wird eine solche Quote von der deutschsprachigen Presse herausgestrichen, im schlechtesten Fall die komplette Presseinformation ignoriert. &lt;/p&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Fri, 16 Jul 2010 11:48:43 +0200</pubDate>
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    <category>kultur</category>
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<category>usa</category>

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    <title>Achtung Quote</title>
    <link>http://www.prmacher.de/index.php?/archives/286-Achtung-Quote.html</link>
            <category>PR und Kommunikation</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Rainer Doh)</author>
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    &lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Insbesondere Presseinformationen amerikanischer IT-Unternehmen lieben Zitate/Quotes über alles, sie können davon gar nicht genug bekommen. Am besten in jeder Meldung sechs Stück: Ein Zitat von einem Vice-Presidenten, eines von einem Kunden, eines von einem Analysten, eines von einem anderen Vice-Presidenten,  eines von einem Partner und eines von Microsoft. 
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;Der Informationsgewinn solcher Quotes ist leider meist sehr reduziert. Es werden in der Regel die Aussagen des Fließtextes mit anderer Wortstellung wiederholt oder Trivialitäten verkündet. In jeden Fall aber mit einem kräftigen &amp;quot;We are very excited …&amp;quot; unterfüttert. &lt;em&gt;&amp;quot;Wir freuen uns außerordentlich, dass wir unser neues Produkt nun fertiggestellt haben.&amp;quot;&lt;/em&gt; Ah ja. Oder schlicht: &lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;&amp;quot;Our solution meets those requirements,&amp;quot; Mr. Such-and-such said.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Zumindest in den deutschen Medien sind solche Quote-Rallyes allerdings nicht so beliebt (es soll aber auch amerikanische Medien geben, die dergleichen unter den Tisch fallen lassen – aber das ist schon wieder ein anderes Thema). Mehr als ein Zitat wird daher nicht übrig bleiben, wenn eine Meldung zur Veröffentlichung übernommen wird, wenn überhaupt. In den Print-Ausgaben eher gar keines. 
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;Wozu auch: Drei Zitate würden mehr Textvolumen ohne mehr Inhalt erzeugen und das ist das genaue Gegenteil dessen, was derzeit bei Texten als Medien-Trend gilt: &lt;strong&gt;kurz, kompakt, konzentriert&lt;/strong&gt;. Und wenn etwas schon nicht in 140 Zeichen abzuhandeln ist, so sollte man es doch wenigstens in 140 Worten versuchen. Insofern sind diese ellenlangen Mehrfachzitate auch nicht einfach nur überflüssig, sondern sogar kontraproduktiv: Sie blähen die Meldungen auf und senden dem Leser/Redakteur vor jedem Inhalt zuerst einmal folgendes Signal: &lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;ACHTUNG! Langer Text. Schwere Kost. Beiseite legen. Morgen anschauen. Zuerst was anders lesen.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt; &lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Solche Signale wollen wir natürlich nicht aussenden. Wir bleiben flexibel, thinken global und acten lokal, übernehmen US-Meldungen also nie 1:1. Unter anderem deswegen. Natürlich wären die Vice-Presidenten, der Kunde aus Oklahoma, der Analyst aus Boston, der Partner aus Detroit und vor allem Microsoft (das in Redmond vermutlich eine ganze Abteilung Quote-Men beschäftigt) furchtbar gern auch einmal in einer deutschen Pressemeldung zu Wort gekommen. Aber es gilt weiterhin die Devise: &lt;em&gt;Kommunikation ist das, was ankommt&lt;/em&gt;. 
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Fehlt noch was? Ach ja:
&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;Ich bin sehr begeistert, dass dieses Thema endlich einmal aufgegriffen wird. &lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;&lt;em&gt;sagt Alain Blaes, Geschäftsführer von PR-COM in München&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt; &lt;em&gt;(mehr zu diesem Themenkomplex &lt;a href=&quot;http://www.prmacher.de/index.php?/archives/161-Worlds-First-Innovative-Thingamabob.html&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Thu, 15 Jul 2010 12:56:10 +0200</pubDate>
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    <title>Die Eigentor-PR</title>
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            <category>PR und Kommunikation</category>
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    <author>nospam@example.com (Susanna Tatár)</author>
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    &lt;p class=&quot;break&quot;&gt;&lt;p&gt;Gewiss war das nicht die erste PR-Aktion in der Grafikbranche, die gehörig nach hinten losging. NVIDIA und ATi hatten kürzlich mit Attrappen- und Paperlaunch-Vorwürfen zu kämpfen und auch ihre Salami-Taktik, technische Details neuer Produkte in kleinen Häppchen an die Presse zu verteilen, löste mitunter &lt;a href=&quot;http://www.prmacher.de/index.php?/archives/273-Medienkritik-des-kleinen-Mannes.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Befremdung&lt;/a&gt; und Verärgerung unter deutschen Technik-Journalisten aus.&lt;/p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;&lt;p&gt;Interessanterweise gelingen Intel, dessen riesige Marketing- und PR-Maschinerie doch ganz andere Potentiale als etwa die von NVIDIA hat, die peinlichsten Eigentore (wollen wir aus bekanntem Anlass bildlich sein…). Das Neueste: Intel veröffentlichte ein &lt;a href=&quot;http://portal.acm.org/citation.cfm?id=1816021&amp;amp;coll=GUIDE&amp;amp;dl=GUIDE&amp;amp;CFID=94608761&amp;amp;CFTOKEN=50783980&amp;amp;ret=1#Fulltext&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Whitepaper&lt;/a&gt;, das sich anschickt, den Mythos „GPUs sind 100mal schneller als CPUs“ zu entzaubern. Nun nahmen die Intel-Ingenieure die NVIDIA-GPU GeForce GTX 280 (die ist zwar mittlerweile veraltet, aber als Intel mit den Messungen anfing, war sie noch aktuell), und verglichen sie mit dem Core i7 960. Mit dem Ergebnis, dass die GTX 280 &lt;strong&gt;nur&lt;/strong&gt; etwa 2,5mal schneller ist als der Core i7 960. Und überhaupt, generell lässt sich sagen, hieß es, dass GPUs im Durchschnitt nur 14mal schneller als CPUs sind. Abgesehen davon, dass der wissenschaftliche Wert der Messungen fraglich ist, da der Code vermutlich nicht ausreichend auf den NVIDIA-Chip optimiert wurde und der Datendurchsatz sowie Benchmarks nicht hinreichend nachvollziehbar sind, sorgte die Aussage verständlicherweise für Belustigung in der Branche. Andy Keane, Leiter der GPU-Computing-Sparte bei NVIDIA, brachte dies in seinem &lt;a href=&quot;http://blogs.nvidia.com/ntersect/2010/06/gpus-are-only-up-to-14-times-faster-than-cpus-says-intel.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Blog&lt;/a&gt; so auf den Punkt: Es komme in der Technikwelt selten vor, dass ein Unternehmen auf einer Konferenz erklärt, seine Technik sei nur 14-mal langsamer als die seines Konkurrenten. Zumindest habe er dies in den 26 Jahren, seit er in der Industrie ist, nicht erlebt.&lt;/p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;&lt;p&gt;Nach wie vor gilt es: Es wird einem nie langweilig in der Grafikbranche. Jetzt bin ich neugierig, womit uns Intel die nächste Überraschung beschert. Wird es vielleicht wieder was mit Larrabee? Letztes Jahr wurden große Erwartungen geweckt, „Intel bringt einen Grafikchip mit 16 Kernen auf den Markt….“ (NVIDIA-Chips haben mittlerweile 480), Larrabee ist dann tot erklärt worden, nur damit er auf der ISC seine wundersame &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/ix/meldung/ISC-10-Intel-Larrabee-ist-da-1012723.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Auferstehung&lt;/a&gt; als High-Performance-Chip feiern konnte. Wir sind gespannt, was noch alles aus dem Problemkind wird. Weitere Verwendungsvorschläge wären eventuell (je nachdem, wie die Hitzeentwicklung sein wird):&lt;/p&gt; &lt;!--EndFragment--&gt; &lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;&lt;p&gt;&lt;!-- s9ymdb:244 --&gt;&lt;img width=&quot;532&quot; height=&quot;354&quot; src=&quot;http://www.prmacher.de/uploads/071_2.JPG&quot; class=&quot;serendipity_image_center&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Tue, 29 Jun 2010 09:24:00 +0200</pubDate>
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    <title>Kein Geld für so was </title>
    <link>http://www.prmacher.de/index.php?/archives/274-Kein-Geld-fuer-so-was.html</link>
            <category>PR und Kommunikation</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Rainer Doh)</author>
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    &lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Über den &lt;a href=&quot;http://www.basicthinking.de/blog/2010/06/02/social-media-in-unternehmen-gerne-genutzt-aber-ohne-budget/#more-19654&quot;&gt;Basic Thinking Blog&lt;/a&gt; bin ich auf eine interessante Studie zum Thema Social Media aufmerksam geworden. Die dpa-Tochter news aktuell hatte in Kooperation mit Faktenkontor rund 1.700 Pressesprecher und PR-Fachleute zum Thema “Social Media in Unternehmen” befragt. 
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Ernüchterndes, wenn auch nicht überraschendes Fazit: Die Mehrzahl der Unternehmen hält Social Media zwar für wichtig, sieht aber trotzdem keinen Grund dafür Budget locker zu machen. 


&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;Die Kommunikation im Web 2.0 wird bei den meisten deutschen Unternehmen als willkommener kostengünstiger Zusatzkanal angesehen …  Die meisten haben in diesem Jahr keine separat ausgewiesenen finanziellen Mittel bereit gestellt. Nur gut jede vierte Kommunikationsabteilung darf sich über einen zusätzlichen Geldregen freuen. Eine interessante Zahl, da ja schließlich die Mehrheit Social Media für ein wichtiges Thema halten. (17 Prozent “sehr wichtig”, 45 Prozent “eher wichtig”) (&lt;a href=&quot;http://www.newsaktuell.de/blog/2010/06/02/social-media-in-unternehmen-wichtig-ja-strategie-nein-budget-fehlanzeige/#more-3052&quot;&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Das entspricht weitgehend den Untersuchungen, die wir selbst angestellt haben, zum Beispiel &lt;a href=&quot;http://www.prmacher.de/index.php?/archives/227-Theorie-und-Blog-deutsche-IT-Unternehmen-und-Corporate-Blogs-Teil-I.html&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; oder &lt;a href=&quot;http://www.prmacher.de/index.php?/archives/187-Kein-Anschluss-fuer-Social-Media.html&quot;&gt;da&lt;/a&gt;: Außerhalb der PR- und Medien-Welt spielt  Social Media zumeist nicht einmal eine Nebenrolle. 
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;Social Media steckt weiterhin im Probe-, Denk-, Test- und Überlege-Stadium fest. Strategie gibt es nächstes Jahr, Geld vielleicht übernächstes – mit anderen Worten: So richtig ernst nimmt man das nicht. Social Media kommt einfach nicht vom Fleck und mittlerweile zeigen sich ja auch schon erste Ermüdungserscheinungen. Bin gespannt, wann die ersten (großen Namen) direkt von den Vorüberlegungen zur Einstiegs- in die Vorüberlegungen zur Ausstiegsstrategie überleiten.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Fri, 04 Jun 2010 11:15:53 +0200</pubDate>
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    <category>pr-strategie</category>
<category>social media</category>
<category>web 2.0</category>

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    <title>Kontextsensitive Werbung</title>
    <link>http://www.prmacher.de/index.php?/archives/271-Kontextsensitive-Werbung.html</link>
            <category>PR und Kommunikation</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Rainer Doh)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p class=&quot;break&quot;&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Kontextsensitive Werbung ist mitllerweile überaus beliebt, aber kann kontextsensitive Werbung auch den Tatbestand der üblen Nachrede erfüllen? 
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:218 --&gt;&lt;img width=&quot;477&quot; height=&quot;144&quot; class=&quot;serendipity_image_center&quot; src=&quot;http://www.prmacher.de/uploads/Bildschirmfoto2010-04-30um12.11.23.png&quot; title=&quot;GmbH&quot; /&gt; &lt;/p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;&lt;p&gt;Das hat der altgediente &lt;a href=&quot;http://www.verbatim.de/de_7/homepage.html&quot;&gt;Hersteller von Speichersachen&lt;/a&gt; nun wirklich nicht verdient. Vielmehr scheinen da ein paar kontextsensitive Algorithmen am Werk gewesen zu sein, die noch den einen oder anderen Optimierungsbedarf aufweisen. &lt;/p&gt;&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 25 May 2010 12:36:42 +0200</pubDate>
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    <category>google</category>
<category>kontextsensitiv</category>
<category>verbatim</category>
<category>werbung</category>

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    <title>Kommunikation im Web 2.0: Zwölf Fehler</title>
    <link>http://www.prmacher.de/index.php?/archives/265-Kommunikation-im-Web-2.0-Zwoelf-Fehler.html</link>
            <category>PR und Kommunikation</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Alain Blaes)</author>
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    &lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;In der Unternehmenskommunikation werden Web 2.0 und Social Media allmählich zum Standard. Zahlreiche Unternehmen nutzen heute die Möglichkeiten des Web 2.0, und viele weitere denken darüber nach, hier ebenfalls aktiv zu werden.
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Bei der Umsetzung tun sich viele Unternehmen aber  recht schwer. Die Welt des Web 2.0 unterscheidet sich deutlich von der der herkömmlichen Unternehmenskom­mu­nikation. Gerade beim Einstieg in Social Media kom­men daher immer wieder typische Fehler vor, die den Erfolg der Maß­nahmen in Frage stellen, weil sie die Eigenheiten von Social Media nicht ausreichend berücksichtigen.
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Da wir die Szene seit langem beobachten, haben wir die Unternehmenskommunikation im Web 2.0 untersucht und dabei zwölf typische  Fehler festgestellt:









&lt;/p&gt;&lt;ol&gt; 
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Me too&lt;/strong&gt;: Manche Unternehmen wollen bei Social Media einfach nur &amp;quot;dabei sein&amp;quot;. Erfolgreiche Kommuni­kation lässt sich so aber auch im Web 2.0 nicht aufbauen – erforderlich sind auch hier klare Konzeptionen und Ziele: Warum will man sich in Social Media engagieren? Was will man erreichen? Ist das den dafür nötigen Aufwand wert? Wer einfach nur auch dabei sein will, lässt besser die Finger davon.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/li&gt; 
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Keine klar definierten Zuständigkeiten&lt;/strong&gt;: Bei der Unternehmenskommunikation darf nicht jeder, der gerade nichts besseres zu tun hat, mitmischen – auch nicht im Web 2.0. Unternehmen müssen Mitarbeiter definieren, die sich verantwortlich um die verschiedenen Plattformen kümmern. Im Sinne einheitlicher Messages muss klar geregelt sein, wer was sagen darf und soll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/li&gt; 
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Abwarten&lt;/strong&gt;: Viele Unternehmen zögern den Einstieg in Social Media hinaus und wollen zunächst beobachten, wie sich Social Media entwickelt. Dabei besteht das Web 2.0 schon seit vielen Jahren. Auch hier kann man seine Erfahrungen nur selbst sam­meln. Wer später einsteigt, fängt nur später mit dem Lernen an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/li&gt; 
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Social Media als verlängerter Arm der Werbeabteilung&lt;/strong&gt;: Social Media ist ein zusätzliches Kommunikationsinstrument und nicht Werbung mit neuen Mitteln. Wenn die Adressaten den Eindruck gewinnen, dass man ihre Communities dazu missbraucht, am Werbeetat zu sparen, werden sie sich mit einem Mausklick verabschieden. Sie werden vielleicht nie zurückkommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/li&gt; 
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Überadministration&lt;/strong&gt;: Social Media lebt von Spontaneität und Kreativität. Mitarbeiter, die mit den Social-Media-Aktivitäten eines Unternehmens betraut sind, müssen genügend Freiraum haben. Langwierige, aber auch unzureichend definierte Freigabeprozesse und komplexe Work­flows sind Gift.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/li&gt; 
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Unterschätzung des Aufwands&lt;/strong&gt;: Social Media ist nicht trivial und erledigt sich nicht von selbst. Social-Media-Auftritte müssen daher geplant und die für sie benötigten Ressourcen bereitgestellt werden. Die Sparflamme wärmt auch im Web 2.0 nur die eigenen Hände.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/li&gt; 
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Unterschätzung juristischer Probleme: &lt;/strong&gt;Nicht alle Beteiligten sehen die Dinge im Web 2.0 so locker, wie diejenigen, die hier mit viel Enthusiasmus ihre Projekte starten: Da werden zum Beispiel schnell Videos oder Fotos verwendet, an denen man gar keine Rechte hat, und schon drohen Abmahnungen oder Schadensersatzforderungen. Unternehmen sollten sich daher vor Projektstart mit ihren Anwälten oder Rechtsabteilungen abstimmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/li&gt; 
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Social Media via Anwalt&lt;/strong&gt;: Grundverkehrt wäre es, mit juristischen Mitteln auf Mitspieler im Web 2.0 loszugehen, beispielsweise um Blogger zur Rücknahme von Behauptungen oder zu Gegendarstellungen zu zwingen – damit haben Unternehmen ihre Online-Reputation innerhalb von Minuten ruiniert. Die Web-2.0-Gemeinde stürzt sich auf solche Fälle, um ihre Macht zu demonstrieren; da kann man nur verlieren. Dabei bietet gerade das Web 2.0 genügend Wege, um die eigene Sichtweise darzulegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/li&gt; 
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Monolog statt Dialog&lt;/strong&gt;: Social Media ist immer Dialog. Nur wer seinen Adressaten zuhört, kann erwarten, dass sie auch ihm zuhören. Der Monolog ist der schnellste Einstieg ins Selbstgespräch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/li&gt; 
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Keine Transparenz&lt;/strong&gt;: Unternehmen müssen bei Social Media absolut transparent agieren. Verdeckte Operationen, getürkte Kommentare, geschönte Forumsbeiträge oder maskierte Accounts werden in der Regel schnell entlarvt und können das Image eines Unternehmens nachhaltig beschädigen – auch außerhalb des Web 2.0. Solche Schäden sind meist nicht wieder gut zu machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/li&gt; 
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Zu hohe Erwartungen&lt;/strong&gt;: Viele Unternehmen erwarten von ihren Aktivitäten in Social Media zuviel in zu kurzer Zeit. Der Aufbau einer Community ist ein langwieriger Prozess, der Jahre dauern kann und der einen kontinuierlichen Einsatz verlangt. Mit Schnellschüssen ist hier nichts zu gewinnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/li&gt; 
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Angst vor Fehlern&lt;/strong&gt;: Auch im Web 2.0 macht niemand gerne Fehler. Aber die Angst vor Fehlern lähmt Spontaneität und Kreativität und verfehlt damit den Kern von Social Media. Wenn man offen damit umgeht, verzeiht das Web 2.0 Fehler.&lt;/li&gt; 
&lt;/ol&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;Insgesamt haben wird den Eindruck gewonnen, dass viele Unternehmen im Web 2.0  noch immer halbherzig, unentschlossen und mit begrenztem Engagement vorgehen. Aber die Medien-Landschaft steckt schon mitten im Umbruch und für die Unternehmen wird mittelfristig kein Weg an Social Media vorbeiführen. Natürlich wird auch im Web 2.0 nur mit Wasser gekocht – aber kochen muss das Wasser schon, wenn man in der Unternehmenskommunikation etwas erreichen will.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Tue, 06 Apr 2010 10:21:43 +0200</pubDate>
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    <category>kommunikation</category>
<category>social media</category>
<category>unternehmenskommunikation</category>
<category>web 2.0</category>

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    <title>Aus der Skurrilitätenschmiede </title>
    <link>http://www.prmacher.de/index.php?/archives/256-Aus-der-Skurrilitaetenschmiede.html</link>
            <category>PR und Kommunikation</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Rainer Doh)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
Diese &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/meldung/Software-beraet-Blogger-950885.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Meldung&lt;/a&gt; ist natürlich einen &lt;strong&gt;Blog&lt;/strong&gt;-Beitrag wert:&lt;/p&gt; 
&lt;blockquote&gt; 
&lt;p&gt;&lt;a rel=&quot;external&quot; href=&quot;http://www.ibm.com/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;/a&gt;IBM arbeitet an einer Software, die Blogger in Unternehmen bei der Themenfindung unterstützen soll.&amp;#160; &lt;/p&gt; 
&lt;/blockquote&gt; 
&lt;p&gt;Schön, dass wir künftig auch bloggen können, wenn uns kein Thema einfällt, da ist in der Vergangenheit ja so mancher Blog nicht zu Stande gekommen. Gut gefällt mir auch dieses Feature der neuen Lösung: &lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
&lt;blockquote&gt; 
&lt;p&gt;Außerdem durchforstet es ältere Blog-Einträge nach weiteren möglichen Themen.&lt;/p&gt; 
&lt;/blockquote&gt; 
&lt;p&gt;Wirklich wichtige Themen werden nie alt, man kann sie nicht breit genug walzen. Ein &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/foren/S-Hoert-sich-an-wie-die-Motivklingel-fuer-Fotografen-n-t/forum-175949/msg-18216695/read/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Leser des Heise-Forums&lt;/a&gt; erinnert in diesem Zusammenhang an die berühmte &amp;quot;Motiv-Klingel&amp;quot; für Fotoamateure. &lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Als direkte Zielgruppe der neuen Software sind wir trotzdem gespannt auf die &lt;a href=&quot;http://www.chi2010.org/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Conference on Human Factors in Computing Systems&lt;/a&gt; in Atlanta, auf der die IBM-Wissenschaftler Werner Geyer und Casey Dugan über ihre Erfahrungen mit einem ersten firmeninternen Test berichten wollen.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt; 
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 10 Mar 2010 15:21:47 +0100</pubDate>
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    <title>Theorie und Blog – deutsche IT-Unternehmen und Corporate Blogs (Teil II)</title>
    <link>http://www.prmacher.de/index.php?/archives/228-Theorie-und-Blog-deutsche-IT-Unternehmen-und-Corporate-Blogs-Teil-II.html</link>
            <category>PR und Kommunikation</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Rainer Doh)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Im &lt;a href=&quot;http://www.prmacher.de/index.php?/archives/227-Theorie-und-Blog-deutsche-IT-Unternehmen-und-Corporate-Blogs-Teil-I.html&quot; &gt;ersten Teil&lt;/a&gt; unserer Untersuchung der Blogs deutscher IT-Unternehmen war es um die &quot;Theorie&quot; der Corporate Blogs gegangen. Demzufolge ist nun die Praxis dran.
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;IT-Unternehmen haben wir uns vorgenommen, weil wir vermuteten, dass Unternehmen dieses Sektors eine besondere Affinität zum Web in all seinen Erscheinungsformen haben müssten. Überprüft wurden die Websites von &lt;strong&gt;100 IT- und Telekommunikations-Unternehmen&lt;/strong&gt;, die nach der Zahl der Beschäftigten zu den 150 größten dieses Sektors gehören. Nicht berücksichtigt wurden Unternehmen, die im Wesentlichen ausgelagerte IT-Abteilungen sind, wie zum Beispiel die HVB Information Services GmbH. Wenn wir übrigens auf einer Website innerhalb von fünf Minuten auch unter Verwendung der Suchfunktion keinen Blog finden konnten, haben wir die Suche abgebrochen – wenn Blogs nicht leicht zu finden sind, taugen sie auch nicht als Kommunikationsinstrument. &lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt; &lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;&lt;strong&gt;2. Die Blogs&lt;/strong&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;Das Ergebnis der Untersuchung lässt sich sehr kurz wiedergeben: &lt;strong&gt;IT-Unternehmen in Deutschland nutzen die Blogs so gut wie nicht für ihre Kommunikation.&lt;/strong&gt; Unter den 100 ausgewählten Unternehmen konnten lediglich &lt;strong&gt;acht&lt;/strong&gt; deutschsprachige Blogs identifiziert werden. 19 Unternehmen weisen immerhin Blogs in englischer Sprache auf, drei Unternehmen bloggen in beiden Sprachen. Interne Blogs konnten natürlich nicht berücksichtigt werden, es ging uns aber ohnehin nur um die nach außen wirkende Kommunikation. Unter den Blog-abstinenten Unternehmen sind zahlreiche große und sehr renommierte.&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:134 --&gt;&lt;img width=&#039;500&#039; height=&#039;232&#039; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.prmacher.de/uploads/Infineon.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Zwei Ursachen kommen dafür in Frage: Zum einen, dass Unternehmen den Nutzen von Blogs nicht sehen, zum anderen, dass sie ihn zwar sehen, aber dafür trotzdem keine Ressourcen bereitstellen wollen beziehungsweise können. 
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Zum Nutzen von Blogs wurde im ersten Teil eigentlich schon alles gesagt. Mag sein, dass das IT-Unternehmen nicht so sehen. Mag sein, dass Blogs nicht das zentrale Kommunikationsinstrument sein werden, aber dass sie ein wichtiges Instrument in einer Medienlandschaft sein werden, dürfte unbestritten sein. Nicht zuletzt weil die Medienlandschaft künftig wesentlich breiter aufgefächert sein wird. 
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Das Ressourcen-Problem ist eine Folge der Nutzen-Frage: Nur Unternehmen, die in Blogs einen geringen Nutzen sehen, scheuen den dafür nötigen Aufwand. Dass IT-Anbieter mit ein paar tausend Mitarbeitern keine Ressourcen haben sollten, einen Blog zu pflegen, ist nicht nachvollziehbar. 
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Wir können das umso weniger verstehen, als fast alle Unternehmen durchaus Ressourcen für Firmenmagazine, Kundenzeitungen und Newsletter bereitstellen können, und hier schafft man es meist auch, einen Link prominent auf der Homepage unterzubringen. Offenbar liebt die deutsche IT diese &lt;em&gt;Retro-Kommunikation&lt;/em&gt;, die ja weder ein schnelles und flexibles Reagieren, noch einen Dialog mit den Adressaten erlaubt. Wir haben darauf verzichtet nachzulesen, was die selben Unternehmen ihren Kunden beispielsweise über Agilität, Flexibilität und Innovation erzählen. Aber wir haben so unsere Vermutungen. 
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 649px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:138 --&gt;&lt;img width=&#039;649&#039; height=&#039;568&#039;  src=&quot;http://www.prmacher.de/uploads/SunBlogs.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Sun: Tausende von Blogs - aber keine Ressourcen für deutsche Blogs?&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;In den USA ist das Verhältnis zu Blogs bekanntlich ganz anders. So verwundert es nicht, dass die in Deutschland vertretenen US-Unternehmen, beispielsweise Oracle, Sun  oder Alcatel-Lucent überaus rege bloggen; sie pflegen alle auch mehr als nur einen Blog. Allerdings sind diese Blogs in der Regel nur auf Englisch verfügbar, obwohl die Unternehmen zum Teil mehrere tausend Mitarbeiter in Deutschland beschäftigen. Das Wissen um die Möglichkeiten von Blogs ist also vorhanden, scheint aber nicht bis auf die regionalen Märkte durchzuwirken. Das berühmte &quot;think global – act local&quot; gilt offenbar nicht für Blogs; auf die eine prominente Ausnahme werden wir noch eingehen. Interessant ist in diesem Zusammenhang auch, was uns Sun dazu direkt mitteilte: &lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;&quot;Da wir ein amerikanisches Unternehmen sind, gibt es meines Wissens keinen deutschen Blog.&quot;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Interessanterweise verfügt Sun, obwohl es ein amerikanisches Unternehmen ist, sehr wohl über eine deutsche Website, verschickt deutsche Pressemeldungen und verteilt – hatten wir es nicht geahnt? – auch &lt;em&gt;einen deutschen Newsletter&lt;/em&gt;. Das Amerikanische bei Sun trifft also nur die Blogs. Und im Grunde verhält es sich ja genau umgekehrt: Würde Sun hierzulande wie ein amerikanisches Unternehmen agieren, dann wüsste es auch hier, wie wichtig Blogs sind und dann hätte es auch Blogs in der Landessprache. 
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Dabei wollen wir gar nicht bestreiten, dass es auch Blog-Themen geben mag, für die Englisch einfach ein wenig besser passt, beispielsweise in der Softwareentwicklung. Aber man muss sich hier schon einmal die Größenordnungen vor Augen führen: Sun hatte (zum Zeitpunkt unserer Untersuchung) weltweit &lt;strong&gt;5.597 Blogs&lt;/strong&gt; von &lt;strong&gt;4.606 Blogger&lt;/strong&gt;n, die insgesamt &lt;strong&gt;173.134 Beiträge&lt;/strong&gt; verfasst hatten. Und da sollten keine Ressourcen für einige Blogs in den Landessprachen der Länder mit Sun-Niederlassungen sein? Man muss natürlich auch &lt;em&gt;wollen&lt;/em&gt;. Übrigens: bei Oracle sieht es genauso aus, insofern passen die beiden prima zusammen. 
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Umgekehrt gibt es auch deutsche Unternehmen, die nur auf Englisch bloggen, beispielsweise die Software AG oder IDS Scheer. Ja, wir wissen schon: &quot;Wir sind ein internationales Unternehmen …&quot; und Englisch beweist Internationalität, Globalität und Modernität, aber eine besondere Wertschätzung des immerhin zweitgrößten IT-Marktes kommt darin nicht zum Ausdruck. Und auch hier ist festzuhalten: Wir sprechen hier nicht von Unternehmen mit 40 oder 50 Mitarbeitern, die sich entscheiden müssen, ob sie einen Blog in E &lt;em&gt;oder&lt;/em&gt; D führen. 
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;In unserer Untersuchung haben wir an ein paar Stellen auch ein wenig tiefer gebohrt, denn manchmal wollten wir es einfach nicht glauben, dass es bei diesem oder jenem renommierten IT-Unternehmen keinen einzigen Blog geben sollte. Wir haben uns dann bei der Pressestelle erkundigt, wo wir denn den Corporate Blog finden könnten. Da wurde uns dann zum Beispiel mitgeteilt: Das Unternehmen &quot;&lt;em&gt;… bietet keinen &#039;Corporate Blog&#039; an. Sollten Sie weiterführende Informationen über das Unternehmen benötigen, können Sie sich gerne an mich wenden.&lt;/em&gt;&quot; 
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Hier drängt sich der Eindruck auf, Social Media könnte trotz umfassender Medienoffensive doch noch nicht überall verstanden worden sein: Blogs sind doch nicht &quot;weiterführende Informationen über das Unternehmen&quot;, Web 2.0 ist eben nicht Presseinformation mit anderen Mitteln, sondern … war da nicht was mit Dialog und Community? In der deutschen IT-Welt scheint das überwiegend nicht angekommen zu sein. 
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;Weitere O-Töne aus der Praxis deutscher IT-Blogs: &lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;In der Tat, einen Corporate Blog finden Sie bei uns nicht, und das ist auch nicht geplant. &lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;Sie haben nicht an der falschen Stelle gesucht: Wir haben auf unserer Seite keinen Corporate Blog. Aktuelle News finden Sie nur bei den Pressemeldungen. Sollten Sie andere/weitere Informationen benötigen, können Sie mich gerne danach fragen.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;Hello, I&#039;m on maternity leave and not able to answer your mail. &lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Siemens IT Solutions and Services wiederum hat auf unsere Anfrage sicherheitshalber gar nicht geantwortet. Wir haben dafür natürlich Verständnis: Wenn man anfängt, jedes E-Mail zu beantworten, wird das schnell uferlos.  
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;Andererseits muss man auch zugeben, dass nicht jeder Blog, bloß weil es ihn gibt, damit auch schon Ziel führend im Sinne der Unternehmenskommunikation ist. &lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;Zum Beispiel bei IBM. Deutschlands größtes IT-Unternehmen hat einen Blog, dieser spricht Deutsch und ist – erfreulich! erfreulich! – ganz leicht zu finden. Und selbstverständlich &lt;a href=&quot;http://www-05.ibm.com/de/blueblog/&quot; &gt;weiß IBM, worum es bei Blogs geht&lt;/a&gt;:&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;Bloggende IBMer gibt es seit den Anfängen der Web 2.0-Bewegung. Viele IBMer suchen also bereits über Blogs die offene Diskussion mit anderen IT-Experten. Das IBM BlueBlog geht nun noch einen Schritt weiter: Es vereint die persönlichen Blogs und damit auch die Expertise der IBM Experten in einem Team-Blog.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Aber in diesem Fall gilt: &lt;strong&gt;Blau ist alle Theorie&lt;/strong&gt;. Was der BlueBlog hinsichtlich Inhalt und Aufmachung tatsächlich bietet, ist nämlich weniger gelungen. Bei unserem Besuch war der letzte Beitrag über zwei Monate alt – und das in einem Weltunternehmen, das hierzulande über 20.000 Mitarbeiter beschäftigt. Mag sein, dass es irgendwo im IBM-Universum noch andere Blogs gibt, schönere, aktuellere, bessere, interessantere. Aber die haben wir leider nicht gefunden – was im Ergebnis auf das selbe hinausläuft. 
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;Manche der Unternehmen haben auch etwas eigenwillige Vorstellungen über die Kommunikation per Blog. So haben wir bei einem Unternehmen  statt eines Corporate Blogs einen &quot;Trainee-Blog&quot; gefunden, was im Grunde ja nicht verkehrt ist. Dieser war offenbar als Spielwiese für Social-Media-Eleven gedacht, die Beiträge erwiesen sich als unfreiwillig komisch und damit unser summa summarum eher trist gestimmter Blog nicht ohne seine humorige Note bleibt, zitieren wir daraus kurz, aber mit Rücksicht auf den Trainee-Blogger absichtlich ohne Quellenangabe: &lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;Hallo liebe Blog-Leser,&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;die ersten drei Monate im Trainee-Programm sind bereits fast herum. Nach wie vor bin ich mit dem Thema Organisation und strategische Neuausrichtung einer Abteilung des XXXXX-internen IT-Dienstleisters beschäftigt.&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;Resultat der Diskussionen und Meetings sind in der Regel Powerpoint-Folien. Dabei habe ich schnell gemerkt, dass es insbesondere bei Folien die als Entscheidungsvorlage dienen sollen, einiges zu beachten gilt. &lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;…&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;Grüße und bis zum nächsten Mal,&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;Sebastian&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Interessant wie es bei einer &quot;strategischen Neuausrichtung&quot; in diesem Unternehmen, dessen Name nichts zur Sache tut, so zugeht. Das mag ja für die Kumpels vom Sebastian – und für uns – ganz lustig sein, aber in einem für die Weltöffentlichkeit offenen Blog hat dergleichen eher weniger zu suchen. Nebenbei, lieber Sebastian: Nicht nur bei Folien, auch bei Corporate Blogs gilt es einiges zu beachten, aber das ist ein anderes Thema.  
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;Über die kleine Schar der &lt;strong&gt;Sieger&lt;/strong&gt; beim Blog-Contest der deutschen ITK-Unternehmen berichten wir &lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://www.prmacher.de/index.php?/archives/229-Theorie-und-Blog-deutsche-IT-Unternehmen-und-Corporate-Blogs-Teil-III.html&quot; &gt;demnächst in diesem Blog&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;. &lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Tue, 26 Jan 2010 10:58:00 +0100</pubDate>
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    <title>Theorie und Blog – deutsche IT-Unternehmen und Corporate Blogs (Teil I)</title>
    <link>http://www.prmacher.de/index.php?/archives/227-Theorie-und-Blog-deutsche-IT-Unternehmen-und-Corporate-Blogs-Teil-I.html</link>
            <category>PR und Kommunikation</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Rainer Doh)</author>
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    &lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Heute geht es in unserem Blog um Blogs, genauer: Um die Blogs deutscher IT-Unternehmen. Damit wir nicht betriebsblind – Blog-blind – werden, haben wir uns draußen in der Realität umgeschaut und wollten herausfinden, wie die großen Unternehmen der deutschen IT- und Telekommunikationsindustrie Blogs für ihre Kommunikation nutzen. Über die Ergebnisse dieser Umschau gibt es einiges zu berichten, mehr als wir zunächst vermutet haben. Damit die Sache nicht unübersichtlich wird, werden wir das Thema in drei Kapiteln behandeln: 
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;1.	Die Theorie – über das Warum und Wieso von Corporate Blogs &lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;2.	&lt;a href=&quot;http://www.prmacher.de/index.php?/archives/228-Theorie-und-Blog-deutsche-IT-Unternehmen-und-Corporate-Blogs-Teil-II.html&quot; &gt;Die Praxis – wie deutsche IT-Unternehmen bloggen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;3.	&lt;a href=&quot;http://www.prmacher.de/index.php?/archives/229-Theorie-und-Blog-deutsche-IT-Unternehmen-und-Corporate-Blogs-Teil-III.html&quot; &gt;Die gute Praxis – wie es aussieht, wenn deutsche IT-Unternehmen &lt;em&gt;gut&lt;/em&gt; bloggen&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;&lt;strong&gt;1. Die Theorie&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;Blogs sind bekanntlich das Herzstück von Social Media beziehungsweise Web 2.0. So hatte Social-Media-Guru Klaus Eck in seinem Standardwerk &quot;Corporate Blogs&quot; schon 2007, also in der Web-2.0-Frühzeit, geschrieben: &lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;Weblogs (Blogs) stellen ein wichtiges Instrument in der Unternehmenskommunikation dar. Die Zahl der Corporate Blogs ist im deutschsprachigen Raum rasant gestiegen. Unternehmen nutzen zunehmend die Chance, ihre Kunden im Web zielgruppengerecht anzusprechen … (&lt;a href=&quot;http://klauseck.typepad.com/prblogger/&quot; &gt;Klaus Eck&lt;/a&gt;) &lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Der Grund für die besondere Rolle von Blogs innerhalb des Web 2.0 liegt auf der Hand: Hier ist der Platz an dem man &quot;zur Sache&quot; kommen kann, an dem Inhalte auch mal etwas ausführlicher ausgebreitet werden können. Während bei Twitter nur kurze Informationen ausgetauscht werden – mitunter als Referenz auf Blogs –, in den Sozialen Netzwerken vor allem Kontakte aufgebaut und gepflegt werden und bei YouTube und den Foto-Plattformen das Visuelle betreut wird, kann im Blog ausführlich informiert, argumentiert, erläutert, erklärt, kritisiert, zurückgewiesen, bewundert oder was auch immer werden. 
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Für Unternehmen heißt das: In Blogs können sie ihre Position, ihre Politik oder ihre Strategien darlegen, aber auch ganz einfach ihre Produkte und Lösungen vorstellen und erklären. Blogs stellen den Unternehmen einen sehr direkten Kommunikationskanal zur Verfügung, über den sie sehr viel unmittelbarer ihre Botschaften aussenden können als das über die herkömmlichen Medien möglich ist. Sie haben damit eine direkte Verbindung zu den Adressaten, seien das Geschäftspartner, Kunden, Interessenten oder Lieferanten – oder ganz allgemein die Öffentlichkeit. Wenn Unternehmen etwas zu sagen haben, müssen sie sich im Blog mit niemandem abstimmen, in keinen Redaktionsplan hineinzwängen, keinen Redaktionsschluss einhalten und auch (so etwas soll es schon gegeben haben) keine Anzeigen schalten. Nachteil dieser Direktheit ist im Vergleich zu herkömmlichen Medien natürlich die geringere Reichweite von Blogs – da hilft nur: &lt;strong&gt;Regelmäßig und gut über interessante Dinge schreiben&lt;/strong&gt;. 
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Ein wichtiger Aspekt: Wie alles im Web 2.0 sind auch Blogs nicht als unidirektionaler Kommunikationskanal gedacht. Richtig spannend wird es beim Bloggen immer dann, wenn die Leser sich mit Kommentaren in Diskussionen einschalten. Dass dabei nicht immer Lobeshymnen zu erwarten sind, versteht sich, insbesondere bei kontroversen Themen. Das müssen Unternehmen aushalten. Wenn sie es nicht aushalten, müssen sie es lernen. 
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Im Auge behalten sollte man auch den Hintergrund: Vom Wandel der Medienlandschaft ist derzeit ja viel die Rede – Einbruch im Anzeigengeschäft, ausgedünnte Redaktionen, abwandernde Leser, kein Plan für die Online-Postionierung und am Horizont das Wetterleuchten das Sterben von Zeitschriften und Zeitungen in den USA (&lt;a href=&quot;http://ow.ly/ObhW&quot; &gt;2009 wurden dort rund 400 Zeitschriften eingestellt&lt;/a&gt;). Für die Unternehmenskommunikation heißt das, dass sich auch für sie die Parameter verschieben werden. Sie kann nicht davon ausgehen, dass sie in fünf bis zehn Jahren mit dem altbekannten Instrumentarium von Presseinformationen oder -konferenzen ihr Publikum überhaupt noch erreicht, denn dieses ist offenbar in weiten Teilen dabei, ins Web und ins Web 2.0 abzuwandern. Die Kommunikationsexperten der Unternehmen werden sich daher überlegen müssen, wie sie ihre Adressaten dort erreichen können. 
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;So, das war nun kurz und knapp die Theorie. Und die Praxis? Fortsetzung folgt – &lt;a href=&quot;http://www.prmacher.de/index.php?/archives/228-Theorie-und-Blog-deutsche-IT-Unternehmen-und-Corporate-Blogs-Teil-II.html&quot; &gt;in diesem Blog&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Tue, 19 Jan 2010 09:52:38 +0100</pubDate>
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    <category>blog</category>
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    <title>Mehr oder weniger Spam</title>
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            <category>PR und Kommunikation</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Rainer Doh)</author>
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    &lt;p class=&quot;break&quot;&gt;Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat uns mit einem bemerkenswerten Urteil zuerst erfreut – und nach einem Grübeln dann doch eher irritiert: &lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;Wer E-Mail-Adressen von Dritten einkauft, darf sich bei deren Nutzung nicht auf die Zusicherung des Verkäufers verlassen, dass für diese Adressen die Einwilligung zum E-Mail-Marketing vorläge. Vielmehr müssen die Daten daraufhin von dem Käufer noch einmal selbst überprüft werden. Dies entschied das Oberlandesgericht Düsseldorf mit Urteil vom 3. November 2009 (Az. I-20 U 137/09). &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/meldung/OLG-Duesseldorf-Verwender-haftet-fuer-eingekaufte-E-Mail-Adressen-878100.html&quot; &gt;(Quelle mit Diskussion)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;Fragt sich nun, wie man sich das vorstellen muss: Der Käufer von Adressen muss demnach also &lt;em&gt;selbst&lt;/em&gt; prüfen, ob die Einwilligung zum E-Mail-Marketing vorliegt. Ist das nun das definitive Ende von Spam (nicht faktisch, sondern juristisch) oder der Beginn einer ganz neuen Art von Spam: &quot;&lt;em&gt;Sehr geehrter Adressat, haben Sie die Einwilligung zur Nutzung Ihrer Adresse erteilt? Wir würden Ihnen gerne ein wenig Spam schicken&lt;/em&gt;.&quot; &lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Mon, 07 Dec 2009 11:07:38 +0100</pubDate>
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    <category>spam</category>
<category>urteil</category>

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    <title>Kein Anschluss für Social Media</title>
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            <category>PR und Kommunikation</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Rainer Doh)</author>
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    &lt;p class=&quot;break&quot;&gt;Wir haben uns wieder mal draußen in der wirklichen Welt umgesehen, nachgefragt, was sich dort – jenseits von Medienschaffenden, Journalisten, Agenturen usw. –  in Sachen &lt;strong&gt;Social Media und Unternehmenskommunikation&lt;/strong&gt; tut.  Wir hatten uns im Sommer schon einmal die Auftritte der &lt;a href=&quot;http://www.prmacher.de/index.php?/archives/155-Kommunikation-im-Social-Media-Zeitalter-noch-nicht-im-Dax.html&quot; &gt;Dax-Unternehmen bei Twitter&lt;/a&gt; unter die Lupe genommen, dann hatten wir uns die Parteien und ihren &lt;a href=&quot;http://www.prmacher.de/index.php?/archives/177-Wie-einmal-ein-Web-2.0-Wahlkampf-ziemlich-daneben-ging.html&quot; &gt;Web-2.0-Wahlkampf&lt;/a&gt; angeschaut. Nun waren wieder die Dax-Unternehmen dran: In einer Umfrage unter allen im Dax notierten Unternehmen erkundigten wir uns nach den Aktivitäten in der Social-Media-Welt.&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt; &lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Eine Umfrage also. Und damit liegt eigentlich schon mal ein Problem auf dem Tisch. Dass nämlich für die Aufnahme des Ist-Zustands der Social-Media-Aktivitäten der führenden deutschen Unternehmen überhaupt eine Umfrage durchgeführt werden musste, zeigt, wie schwach die Stellung von Social Media in den Unternehmen noch immer ist. 
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt; &lt;!-- s9ymdb:64 --&gt;&lt;img width=&#039;300&#039; height=&#039;498&#039; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.prmacher.de/uploads/Daimler.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt; Man mag es für eine Nebensächlichkeit halten, aber dass von allen DAX-Unternehmen nur die &lt;a href=&quot;http://www.daimler.com/dccom_de&quot; &gt;Daimler AG&lt;/a&gt; direkt von der Homepage zu den Social-Media-Aktivitäten verlinkt, ist schon symptomatisch. Normalerweise muss man bei den befragten Unternehmen (sofern sie überhaupt im Web 2.0 aktiv sind) die Links zu den Blogs, Facebook-Accounts usw. erst irgendwo in die Tiefen des Web-Auftritts suchen. Offenbar gehen die Dax-Unternehmen davon aus, dass sich die Besucher ihrer Homepages für Social Media nicht interessieren. &lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt; &lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Dabei ist Social Media doch ein Kommunikationsinstrument, das ganz wesentlich nach außen wirken soll, mit dem sich ein Unternehmen in der Öffentlichkeit positionieren und präsentieren kann. Es ist daher nicht nachvollziehbar, warum die untersuchten Unternehmen ihre Social-Media-Aktivitäten geradezu verstecken. Dies ist umso weniger zu verstehen, als die eindeutige Identifizierung von offiziellen Accounts – und damit eine Abgrenzung von privaten Mitarbeiter- oder gar Fake-Accounts – in vielen Fällen nur über eine direkte Verlinkung mit der offiziellen Website möglich ist. 
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Links zu den Social-Media-Auftritten müssen daher gleich auf der Homepage eines Unternehmens zu finden sein, nicht anders als Links zu Kontakten, zum Impressum, zu den Investor Relations, zur Suchfunktion oder zum Pressebereich. So aber bleibt als erster Eindruck, dass für die meisten der Dax-Unternehmen das Angebot, Plattformen für einen Dialog mit der Öffentlichkeit zu nutzen, wenn überhaupt dann eher als Pflichtübung angesehen wird. Man macht mit, weil es derzeit en vogue ist, die Auftritte werden zum Teil auch von engagierten Mitarbeitern gepflegt, aber ein Engagement auf Top-Level ist dabei nicht erkennbar. 
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;Soweit, so unbefriedigend. Die Ergebnisse der Umfrage sind uns einen separaten Blog-Beitrag wert. Demnächst in diesem Theater. &lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Fri, 16 Oct 2009 10:38:39 +0200</pubDate>
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    <category>dax</category>
<category>social media</category>
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<category>unternehmenskommunikation</category>
<category>web 2.0</category>

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    <title>Alles Gute zum letzten Geburtstag</title>
    <link>http://www.prmacher.de/index.php?/archives/183-Alles-Gute-zum-letzten-Geburtstag.html</link>
            <category>PR und Kommunikation</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Rainer Doh)</author>
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    &lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;
Gratuliere! Gratuliere! Das Telefax hat runden &lt;strong&gt;Geburtstag&lt;/strong&gt; und wird &lt;strong&gt;40 Jahre&lt;/strong&gt; alt! 
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Doch zugleich heißt es, Abschied nehmen, denn wieder einmal ist eine verdiente Technologie reif für den &lt;strong&gt;Sondermüll&lt;/strong&gt;. 
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:62 --&gt;&lt;img width=&#039;180&#039; height=&#039;270&#039; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.prmacher.de/uploads/IMG_5603_c.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;Mal ehrlich: Wann haben wir das letzte Mal gefaxt? Wenn ich bloß an diese Prozedur denke: Blatt in den Einzug legen (&quot;Gesicht nach unten&quot;), Nummer eintippen, Einzug kontrollieren, damit nichts schief wird (was spätestens bei Seite 3 der Fall ist) ... wie umständlich ist das denn? Im Zeitalter von E-Mail und Instant Messaging sieht ein Fax ziemlich vorgestrig aus. 
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Sicher, wenn es ganz, ganz wichtig wird, wenn beispielsweise Dokumente originalgetreu zu Gericht geschickt werden müssen, dann schlägt die Stunde des Telefaxes. Fax ist eben immer noch einfacher als eine qualifizierte Signatur (darüber sollten wir mal gesondert nachdenken). Und die Rechtsprechung hat nicht jahrelang über die Rechtsgültigkeit von Telefax-Nachrichten gegrübelt, nur dass jetzt alles abgeschaltet und abgeschafft wird. Allerdings: Wenn sich eine Kommunikationsform dadurch auszeichnet, dass sie sich für die wirklich wichtigen Dinge eignet, hat sie ihre besten Zeiten schon hinter sich – da geht es dem Fax wie dem Kurier und dem Telex. Also bitte: Strom sparen und abstöpseln! Sonst rechnen wir zum 41. Geburtstag mal aus, wie viele tausend Kraftwerke die deutschen Telefaxgeräte so verschlingen. 
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;Noch eines: Die Telefaxnummern bei Adress-Angaben, auf Visitenkarten und – ja auch da – im Abspann von E-Mails. Wann hat sich zum letzten Mal ein Kunde, Interessent, Journalist, Bewerber oder Wähler per Fax gemeldet? &lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Wed, 07 Oct 2009 14:59:26 +0200</pubDate>
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    <category>fax</category>
<category>kommunikation</category>
<category>telefax</category>

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    <title>Yes we sing</title>
    <link>http://www.prmacher.de/index.php?/archives/181-Yes-we-sing.html</link>
            <category>PR und Kommunikation</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Susanna Tatár)</author>
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    &lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Eine gelungene Initiative zur Mobilisierung zukünftiger Erstwähler war die &lt;a href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/politik/837/488237/text/&quot;  title=&quot;null&quot;&gt;Jugendwahl&lt;/a&gt; am 19. September. Die Zielgruppe ist nicht unerheblich: Am 27. September dürfen 3,5 Millionen junge Deutsche ihre Stimme zum ersten Mal abgeben. Sieht man allerdings in Stefan Raabs TV Total den &lt;a href=&quot;http://tvtotal.prosieben.de/tvtotal/videos/player/?contentId=44448&quot;  title=&quot;null&quot;&gt;&quot;Erstwählercheck&quot;&lt;/a&gt;, kann man angesichts der vollkommenen Ahnungslosigkeit der Kandidaten nur hoffen, dass das alles gestellt ist. Von großer Tragweite ist also die Herausforderung, jungen Wählern die Wahlkampagnen näher zu bringen – seit jeher versuchen galaktisch bezahlte PR-Agenturen und Wahlberater dies zu meistern. Natürlich, die alten PR-Basics, Emotionalisierung der Kampagnen, Identifikationsmerkmale für die Kandidaten schaffen. Kurze, prägnante – wenn auch sinnentleerte – Slogans haben ihre Effizienz kürzlich unter Beweis gestellt. In den USA wird auch gerne auf die Wirkung von Musik gesetzt, für die Kandidaten wird häufig ein „Wahlkampfsong“ etabliert. Berühmter Fauxpas war die Auswahl von Bruce Springsteens &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=tIekamBDiAw&quot;  title=&quot;null&quot;&gt;„Born in the USA“&lt;/a&gt; –  im Text &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Born_in_the_USA&quot;  title=&quot;null&quot;&gt;beklagt sich&lt;/a&gt; ein Vietnam-Veteran, vom Staat fallen gelassen zu sein. 
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;Auch deutsche Kandidaten versuchten sich in den letzten Monaten mit Wahlkampfsong, &lt;a href=&quot;http://www.br-online.de/bayern2/zuendfunk/zuendfunk-politik-thema-wahlkampfsongs-ID1251821228296.xml&quot;  title=&quot;null&quot;&gt;br-online&lt;/a&gt; machte sich nicht unberechtigt lustig über manche ungelenken Versuche. Am effektivsten wäre sicherlich – ich klammere hier die Frage des Urheberrechts aus –, mit bekannten Songs zu arbeiten. Herrn Steinmeiers Name bietet gleich eine schöne Stei(n)lvorlage: &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=61U90Pqo-rU&quot;  title=&quot;null&quot;&gt;„Papa was a rolling stone“&lt;/a&gt;. Frau Merkel ist natürlich das &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=CawkXh-WboQ&quot;  title=&quot;null&quot;&gt;„Supergirl“&lt;/a&gt;. Für Frau von der Leyen fällt mir auf Anhieb &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=-42ZFa2nuxs&quot;  title=&quot;null&quot;&gt;„Lady Madonna“&lt;/a&gt; ein. Und für Herrn zu Guttenberg? Zugegeben, es wäre oberflächlich, ihn auf seine stets gepflegte Frisur zu reduzieren und ihm den Song &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=nA93S7-kL9U&quot;  title=&quot;null&quot;&gt;„Mein Baby war beim Frisör“&lt;/a&gt; zu verpassen. Genauso unfair wäre es, Herrn Seehofer den Song &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=QDPwI1yLZo4&quot;  title=&quot;null&quot;&gt;„Macho, Macho“&lt;/a&gt; zu geben, das Lied hätte sich für „Medienkanzler“ Schröder besser geeignet – in den letzten Jahren war Gerd allerdings eher mit &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=v1wG9g1wjSA&quot;  title=&quot;null&quot;&gt;„Moskau, Moskau“&lt;/a&gt; unterwegs. Und gut, wenn wir schon dabei sein, kann ich mir nicht verkneifen, Frau Schmidt &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=r490KKGN8mw&quot;  title=&quot;null&quot;&gt; „Baby you can drive my car“&lt;/a&gt; zuzuordnen. Vera Lengsfeld ist nach dem &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=0tkX-FTEMy0&quot;  title=&quot;null&quot;&gt;„Dekolleté-Plakat“&lt;/a&gt; nun das &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=gzwuTQatNg0&amp;feature=related &quot;  title=&quot;null&quot;&gt;„Sexy thing“&lt;/a&gt;. Wobei Halina Wawzyniak mit ihrem &lt;a href=&quot;http://www.wawzyniak.de/&quot;  title=&quot;null&quot;&gt;Gesäß-Wahlplakat&lt;/a&gt; noch dicker aufgetragen hat (das ist nicht wörtlich zu nehmen). Zu ihrem Plakat fällt mir kein passender Song ein, und ich werde mich davor hüten, dieses Wort als Suchwort bei YouTube einzugeben...&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Thu, 24 Sep 2009 13:39:27 +0200</pubDate>
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    <category>wahl</category>
<category>wahlkampf</category>
<category>wahlkampfsongs</category>

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    <title>Obama lässt twittern </title>
    <link>http://www.prmacher.de/index.php?/archives/179-Obama-laesst-twittern.html</link>
            <category>PR und Kommunikation</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Rainer Doh)</author>
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    &lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Barack Obama kämpft um seine Gesundheitsreform. Selbstverständlich greift er auf die Möglichkeiten des Web 2.0 zurück — der Präsident mobilisiert seine Anhänger und Unterstützer per Twitter. Herausgekommen ist eine Twitter-Anwendung, die  ... nein, &lt;a href=&quot;http://www.barackobama.com/twitter/tweetyourrep/&quot; &gt;das muss man sich einfach selbst anschauen&lt;/a&gt;. Und allmählich beginnt man zu begreifen, was mit Twitter usw. alles möglich sein kann.  
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:57 --&gt;&lt;img width=&#039;650&#039; height=&#039;410&#039; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.prmacher.de/uploads/Twitter1.1.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Tue, 22 Sep 2009 13:23:00 +0200</pubDate>
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    <category>obama</category>
<category>politik</category>
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