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    <title>PRmacher - Technologie und Märkte</title>
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    <title>Der Gilb bleibt cool</title>
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            <category>Technologie und Märkte</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Rainer Doh)</author>
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    &lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Was ist cool? Schwer zu erklären. Zumal &amp;quot;erklären&amp;quot; selbst eher was Uncooles hat. &lt;em&gt;Wer&lt;/em&gt; ist cool? Schon einfacher. Die &lt;strong&gt;Telekom&lt;/strong&gt; zum Beispiel, die ist cool.  Aber sowas von cool. Doch der Reihe nach. 
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Vor ein paar Wochen hat eben diese Telekom mit ihrer Ankündigung die Flatrates von Festnetzanschlüssen künftig ab einem bestimmten Datenvolumen zu drosseln, ganz Deutschland in helle Aufregung versetzt. Nicht nur die einschlägig bekannten Blog-Nörgler wie &lt;a href=&quot;http://netzpolitik.org&quot;&gt;Markus Beckedahl&lt;/a&gt; waren empört. Auch die Medien waren sich einig wie selten: Spiegel (&amp;quot;&lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/politik/deutschland/netzpolitiker-zu-flatrate-plaenen-der-telekom-ein-falsches-signal-a-896266.html&quot;&gt;Armes digitales Deutschland&lt;/a&gt;&amp;quot;), SZ (&amp;quot;&lt;a href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/digital/volumengrenze-fuer-dsl-flatrates-wettbewerbshueter-pruefen-telekom-plaene-1.1672089&quot;&gt;Die Telekom steht auf der Leitung&lt;/a&gt;&amp;quot;); in der Zeit, ja in der liberalen Zeit, wurde gar die &lt;a href=&quot;http://www.zeit.de/digital/internet/2013-04/netzneutralitaet-telekom-drossel&quot;&gt;Verstaatlichung der Telekom&lt;/a&gt;, nein, nicht gerade gefordert, aber immerhin &lt;em&gt;angedacht&lt;/em&gt;. Und die FAZ – ja, die konservative FAZ – titele gar: &amp;quot;&lt;a href=&quot;http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/aus-dem-maschinenraum/aus-dem-maschinenraum-der-graessliche-gilb-ist-wieder-da-12169964.html&quot;&gt;Der grässliche Gilb ist wieder da&lt;/a&gt;&amp;quot; und legte im Fließtext gleich noch eines drauf:

&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;Als die Deutsche Telekom noch nicht in Pink getaucht war und unter dem Namen Post firmierte, gab es einen Spottnamen: der Gilb, in Anlehnung an die gelbe Unternehmensfarbe. Mit dem Gilb verband die deutschen Netzwerkpioniere eine innige Hassliebe, wobei der Liebesteil eher dem Stockholm-Syndrom zuzuordnen war.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Die &amp;quot;&lt;a href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/meldung/Bundesregierung-warnt-vor-Flatrate-Drossel-der-Telekom-1849083.html&quot;&gt;Flatrate-Drossel&lt;/a&gt;&amp;quot; schlug schließlich &amp;quot;Wellen auf höchster Ebene&amp;quot;: EU-Wettbewerbskommissarin Kroes riet Telekom-Kunden zu einem &amp;quot;&lt;a href=&quot;http://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article115629733/EU-ruft-Telekom-Kunden-zu-Votum-mit-Fuessen-auf.html%20&quot;&gt;Votum mit den Füssen&lt;/a&gt;&amp;quot; (?), das Bundeskartellamt wollte prüften, die Bundesregierung war &amp;quot;besorgt&amp;quot; und der Bundeswirtschschaftsminister schrieb einen persönlichen Mahnbrief an den Telekom-Vorstandschef. 
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Diese landesweite Aufregung war und ist reichlich uncool. Cool, wie gesagt, ist die Telekom selber. Denn die schickte mir – ja, mir persönlich – gestern, also noch mitten in den Ausläufern des Shitstorms, eine SMS folgenden Inhalts:


&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;
jetzt mit dem Festnetzanschluss wechseln. Endlos Telefonieren &amp;amp; Highspeed-Surfen nur 34,95 EUR/mtl. Kostenlos informieren und buchen unter Tel. 0800 300 1214&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Wer so cool ist, kann kein schlechter Provider sein. Ich werde anrufen. Solange es noch kostenlos ist. 



&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 600px; &quot;&gt; &lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:746 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;400&quot; src=&quot;http://www.prmacher.de/uploads/Telekom-Logo-Dach-schraeger-Blickwinkel.jpg&quot; /&gt;&lt;/div&gt; &lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Quelle: Telekom&lt;/div&gt; &lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Wed, 15 May 2013 11:24:51 +0200</pubDate>
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    <category>bundesregierung</category>
<category>faz</category>
<category>flatrate</category>
<category>spiegel online</category>
<category>telekom</category>
<category>zeit</category>

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    <title>Die Big-Data-Falle</title>
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            <category>Technologie und Märkte</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Jürgen Wasem-Gutensohn)</author>
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    &lt;p class=&quot;break&quot;&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 400px; &quot;&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:742 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;171&quot; src=&quot;http://www.prmacher.de/uploads/IMG_0074.jpg&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Korrelationen ausrechnen: So einfach ist es!&lt;/div&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;&lt;/div&gt; &lt;br /&gt;Auf Powerpoint-Präsentationen sieht Big Data immer ganz toll aus – so als könnten damit (fast) alle Probleme dieser Welt gelöst werden. Big Data analysiert geschickt und visualisiert sehr überzeugend die ungeheuren Datenmengen, die wir im Internetzeitalter produzieren. Die einen geben sich dann damit zufrieden, dass die Ergebnisse in sachgerechte, wertfreie oder einfach nur bessere Entscheidungen einfließen. Für die anderen liefert Big Data gar den Treibstoff, der die digitale Ökonomie zu neuen Höhenflügen antreibt. &lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;Um den tatsächlichen Nutzen, aber auch die reichlich vorhandenen Irrwege, beurteilen zu können, hilft ein Perspektivenwechsel. Auf interessante Aspekte hat Evgeny Morozov in seinem im März dieses Jahres erschienen Buch &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/rezension-des-buches-von-evgeny-morozov-to-save-everything-click-here-a-886964.html&quot; title=&quot;„To Save Everything, Click Here: The Folly of Technological Solutionism”&quot;&gt;„To Save Everything, Click Here: The Folly of Technological Solutionism”&lt;/a&gt; hingewiesen. Eines vorweg: Seine grundsätzlich internetskeptische Haltung teile ich nicht. Wo er jedoch die Ideologie des „Solutionism“ entzaubert, trifft er einen wunden Punkt. Solutionism geht so: Wir schaffen uns ein Problem, zu dem wir die Lösung suchen. Und die Lösung ist allein schon deshalb richtig, weil es Werkzeuge gibt, die die Lösung liefern. Anders ausgedrückt: Mit all den Daten, die täglich anfallen, muss sich doch etwas machen lassen … &lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;Morozov diskutiert unter anderem das, was die empirische Sozialforschung den „versteckten Bias“, die systematische Verzerrung, nennt. Und die ist nicht nur Big Data inhärent: Schon bei der Datenerhebung, spätestens aber bei der Auswertung und Interpretation schleichen sich die Fehler ein. Zwei Beispiele die das Problem verdeutlichen. Morozov erinnert in seinem Buch an die &lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/Operation_Igloo_White&quot; title=&quot;„Operation Igloo White“&quot;&gt;„Operation Igloo White“&lt;/a&gt; aus dem Vietnamkrieg. Damals warfen die Amerikaner Sonden ab, um die Aktivitäten des Vietkong auf dem Ho-Tschi-Minh-Pfad zu überwachen. Im Dschungel platzierte Sensoren erfassten Daten und übermittelten diese an eine Einsatzzentrale, die Kampfflugzeuge losschickte. Das Problem dabei: Die Kämpfer des Vietkong hatten die Sensoren der Amerikaner entdeckt und die Sensoren an anderen „ungefährlichen Orten“ platziert. Die Aktion der Amerikaner lief also vielfach ins Leere – die Datenanalyse war betriebsblind.&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;Ein anderes, aktuelles Beispiel ist der Versuch von Google, den Verlauf der letzten Grippewelle in den USA zu prognostizieren. Das Tool &lt;a href=&quot;http://www.google.org/flutrends/about/how.html&quot; title=&quot;„Google Flu Trends“&quot;&gt;„Google Flu Trends“&lt;/a&gt; schloss aus einer steigenden Anzahl von Suchanfragen auf einen Anstieg der Erkrankungen. Im Nachhinein wurde klar, dass das gründlich danebenging. Die Prognose des Anteils der Grippe-Kranken an der Gesamtbevölkerung lag fast 100 Prozent über der Zahl der tatsächlichen Erkrankungen. Eine denkbare Erklärung: Berichten Medien sehr intensiv über eine Grippewelle, neigt Google Flu Trends dazu, dass die Infektionszahlen systematisch überbewertet werden. &lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;Die Lehre daraus: Big Data besteht nicht aus völlig neutralem Datenmaterial. Es sind Menschen, die Daten, in einem bestimmten Kontext und zu einem bestimmten Zweck produzieren. Big Data hat Konsequenzen, deshalb gehören sowohl das Was als auch das Warum immer mit dazu. Und dann klappt das auch besser mit Big Data.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Mon, 06 May 2013 16:36:57 +0200</pubDate>
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    <title>Der Opa muss jetzt weg</title>
    <link>http://www.prmacher.de/index.php?/archives/402-Der-Opa-muss-jetzt-weg.html</link>
            <category>Technologie und Märkte</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Rainer Doh)</author>
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    &lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Den Weg allen Fleisches muss nun auch &lt;strong&gt;Windows XP&lt;/strong&gt; gehen: In genau einem Jahr, am &lt;strong&gt;8. April 2014&lt;/strong&gt;, ist endgültig Schluss.  
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:706 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;270&quot; height=&quot;270&quot; src=&quot;http://www.prmacher.de/uploads/Abfall2013-04-08um17.25.14.png&quot; /&gt; &lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;„Windows XP ist ein Auslaufmodell. Wer die letzten 365 Tage verschläft, setzt die IT-Sicherheit samt aller sensiblen Daten – ob als Unternehmen oder Privatperson – einem erheblichen Risiko aus“, fasst Oliver Gürtler, Leiter des Geschäftsbereichs Windows bei Microsoft Deutschland, die Situation zusammen.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Tatsächlich ist die Gefahr gering. Denn glaubt man &lt;a href=&quot;http://blogs.technet.com/b/microsoft_presse/&quot;&gt;Microsoft&lt;/a&gt;, dann gibt es dieses Opa-System, das &amp;quot;drei Produkt-Generationen alte Betriebssystem&amp;quot;, eigentlich sowieso schon so gut wie nicht mehr:


&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;Dass Windows XP mehr und mehr auf das Abstellgleis wandert, zeigen die kontinuierlich sinkenden Nutzerzahlen. International liegt der Anteil laut Netapplications bei 38,7 Prozent.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;Doch auch Zahlen haben ihre zwei Seiten: &lt;strong&gt;Über ein Drittel der Nutzer arbeitet also immer noch mit Windows XP&lt;/strong&gt;. Wir wollen das gar nicht erst in Millionen umrechnen. Von den Qualitäten der beiden folgenden Windows-Generationen scheinen die Nutzer nicht so überzeugt gewesen zu sein. Kein Wunder, dass der Hersteller nun pampig wird. Nichts als Ärger hat man mit diesen Schlafmützen von Nutzern.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Mon, 08 Apr 2013 16:57:42 +0200</pubDate>
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    <category>betriebssystem</category>
<category>microsoft</category>
<category>windows</category>

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    <title>„Der Horcher an der Wand...</title>
    <link>http://www.prmacher.de/index.php?/archives/401-Der-Horcher-an-der-Wand....html</link>
            <category>Technologie und Märkte</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Stefanie Schuller)</author>
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    &lt;p class=&quot;break&quot;&gt;&lt;div&gt;...hört seine eig’ne Schand&#039;&amp;quot;. Dieses von meiner Oma gern zitierte Sprichwort im Ohr, huschte ich in meiner Kindheit stets rasch an tuschelnden Grüppchen vorbei, um ja keine Schmach erleiden zu müssen.&lt;/div&gt; &lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;&lt;div&gt;Dass derartige Lauscherkenntnisse heutzutage hoch gefragt sind - wie ich &lt;a href=&quot;http://www.tagesspiegel.de/medien/algorithmen-sie-wissen-was-wir-fuehlen/7339502.html&quot; title=&quot;hier&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; lese - wäre mir in dieser Zeit nicht in den Sinn gekommen. Umso faszinierender finde ich daher die Entwicklung, dass Unternehmen mittlerweile sogar Technologien, sogenannte „Sentiment Analysis Tools“ einsetzen, die ihnen dabei helfen, den unzähligen Diskussionen über sie und ihre Produkte in sozialen Netzwerken zu folgen. Und dass es sogar möglich ist, die emotionale Färbung von Gesprächen über Unternehmen oder dessen Produkte in Echtzeit auszuwerten – und das automatisch und ohne menschliche Hilfe.&lt;/div&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;500&quot; height=&quot;284&quot; src=&quot;http://www.prmacher.de/uploads/facebooklauscher_2.jpg&quot; /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;&lt;div&gt;Ein großer Fortschritt für die Beziehungen zwischen Unternehmen und ihren Interessensgruppen?&lt;/div&gt; &lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;&lt;div&gt;Oder wird die Datensammlerei in einer ähnlichen Sackgasse münden wie die Operation &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/tr/artikel/Die-Fallstricke-von-Big-Data-1812663.html&quot; title=&quot;&amp;quot;Igloo White&amp;quot;&quot;&gt;&amp;quot;Igloo White&amp;quot;&lt;/a&gt; im Vietnamkrieg?&lt;/div&gt; &lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;&lt;div&gt;Um wirklich von den Erkenntnissen der „Sentiment Analysis&amp;quot; profitieren zu können, sollten Unternehmen nicht nur Daten anhäufen, sondern sich ernsthaft mit dem Gehörten auseinandersetzen und auf Stimmen ihrer Gesprächspartner - ob positiv oder negativ - eingehen. Dann kann der Lauschangriff durchaus seine positive Wirkung entfalten zu „Der Horcher an der Wand vermeid&#039;t die eig’ne Schand’&amp;quot;.&lt;/div&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Fri, 05 Apr 2013 15:21:18 +0200</pubDate>
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    <title>Unsichere Sicherheit</title>
    <link>http://www.prmacher.de/index.php?/archives/398-Unsichere-Sicherheit.html</link>
            <category>Technologie und Märkte</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Jürgen Wasem-Gutensohn)</author>
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    &lt;p class=&quot;break&quot;&gt;&lt;div&gt;Als wenn man es schon immer geahnt hätte: Viele Firewalls, Remote Access Server, UTM-Systeme und andere Sicherheits-Appliances weisen beträchtliche Sicherheitslücken auf. Fakten dazu gab es in einem Vortrag von Ben Williams, Penetration Tester bei der NCC Group, auf der Sicherheitskonferenz Black Hat Europe 2013 Mitte März in Amsterdam. Die NCC Group aus Manchester ist Anbieter von Dienstleistungen für IT-Absicherung und IT-Sicherheit. Der Titel der Präsentation von Ben Williams: „Hacking Appliances: Ironic exploitation of security products”. Grundlage dafür bildeten Produkttests.&amp;#160;&lt;/div&gt; &lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;&lt;div&gt;Das Fazit von Williams, zusammengefasst in einem &lt;a href=&quot;http://www.nccgroup.com/media/230493/hacking_appliances_whitepaper_ben_williams_1.1.pdf&quot; title=&quot;Whitepaper&quot;&gt;Whitepaper&lt;/a&gt;: Mehr als 80 Prozent der Sicherheits-Appliances wiesen schwerwiegende Sicherheitslücken auf. Die meisten boten keinen Schutz gegen Versuche, mit Gewalt Passwörter zu hacken und enthielten Cross-Site-Scripting-Lücken. Eine weitere typische Schwachstelle war Cross-Site Request Forgery, eine Art Website-übergreifende Fälschung von Anfragen. Über diese Lücke erhält ein Hacker Zugriff auf Funktionen, mit denen er einen Administrator dazu bringt, eine gekaperte Website zu besuchen, von der dann Malware geladen wird. Besonders anfällig sind natürlich Systeme, die bei Anwendern extern über das Web zugänglich sind – auch das geschieht nach Angaben von Williams allzu oft.&amp;#160;&lt;/div&gt; &lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;&lt;div&gt;Bei vielen getesteten Appliances handelte es sich um schlecht gewartete Linux-Systeme mit veraltetem Kernel oder unsicheren Konfigurationen. Oft waren oft Filesysteme nicht gehärtet, es gab kein SELinux (Security-Enhanced Linux) oder AppArmo-Kernel-Sicherheitsfunktionen. Angriffsziele bilden derart schlecht geschützte Systeme vor allem für Hacker, die es auf Industriespionage abgesehen haben – kein Wunder, dass BSI und BITKOM das &lt;a href=&quot;http://cybersicherheitsrat.de&quot; title=&quot;Aktionsbündnis Cyber-Sicherheit&quot;&gt;Aktionsbündnis Cyber-Sicherheit&lt;/a&gt; ins Leben gerufen haben.&amp;#160;&lt;/div&gt; &lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;&lt;div&gt;Aber auch die Hersteller von Sicherheitslösungen sind gefordert. Die nachträgliche Suche und Behebung von Schwachstellen ist zeitaufwändig und teuer. Weit effizienter wäre es, neue zuverlässige Systeme zu designen und zu bauen als veraltete mühsam anzupassen. Es bleibt noch viel zu tun. Wollen wir hoffen, dass es Hersteller gibt, die das anpacken.&lt;/div&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Wed, 20 Mar 2013 09:12:07 +0100</pubDate>
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    <title>Schade um die schönen Kugelschreiber</title>
    <link>http://www.prmacher.de/index.php?/archives/391-Schade-um-die-schoenen-Kugelschreiber.html</link>
            <category>Technologie und Märkte</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Markus Schmid)</author>
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    &lt;p class=&quot;break&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;!-- s9ymdb:682 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;225&quot; height=&quot;300&quot; src=&quot;http://www.prmacher.de/uploads/Kugelschreiber.jpg&quot; /&gt;Jahr für Jahr sind der CeBIT die Besucher weggelaufen. Stürmten im Boomjahr 2001 rund 850.000 Menschen die Messehallen, kamen 2013 gerade noch 280.000 Besucher, ein erneuter Rückgang um 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr.&lt;/div&gt; &lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;&lt;div&gt;Und Jahr für Jahr haben sich die Veranstalter darüber gegrämt. Und auch die Aussteller versuchten das zurückgehende Interesse zu kaschieren. Man habe „qualifizierte Gespräche mit Fachbesuchern“ führen können, war jahrelang die Standardfloskel in jeder CeBIT-Rückblicks-Pressemitteilung.&lt;/div&gt; &lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;&lt;div&gt;Doch damit scheint es jetzt vorbei, denn man pfeift nun ganz offiziell auf die Laufkundschaft. „Klasse statt Masse, Fokus statt Gießkanne, wiegen statt zählen“ lautet künftig die Devise, sagt Messevorstand Frank Pörschmann. „Wer ein Volksfest sucht, ist hier falsch.“&lt;/div&gt; &lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;&lt;div&gt;Schade eigentlich. Wo soll man jetzt bloß die ganzen praktischen Tüten und schicken Kugelschreiber herkriegen?&lt;/div&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Mon, 11 Mar 2013 16:22:57 +0100</pubDate>
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    <title>Business Intelligence ist das neue Big Data</title>
    <link>http://www.prmacher.de/index.php?/archives/389-Business-Intelligence-ist-das-neue-Big-Data.html</link>
            <category>Technologie und Märkte</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Jürgen Wasem-Gutensohn)</author>
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    &lt;p class=&quot;break&quot;&gt;&lt;div&gt;In den 1970er Jahren lief in den Kinos und im Fernsehen unter dem Claim „Alles ist Bluna“ eine damals sehr bekannte Softdrink-Werbung. Untermalt mit psychedelischen Klängen eroberte in dem Clip die Flower-Power-Generation die Welt und alles war Bluna. Wenn heute nahezu ständig und überall von Big Data die Rede ist, erinnert mich das oft an Bluna-Werbung. Nutze Big Data und Alles wird gut!&lt;!-- s9ymdb:678 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;500&quot; height=&quot;333&quot; src=&quot;http://www.prmacher.de/uploads/Bluna-1_FIN.jpg&quot; /&gt; &lt;/div&gt; &lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;&lt;div&gt;Keine Frage: Setzen große, international tätige IT-Marktforscher eine Modewort wie Big Data in die Welt, müssen sich alle Hardware- und Softwarehersteller hier positionieren – und wer es noch nicht getan hat, holt das in diesem Jahr schnellstmöglich nach. Denn Kunden und Interessenten fragen ihre aktuellen oder potenziellen Lieferanten danach: Wie haltet Ihr es mit Big Data? Unterstützt Ihr das? Kann ich das bei Euch kaufen?&amp;#160;&lt;/div&gt; &lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;&lt;div&gt;Auf einem völlig anderen Blatt steht, was die Kunden dann damit machen wollen. Und hier kommen mir ernsthafte Zweifel über den Sinn des Begriffs „Big Data“. Geht es darum, sehr große Datenmengen zu analysieren? Das konnten schon die längst vergessenen frühen BI-Anwendungen aus den frühen 1990er-Jahren ganz passabel. Neu ist, dass heute eine Vielzahl von Datenquellen hinzugekommen sind, die es lohnt angezapft zu werden – beispielsweise die nahezu unerschöpflichen Social-Media-Kanäle. Bei genauerem Hinsehen ändern sich aber nur die Datenquellen, viele der analytischen und prognostischen Verfahren zu deren Nutzung sind im weiten BI-Universum keine Unbekannten oder schlicht Weiterentwicklungen wie etwa die semantischen Analysen.&amp;#160;&lt;/div&gt; &lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;&lt;div&gt;Natürlich gibt es eine Vielzahl spannender Big-Data-Anwendungen, nachzulesen etwa im &lt;a href=&quot;http://www.bitkom.org/de/publikationen/38337_73446.aspx&quot; title=&quot;Big-Data-Leitfaden von BITKOM&quot;&gt;Big-Data-Leitfaden von BITKOM&lt;/a&gt;. Schnell wird dabei deutlich, dass es sich vielfach um Erweiterungen, Verfeinerungen oder Ergänzungen von Business-Intelligence-Technologien handelt.&amp;#160;&lt;/div&gt; &lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;&lt;div&gt;In zwei oder drei Jahren wird Big Data aus dem grellen Scheinwerferlicht verschwunden sein – ähnlich erging es auch Themen wie Client-Server-Computing oder den Service-orientierten Architekturen. Die Basis-Technologien wurden mit einigen anderen Ansätzen wie Web-Service (auch das ein Terminus, der heute nahezu verschwunden ist) verwoben und sind ohne weitere Beachtung Teil der IT-Alltagskultur geworden.&lt;/div&gt; &lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;&lt;div&gt;Manchmal konnte man in der letzten Zeit den Eindruck gewinnen, dass Big Data das neue Business Intelligence ist. Nein, es ist genau umgekehrt: Business Intelligence ist das neue Big Data, wird all die wirklich bedeutsamen und aus Business-Sicht nutzbringenden Technologien absorbieren und weiter wachsen und gedeihen. Big Data wird sich wie viele andere IT-Buzzwords im allgemeinen Begriffsnebel auflösen. Unternehmen werden sich daraus die für sie passenden Versatzstücke herauspicken, neu zusammensetzen und gewinnbringend für ihre Zwecke einsetzen.&amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Wed, 06 Mar 2013 08:29:20 +0100</pubDate>
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    <title>Technologien von gestern – die 2. Chance</title>
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            <category>Technologie und Märkte</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Rainer Doh)</author>
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    &lt;p class=&quot;break&quot;&gt;Die &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Diskette&quot;&gt;Diskette&lt;/a&gt; – Floppy Disc – gehörte im 20. Jahrhundert zu den zentralen IT-Technologien. Wer jemals Auto-CAD oder Novell Netware von 27 Disketten installiert hat, weiß, was ich meine. Disketten waren immer zu wenig, immer zu klein und elend langsam. Eine Technologie, deren Unzulänglichkeiten schon offenkundig waren, als es noch keine Alternativen gab. &lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;Aus und vorbei, und es jährt sich in diesem Jahr schon zum 15. Mal, dass Apple seine Techonolgieführerschaft erstmals so richtig unter Beweis stellte und Rechner ohne Diskettenlaufwerk auslieferte. Aber es war nicht alles schlecht, damals: Überlebende Disketten kann man nämlich auch heute noch nützlich verwenden:&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:648 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;500&quot; height=&quot;375&quot; src=&quot;http://www.prmacher.de/uploads/IMG_3397.JPG&quot; /&gt; 
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;Das soll ein USB-Stick mal nachmachen:&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:649 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;500&quot; height=&quot;375&quot; src=&quot;http://www.prmacher.de/uploads/IMG_3399.JPG&quot; /&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Wed, 20 Feb 2013 11:53:00 +0100</pubDate>
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    <category>apple</category>
<category>technologie</category>

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    <title>Faire Maus im Retro-Look</title>
    <link>http://www.prmacher.de/index.php?/archives/380-Faire-Maus-im-Retro-Look.html</link>
            <category>Technologie und Märkte</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Rainer Doh)</author>
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    &lt;p class=&quot;break&quot;&gt;Design ist nicht nur Geschmackssache, sondern manchmal auch Glückssache. Und allzuoft oft geht es daneben. &lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Anderes Thema: &lt;a href=&quot;http://www.nager-it.de/projekt&quot;&gt;Nager IT&lt;/a&gt; hat sich des Gedankens der &lt;em&gt;Faire Elektronik&lt;/em&gt;  angenommen:
&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;Es gibt fairen Tee, fairen Kaffee, fairen Kakao, faire Kleidung, faire Fußbälle, sogar faire Grabsteine und faire Eheringe. Aber was ist mit Computern, Smartphones und deren elektronischem Zubehör?&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;Ja, was eigentlich? Heraus gekommen ist die &lt;strong&gt;faire Maus&lt;/strong&gt;. Die sieht so aus: &lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:643 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;250&quot; height=&quot;260&quot; src=&quot;http://www.prmacher.de/uploads/MausSW.png&quot; /&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;Und das führt direkt zurück zum einleitenden Satz dieses Beitrags: Design – und wie es scheitern kann. &lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;Denn an was erinnert mich die faire Maus? Nein, nicht sagen, nicht an daran, sondern – genau! – an den neuen Roman von &lt;a href=&quot;http://www.luebbe.de/Eichborn/Details/Id/978-3-8479-0517-2&quot;&gt;Timur Vermes&lt;/a&gt;:&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:632 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;217&quot; height=&quot;324&quot; src=&quot;http://www.prmacher.de/uploads/240597585_e1dc10ab6c.jpeg&quot; /&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Fri, 01 Feb 2013 16:15:20 +0100</pubDate>
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    <category>design</category>
<category>maus</category>

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    <title>Von Autos und Mammuts</title>
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            <category>Technologie und Märkte</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Alain Blaes)</author>
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    &lt;p class=&quot;break&quot;&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;Das Bild zeigt ein Meisterwerk der Speichertechnologie: die erste Festplatte im 2,5-Zoll-Format mit einer Kapazität von 200 Gigabyte. Ja, 200 Gigabyte sind viel, wenn eine Festplatte &lt;a href=&quot;http://www.pr-com.de/de/pressezentrum/presseinformationen/index.php?cat=mixed&amp;amp;qry=toshiba&amp;amp;srchtyp=simple&amp;amp;CustID=9aa598cc8bb948de29f6fcd5e1c1b435&amp;amp;ID=5987a65710594470d8ad4f18f1b1106d&amp;amp;PageStart=0&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;für den harten Automobil-Alltag ausgelegt ist&lt;/a&gt;, Beschleunigungen bis 300 G und Temperaturen von -30 bis +85 Grad Celsius aushalten muss.&amp;#160;&lt;/p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;&lt;p&gt;&lt;!-- s9ymdb:628 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;354&quot; height=&quot;354&quot; src=&quot;http://www.prmacher.de/uploads/MK2060GSC_small.jpg&quot; /&gt;Das wahre Potenzial der Speichertechnologie haben&amp;#160;Forscher am Europäischen Bioinformatik-Institut im britischen Hinxton (bei Cambridge) aber jetzt erst demonstriert und ein Verfahren entwickelt, um Daten in künstlich hergestellter DNA &lt;a href=&quot;http://www.ebi.ac.uk/Information/News/press-releases/press-release-01232013-DNA_storage.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;abzulegen&lt;/a&gt;. Die Vorteile sind überwältigend: in einer Teetasse DNA lassen sich 100 Millionen Stunden HD-Video speichern, und die Daten könnten auch noch nach mehreren zehntausend Jahren fehlerfrei wieder hergestellt werden – ähnlich, wie wir heute die DNA aus Knochen längst ausgestorbener Mammuts extrahieren. Die Forscher gehen nicht darauf ein, es ist aber zu vermuten, dass auch die Daten-beladene DNA sich problemlos im rauhen PKW-Alltag nutzen ließe. Eisige Temperaturen übersteht sie &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Mammuts#Entdeckung_erhaltener_Mammuts&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;allemal&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;&lt;p&gt;Ein kleines Problem gibt es aber noch: die Kosten. Rund 12.500 US-Dollar sind gegenwärtig fällig – pro &lt;a href=&quot;http://www.zeit.de/wissen/2013-01/DNA-Datenspeicher&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Megabyte&lt;/a&gt;. Stimmt meine Rechnung, würde die Speicherung von 200 Gigabyte dann um die 2,5 Milliarden Dollar kosten. Bisschen viel. Die nächsten paar Jahr dann doch lieber bei konventionellen Festplatten bleiben. &amp;#160;&amp;#160;&lt;/p&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Thu, 24 Jan 2013 15:23:42 +0100</pubDate>
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    <category>festplatten</category>
<category>storage</category>
<category>technologie</category>

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    <title>Und die IT?</title>
    <link>http://www.prmacher.de/index.php?/archives/377-Und-die-IT.html</link>
            <category>Technologie und Märkte</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Alain Blaes)</author>
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    &lt;p class=&quot;break&quot;&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;Dieser &lt;a href=&quot;http://www.prmacher.de/index.php?/archives/372-Irre!.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Blog&lt;/a&gt;&amp;#160;(was sind schon 1.200 bis 1.500 Kilometer) erinnert mich an die zwei Niederländer, &lt;a href=&quot;http://www.heraldsun.com.au/news/dutch-tourists-land-in-sydney-canada-instead-of-australia/story-e6frf7jo-1225760111838&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;die 2009 nach Sydney wollten&lt;/a&gt; – und in Sydney landeten, aber in &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Nova_Scotia&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Nova Scotia&lt;/a&gt;, Canada. Ein Jahr später ist das auch zwei Italienern &lt;a href=&quot;http://www.cbc.ca/news/canada/nova-scotia/story/2010/07/07/ns-wrong-sydney.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;passiert&lt;/a&gt;, und sicher&amp;#160;gibt es noch weitere Fälle.&amp;#160;&lt;/p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;&lt;p&gt;Können IT-Systeme solche Fälle nicht abfangen? Das Sydney auf der südlichen Hemisphäre wird vermutlich in 99,99 Prozent aller Fälle gebucht. Verwechseln kann man beide nicht wirklich.&amp;#160;Aber vielleicht haben die Gestrandeten auch explizit Abenteuer-Reisen gebucht. &amp;#160; &amp;#160;&amp;#160;&lt;/p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;&lt;p&gt;&lt;!-- s9ymdb:612 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;546&quot; height=&quot;310&quot; src=&quot;http://www.prmacher.de/uploads/Bildschirmfoto2013-01-18um14.51.54.png&quot; /&gt; &lt;/p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Fri, 18 Jan 2013 14:26:26 +0100</pubDate>
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    <title>Auf der Suche nach der verlorenen Zeit</title>
    <link>http://www.prmacher.de/index.php?/archives/351-Auf-der-Suche-nach-der-verlorenen-Zeit.html</link>
            <category>Technologie und Märkte</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Rainer Doh)</author>
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    &lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Wir haben hier &lt;a href=&quot;http://www.prmacher.de/index.php?/archives/209-Die-groesste-Suchmaschine-der-Welt-sucht-wieder.html&quot;&gt;schon einmal&lt;/a&gt; über die Arbeit des Cern, der größten Suchmaschine der Welt, berichtet. Bislang war deren Suche allerdings nicht so erfolgreich, das &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Higgs-Boson&quot;&gt;Higgs-Boson&lt;/a&gt;, mit dem man beweisen könnte, dass es tatsächlich Materie gibt, ist immer noch nicht gefunden. 
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;Dafür kam nun etwas Anderes heraus: Heute &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,787972,00.html&quot;&gt;verlautete&lt;/a&gt; nämlich aus den Katakomben von Genf, wo sich das Cern verbirgt, man habe ein paar Neutrinos dabei beobachtet, wie sie auf dem Weg von Genf nach Italien das Licht überholt hätten. Dies würde natürlich wesentliche Teile der Einstein&#039;schen Relativitätstheorie in Frage stellen, weil dort ja festgelegt ist, dass nichts schneller sein kann als das Licht. &quot;Das Ergebnis ist eine totale Überraschung&quot;, sagte einer der Forscher. So ist es, ich kann es eigentlich immer noch nicht glauben. Und es geht nicht nur mir so: &lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;&quot;Das Gefühl bei den meisten ist, dass das nicht stimmen kann&quot;, sagt selbst ein Sprecher des Cern. &lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Dieses Gefühl teilt jedoch nicht jeder: 
&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;Physiker Brian Greene von der Columbia University sieht den neuen Experimenten gespannt entgegen. &quot;Wir wären begeistert, wenn es sich als richtig herausstellt. Wir lieben Ergebnisse, die die Grundfesten dessen erschüttern, was wir für wahr halten.&quot;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Und irgendwie war dieser Einstein doch immer schon ein wenig überschätzt; das Bild mit der Zunge war auf Dauer auch ganz schön nervig.  
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Die Angelegenheit hat jedoch auch ihre unangenehme, praktische Seite: Ohne die Relativitätstheorie, das haben wir in den letzten Jahren gelernt, würde GPS nicht funktionieren, mithin auch unsere Navis nicht. Vereinfacht ausgedrückt: &quot;&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Relativitätstheorie&quot;&gt;Eine Uhr auf einem Berg geht schneller als eine im Tal.&lt;/a&gt;&quot; Das war Einstein. Und jetzt? Wie kommen wir nach Hause?  
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 650px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:520 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;650&quot; height=&quot;472&quot;  src=&quot;http://www.prmacher.de/uploads/Cern0101002_01.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Suchen mit Cern - wenigstens ist das Kabel wieder da. (Quelle: CERN)&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Fri, 23 Sep 2011 17:22:42 +0200</pubDate>
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    <category>cern</category>
<category>navi</category>
<category>suchmaschinen</category>
<category>supercomputing</category>
<category>wissenschaft</category>

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    <title>Grüner wird's nicht</title>
    <link>http://www.prmacher.de/index.php?/archives/347-Gruener-wirds-nicht.html</link>
            <category>Technologie und Märkte</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Rainer Doh)</author>
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    &lt;p class=&quot;break&quot;&gt;Professor müsste man sein. Oder Marktforscher.  &lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;Der Anteil von Rechenzentren am weltweiten Stromverbrauch liegt nach einer Studie des Stanford-Professors Jonathan G. Koomey zwischen 1,1 und 1,5 Prozent und ist deutlich weniger stark gestiegen als noch 2005 von ihm selbst und 2007 von der US-Umweltschutzagentur EPA befürchtet. Vor allem wegen der Wirtschaftskrise, aber auch dank Virtualisierung und Optimierungen bei der Energieeffizienz verdoppelte sich der Stromverbrauch nicht wie zwischen den Jahren 2000 und 2005, sondern wuchs nur um 56 Prozent – in den von der Wirtschaftsflaute besonders gebeutelten USA sogar bloß um 36 Prozent. (&lt;a href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/meldung/Rechenzentren-verschlingen-weniger-Energie-als-befuerchtet-1317388.html&quot;&gt;heise.de&lt;/a&gt;, mehr auf &lt;a href=&quot;http://www.koomey.com/post/8323374335&quot;&gt;Koomeys Blog&lt;/a&gt; und in der &lt;a href=&quot;http://www.nytimes.com/2011/08/01/technology/data-centers-using-less-power-than-forecast-report-says.html?_r=1&quot;&gt;NYT&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;	&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;Da bleiben dann doch einige Fragen offen:&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;&amp;bull; &quot;zwischen 1,1 und 1,5 Prozent&quot;  - das liegt schon ein gutes Stück auseinander, nämlich rund ein Drittel. Nichts Genaues weiß man leider nicht. Könnte aber auch 1,72% sein, nicht wahr? Oder 1,04%? &lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;&amp;bull; &quot;Vor allem wegen der Wirtschaftskrise, aber auch dank …&quot; Das sind schon komplett unterschiedliche Dinge, die da mit einem kühnen &quot;aber auch&quot; verknüpft werden. Ist der Zuwachs an Servern zurückgegangen oder verbrauchen die zugewachsenen Server weniger Strom? Und was heißt &quot;vor allem&quot;? Mehr als 50%? Mehr als 75%? Nichts Genaues weiß man auch hier nicht (heise.de zu Folge hat Koomey seine Zahlen vom Marktforscher IDC). Dass der Stromverbrauch in den wirtschaftskrisengebeutelten USA zwischen 2005 und 2010 extra viel weniger stark mehr geworden ist, spricht nicht gerade für das &quot;aber auch&quot;. Es klingt ein wenig  wie zu Hause: &quot;Mein Auto hat im letzten Jahr weniger Benzin verbraucht, es war aber auch ein paar Wochen in der Werkstatt.&quot; &lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;Koomey räumt aber auch ein, dass noch viele Verbesserungen an den Schätzungen nötig seien, insbesondere bei der Beurteilung der tatsächlichen durchschnittlichen Leistungsaufnahme der Server. &lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;Eine gute Idee. &lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 03 Aug 2011 18:35:27 +0200</pubDate>
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    <category>Energieverbrauch</category>
<category>Green IT</category>
<category>Marktforschung</category>
<category>Rechenzentrum</category>

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    <title>Offizielles Dementi: Wir waren es diesmal nicht</title>
    <link>http://www.prmacher.de/index.php?/archives/337-Offizielles-Dementi-Wir-waren-es-diesmal-nicht.html</link>
            <category>Technologie und Märkte</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Rainer Doh)</author>
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    &lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:429 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;221&quot; height=&quot;1000&quot;  src=&quot;http://www.prmacher.de/uploads/iX_Mai2011-2.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;In der letzten iX hat sich ein Leser in einem Leserbrief mit bitteren Worten über einen &lt;em&gt;einseitigen, unausgeglichenen, neutralitätsverletzenden, ignoranten&lt;/em&gt; Artikel dieses Magazins beklagt, in dem der Autor &quot;permanent und unbewiesenermaßen&quot; gegen die ruhmreichen Großrechner zu Felde gezogen war. Zugegeben, als ich diesen Leserbrief las, zuckte ich leicht zusammen – die Argumente waren mir schon recht gut bekannt und der im Leserbrief angesprochene Hersteller &lt;em&gt;Micro Focus&lt;/em&gt; ist ja auch Kunde unseres Hauses. Sollten wir tatsächlich einseitig, unausgeglichen (oder zumindest &lt;em&gt;unausgewogen&lt;/em&gt;), neutralitätsverletzend und ignorant gewesen sein? Aber nach einer eilig anberaumten Prüfung können wir versichern: &lt;strong&gt;Wir waren es nicht!&lt;/strong&gt; Wir haben den inkriminierten Artikel nicht verfasst! 
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Aber – und auch das müssen wir fairerweise zugeben – &lt;strong&gt;wir hätten es sein können&lt;/strong&gt;. Ich weiß gar nicht mehr in wie viel Dutzend Gesprächen mit IT-Verantwortlichen quer durch DACH, ich genau diese einseitigen, ignoranten und unausgeglichen Argumente über die Mainframes gehört habe: teuer, aufwändig, wenig flexibel, schwierig an Nachwuchskräfte zu kommen, und immer wieder: teuer, teuer, teuer. Unbewiesen? Nicht aufrechtzuerhalten? Alles nur &quot;Werbeattribute&quot;? In vielen IT-Abteilungen ist man jedenfalls anderer Ansicht. Das letzte Gespräch dieser Art liegt noch nicht mal eine Woche zurück. 
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;Und diese Bitte eines Großrechner-Herstellers um eine &quot;ausgleichende Maßnahme&quot; klingt nicht nur kompliziert, sondern auch ein wenig seltsam: &lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;&quot;Wäre ein Beitrag, der den Mainframe-Betrieb heute ausgewogen darstellt und darlegt, warum viele Unternehmen im Zeitalter von Konsolidierung und Cloud-Readiness gerade nicht auf den Mainframe verzichten wollen, sondern eher zentralisieren, nicht eine ausgleichende Maßnahme?&quot; &lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;Auf diesen Artikel sind wir schon gespannt. Hoffentlich wird er nicht einseitig. &lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Mon, 16 May 2011 10:33:23 +0200</pubDate>
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    <category>großrechner</category>
<category>ibm</category>
<category>mainframe</category>

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    <title>Umfrage und Wirklichkeit</title>
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            <category>Technologie und Märkte</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Rainer Doh)</author>
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    &lt;p class=&quot;whiteline&quot;&gt;Von Green IT hat man zuletzt nicht mehr viel gehört. Die Idee, die IT &quot;&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Green_IT&quot;&gt;umwelt- und ressourcenschonend zu gestalten&lt;/a&gt;&quot;, hatte so um das Jahr 2009 ihren Höhepunkt — erstaunlicherweise mitten in der Krise, wo man doch denken könnte, wenn das Geld knapp wird, gäbe man es nur noch für das aus, was einem unmittelbar auf den Nägeln brennt. Falsch gedacht: Denn kaum ging&#039;s wieder aufwärts mit der Konjunktur verschwand Green IT aus dem Fokus. &quot;Kein Thema mehr&quot; hieß es fortan; nicht offiziell natürlich, aber mehr als &quot;Energieeffizienz&quot;  – soweit sich damit Betriebskosten reduzieren lassen – ist unterm Strich nicht übrig geblieben. Green IT ist bei den meisten Unternehmen in der Abteilung &quot;Über uns&quot; in die Unterabteilung &quot;Unser Beitrag zur Nachhaltigkeit&quot; verschoben worden, wo es gut liegt und keiner lesen muss. Und wenn, dann macht es auch nichts. 
&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;Da lässt uns eine Umfrage aufhorchen. Die Studie Studie &quot;&lt;a href=&quot;http://www.cio.de/dynamicit/management_strategie/2270465/index.html&quot;&gt;Prognose 2011 - Konsolidierung und Green IT im deutschen Mittelstand&lt;/a&gt;&quot; hat 100 mittelständische Führungskräfte befragt und herausgefunden, dass diese für Green IT ohne Weiteres tief in die Tasche greifen würden: &lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;Immerhin 53 Prozent gaben an, einen Aufschlag von fünfzig Prozent oder mehr gegenüber herkömmlichen Lösungen zu akzeptieren. Ein Plus zwischen 25 und vierzig Prozent würden weitere dreißig Prozent der Manager in Kauf nehmen.&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;…&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;15 Prozent der Befragten sind bereit, lediglich einen &quot;moderaten&quot; Aufpreis bis maximal 25 Prozent zu bezahlen. Nur zwei Prozent vertreten die Ansicht, Green IT dürfe auf keinen Fall mehr kosten als herkömmliche Lösungen.&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p class=&quot;break&quot;&gt;Was hindert aber die Unternehmen daran, dieses Geld endlich auszugeben? Ganz einfach: Sie wissen nicht wie und nicht an wen. &quot;Spätestens jetzt sind die Anbieter gefragt, mit entsprechenden Strategien, Konzepten und Lösungen an die Anwender heranzutreten&quot;, meinen die Initiatoren der Studie.  Und was ist Haupthindernis für eine flächendeckende Verbreitung von Green IT? &quot;56 Prozent meinen: die fehlende Strategie.&quot; Ob die 53 % von oben zu diesen 56 % gehören? Passen würde es. &lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Wed, 13 Apr 2011 17:35:30 +0200</pubDate>
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    <category>green it</category>
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