Artikel mit Tag datenschutzVerwandte Tags apotheken-umschau datenmissbrauch datensicherheit arbeitgeber bewerber sommerloch studie web 2.0 awd ndr bdk datenvorratsspeicherung social media umfrage bitkom cloud computing dating web blippy datenskandale persönlichkeitsrechte blog blogger dell depression deutsche blogger deutsche blogs facebook faz gez gutjahr handy handyortung ibm informationelle selbstbestimmung it it-industrie itk-branche jako journalismus kreativität kunden medien medienkrise messe "discuss & discover" netzpolitik pr pr-gau pr-kampagne recht sap schaar siemens sprache sprachwandel sz tracking tschechien tweet twitter unrecht vdi vorratsdatenspeicherung welt wlan zeit burda handelsblatt leistunsschutzrecht springer verlage zeitschriftensterben carta amazon danger drm e-book ebook google it-kosten it-strategie kindle microsoft prognosen saas t-mobile wikileaks dienstwagenaffäre eu google street view identität identitätsdiebstahl innovation kreditkarten otto quelle sport steuern bahn goethe press release social responsibility gesetzgebung politik verfassung computerpanne internet kirche vatikan cap day dax design hp kommunikation notebook pr-strategie rechenzentrum umwelt globalisierung roaming soziale netze bierzelt flickr wahlkampf xing youtube go kontextsensitiv micropayment murdoch print-medien programmiersprachen seo software spiegel online streetview verbatim werbung connectivty iphone ipod mobility mobiltelefon netzteile strom verkehr cebit computer ipad "encyclopaedia britannica" app brockhaus gadget apple krisen-pr multitasking schirrmacher social commerce wetab macbook patriot act obama Energieverbrauch Green IT Marktforschung berlin boston it-medien newsletter republica todesstrafe unternehmenskommunikation usa wikipedia smartphones Twitter boom bundesregierung flatrate frauenquote krise telekom koalition konfuzius deutsch mehrwertsteuer westerwelle swift medein philosophie zuckerman kultur pr-tools pressemitteilungen stil übersetzung videoüberwachung computerzeitung online-friedhof maus videoDienstag, 15. November 2011
Alles auf Wallander Geschrieben von Rainer Doh
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15:32
Kommentare (0) Trackbacks (0) Alles auf WallanderRechenzentren produzieren bekanntlich viel Wärme, die niemand haben will und die deshalb aufwändig und teuer abgeführt werden muss. Eine Analyse von Dell ergab, dass rund 40 Prozent des Energiebedarfs eines Rechenzentrums für die Klimatisierung der Anlagen aufgewendet werden muss. Der Gedanke ist daher naheliegend, diesen Aufwand dadurch zu reduzieren, dass man ein Rechenzentrum dort aufstellt, wo es ohnehin kalt ist, wo man also nur die Fenster weit aufmachen muss. ![]() Relativ warm: Sommertag in Luleå (Quelle: Kjell-Arne Johansson, Municipality of Luleå) Kaum ist die Sache offiziell, da kündigt sich, wie nun die SZ berichtet, schon Ärger an.
Wie bitte? Haben wir nicht die letzten Monate immer wieder gehört, man dürfe auf Grund von strengen europäischen Datenschutzbestimmungen personenbezogene Daten keinesfalls nach Amerika auslagern, sondern müsse sie unbedingt innerhalb der EU lassen? So zum Beispiel im Handelsblatt:
Nur zur Erinnerung: Schweden hat keinen Euro, gehört aber zur EU, und zwar bis hinauf nach Luleå. Und jetzt? Diskussion wieder auf Anfang? Oder die Rechenzentren doch nach ...? Wallander, übernehmen Sie. Dienstag, 26. April 2011
Ein kleines Dankeschön auf 48° 8' ... Geschrieben von Rainer Doh
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11:05
Kommentar (1) Trackbacks (0) Ein kleines Dankeschön auf 48° 8' 27" N, 11° 33' 18" OOstersonntag: Zwischen Schokoladeneiern und Zuckerhasen fand ich auf meinem Frühstückstisch, schwarz glänzend und mit einer roten Schleife drum herum, einen iPad. Ein Geschenk! Was für eine Freude! Und für einen Moment war es, als wären Weihnachten und Ostern zusammengefallen.
Bei näherem Hinschauen zeigte sich jedoch, es war gar kein echter iPad, sondern nur ein gut gemachter Werbeflyer der TARGOBANK (vermutlich ein Kunstwort aus Target und Bingo). Auf einem aufgedruckten Zettel stand: "TARGOBANK Depot eröffnen und 500-EUR-Wertgutschein¹ sichern – z.B. für einen Tablet-PC" – als kleines "Dankeschön" der Targo-Bank. Ein Depot ist natürlich schnell eröffnet und warum sollte ein mir nahestehender Bundesschatzbrief nicht mal eine neue Heimat finden … da wären allerdings noch zwei Fußnoten zu beachten – 1. "Kauf von Investmentfonds (mit einem Ausgabeaufschlag ab 2,5 %) im Gesamtwert von mindestens 25.000² EUR." 2. "Zzgl. Vertriebsfolgeprovision". Jetzt, da der Osterfrieden ohnehin schon gestört war, zog ich meinen alten Taschenrechner zu Rate: 25.000 x 2,5% macht 625. Ein astreiner Deal also: 625 Euro zahlen (mindestens wg. "zzgl. Vertriebsfolgeprovision") und 500 Euro als Dankeschön der Bingo-Bank. Und dann hat man noch die Fonds an der Backe. Bitteschön! Gern gescheh'n! Marketingstrategen scheinen davon auszugehen, dass das Publikum große rosarote Augen bekommt, wenn nur mal das Wort "iPad" durchs Zimmer getragen wird. Das könnte sich eventuell ändern, denn mitten hinein in die Dankeschön-Offensive der Targo-Bank platzte die Süddeutsche Zeitung auf der ersten Seite der Osterausgabe mit diesem Titel:
Bevor nun jemand besserwisserisch verkündet: "haben wir uns doch gleich gedacht", wollen wir schon noch bei der Meldung als solcher bleiben und uns fragen, warum die SZ, ausgerechnet an Ostern – auch ein Fest der Liebe – sich hier für Fremdgeher und Ehebrecher in die Bresche schlägt. Da möchte man doch gleich wissen, an welchen Längen- und Breitengraden sich eigentlich Alasdair Allan und Pete Warden und auch dieser Helmut Martin-Jung, der das auf die 1. Seite geschoben hat, wieder herumgetrieben haben. Wissen die nicht, dass dubiose Beziehungen für Apple-Kunden laut allgemeinen Geschäftsbedingungen ohnehin untersagt sind? Ja, liebe Nutzer, ruhig mal im Kleingedruckten im Abschnitt "richtiges Verhalten der Kunden" nachlesen. Schlussfrage: Warum aber drängt uns die Bingo-Bank ein iPad auf? Zur Vorbereitung der nächsten Bankkrise? Damit niemand sagen kann, er wäre nicht dabei gewesen? Donnerstag, 13. Januar 2011
Dann lieber gleich zu Facebook Geschrieben von Rainer Doh
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16:46
Kommentare (0) Trackbacks (0) Dann lieber gleich zu FacebookSpiegel Online geißelt heute die mangelnde Auskunftsbereitschaft der Behörden, die nach dem Informationsfreiheitsgesetz eigentlich zur Information der Bürger verpflichtet seien:
Dabei wird nicht nur gehebelt. So manches Amt ist auf die Idee gekommen, diese nervigen Informationsanfrager mit saftigen Gebühren in die Schranken zu weisen. Dass man dafür aber mitunter einen ordentlichen Gegenwert bekommt, konnte kürzlich Marvin Oppong von der Blog-Plattform "Carta" feststellen. Oppong hatte beim Eisenbahn-Bundesamt Auskunft über die Behandlung der Reklamationen von Bahnkunden verlangt. Die Behörde stellte ihm für die Beantwortung 303,85 Euro in Rechnung. Dafür bekam er nicht nur eine Antwort, sondern als Zugabe auch noch Namen, Anschriften, Telefonnummern und sogar eine Bankverbindung von Kunden, die bei der Bahn reklamiert hatten. Den Beschwerdeführern sollte das eine Lehre sein. Oppong gibt sich nun verdutzt:
Jetzt nervt der Bursche also auch noch den Bundesdatenschutzbeauftragten. Macht 649,65 Euro. Zuzgl. Sektsteuer. Dienstag, 15. Juni 2010
Andere Länder, andere Sitten: ... Geschrieben von Rainer Doh
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18:16
Kommentare (0) Trackbacks (0) Andere Länder, andere Sitten: Steuerzahler ViewAndere Länder, andere Sitten, weiß der Volksmund. Datenschützer werden das vollumfänglich unterschreiben. Trotzdem ist hier und heute nicht vom Mutterland des Datenschutzes die Rede, nicht von Street View und nicht von Facebook, sondern ausnahmsweise einmal von einem Land, das in diesem Zusammenhang eher selten vorkommt: Norwegen. Per Zufall bin ich auf eine norwegische Website gestoßen, auf der Einkommen und Steuern der Bürger veröffentlicht werden, vollumfänglich und sehr detailliert. www.skattelister.no ist etwas schlicht, aber durchaus übersichtlich gestaltet und zeigt uns für alle norwegischen Orte jeweils 100 Personen mit den höchsten Einkommen. Unter "Topplistene for Norge" gibt es auch eine Liste der nationalen Big 100. Sie wird natürlich nicht vom König angeführt, sondern von Bauträger Tore Lie aus Stavanger, der 2008 bei einem Einkommen von 101.870.780 Kronen (= 12.931.357,20 Euro) rund 34 Millionen Kronen Steuern gezahlt hat. Lars Nilnes aus Drammen hat 99 Millionen verdient und knapp 30 Millionen zahlen müssen. Skattelister führt nicht nur Millonäre auf, sondern auch "Normalverdiener", zum Beispiel Kjell Magne Stålsett (62) aus Vadsø, der 2008 exakt 650.810 Kronen verdient hat, oder Helge Pedersen (56) aus Laksevåg, der auf 379.471 Kronen kam. Nett wäre noch zu wissen, womit die Leute ihre Kronen verdient haben. Und wie es in ihrem Kühlschrank aussieht. Aus Sicht des Datenschutzes muss man allerdings sagen … ach was, dazu fällt mir jetzt wirklich nichts mehr ein. ![]() Alles im Web: Einkommensentwicklung von Tore Lie aus Stavanger (NO) Freitag, 12. März 2010
German Cloud Geschrieben von Alain Blaes
in Datenschutz, Technologie und Märkte um
15:36
Kommentare (0) Trackbacks (0) German CloudSeit Jahren ist die Cloud das Kernthema der IT, und schon meldet sich die Bitkom mit dem Konzept einer "Cloud made in Germany"... (ganz englischsprachig, wie es sich in dieser Branche gehört). Nein, die schnellsten sind unsere Verbandsmannen nicht, eine deutsche oder zumindest europäische Cloud macht aber durchaus Sinn angesichts der doch eher laxen Datenschutz-Vorschriften in USA & Co. Dann, und erst dann, wird Cloud Computing, so Bitkom-Verbandspräsident August-Wilhelm Scheer, "die Informationswirtschaft, ihre Technologien und ihre Geschäftsmodelle nachhaltig verändern", zumindest im Datenschutz-sensiblen Zentraleuropa. Ein Lob also für diesen Vorstoß. Dienstag, 9. März 2010
HOCHpräzise Voraussage Geschrieben von Alain Blaes
in Datenschutz um
12:20
Kommentare (0) Trackbacks (0) HOCHpräzise VoraussageDie Vorratssdatenpeicherung hat zwar eine um keinen Deut bessere Verbrechensaufklärungsquote gebracht, nach dem vernichtenden Urteil des Bundesverfassungsgerichts rufen die unterlegenen Befürworter nun aber Zeter und Mordio. Der Bund deutscher Kriminalbeamter BDK spricht sogar vom einem "Flurschaden", dessen Tragweite noch nicht absehbar sei. Mehr noch, die Bürger erwarte ein – nein, kein Sicherheitsrisiko, sondern ein SicherheitsHOCHrisiko. Wenn das mal gut geht... Wie die düstere Zukunft der Verbrechensbekämpfung in Deutschland ab März 2010 aussieht, zeigt die Grafik.
Montag, 8. März 2010
Kommt die neue Besinnung? Geschrieben von Alain Blaes
in Datenschutz um
12:53
Kommentare (0) Trackbacks (0) Kommt die neue Besinnung?In diesem Blog hatte ich schon mehrmals meine Verwunderung darüber geäußert, warum die Politik gerade beim Datenschutz offenbar immer wieder versucht, das Verfassungsrecht zu umgehen: beim Bundestrojaner, bei der automatischen Erfassung von Kfz-Kennzeichen oder zuletzt bei der Vorratsdatenspeicherung. Was ist der Grund: wird der Gesetzgeber juristisch falsch beraten? Versucht er seine Grenzen auszuloten? Ist es gar staatliche Willkür? Gestern erfahre ich von einem Juristen, Gesetzes- und Verfassungsrecht sei im Grunde viel zu kompliziert für mich, für einen Laien also, der seine Informationen nur aus den Medien zieht. Im Hintergrund, für Medien nicht nachvollziehbar, passierten die wahren und komplizierten Prozesse. Meine Verwunderung habe weder Substanz noch sei sie irgendwie von Belang. Bin ich froh, dass Hans-Jürgen Papier mir im Geiste beisteht! In diversen Interviews monierte der Präsident des Bundesverfassungsgerichts am Wochenende: "Einige Gesetze des Bundes und der Länder sind - absichtlich oder unabsichtlich - über das Ziel hinausgeschossen." Die "unantastbare Menschenwürdekerne" seien vom Gesetzgeber "in aller Regel nicht hinreichend beachtet" worden, sagte er. Ursache sei wohl die Verwirrung vieler Staaten nach Nine-Eleven (darunter eben auch Deutschland) und ihr Unvermögen, mit einem neuen terroristischen Gefahrenpotenzial umzugehen. Papier hofft, dass sich der Gesetzgeber nach dem klärenden Urteil zur Vorratsdatenspeicherung ("eine schallende Ohrfeige") jetzt wieder stärker auf die verfassungsmäßige Rechtsprechung besinnt. Das hoffe ich auch. Freitag, 19. Februar 2010
Steal me! Geschrieben von Rainer Doh
in Datenschutz um
14:39
Kommentare (0) Trackbacks (0) Tags für diesen Artikel: datenmissbrauch, datenschutz, google, google street view, identität, identitätsdiebstahl, informationelle selbstbestimmung, innovation, web, web 2.0, zeit
Steal me!In Köln hat sich ein Hausbesitzer darüber beschwert, dass ein kommerzielles Bilderbuch ungefragt Fotos von seinem Haus veröffentlicht. Das Bilderbuch hat nichts mit Google Street View zu tun, sondern macht im Grunde da weiter, wo Street View (bisher) aufhört. Vor Gericht holte sich der Hausbesitzer eine Abfuhr. Bemerkenswert ist die Begründung des LG Köln: ![]() Sichere Identität: Klingel ohne Klingelschild
Der Klägerin steht gegen die Beklagte kein Anspruch auf Unterlassung der Veröffentlichung von Lichtbildern von ihrem Haus in Verbindung mit der Nennung des Straßennamens und der Hausnummer … zu. Durch die streitgegenständliche Veröffentlichung erfolgt weder ein Eingriff in ihr Persönlichkeitsrecht noch steht ihr nach Abwägung ein Unterlassungsanspruch aus datenschutzrechtlichen Grundsätzen zu. Das ist also die amtliche Fassung des alten, immer wieder gern gehörten Arguments, dass das Verteilen von Informationen im Web deswegen ganz harmlos sei, weil man sich dieselben Informationen auch durch einen Blick auf ein Klingelschild beschaffen kann. Eine reichlich naive Auffassung, weil das natürlich ein ganz gewaltiger Unterschied ist – ein paar tausend Klingelschilder abzuschreiben, wäre schon ein wenig aufwändig. Fälle, in denen findige Datenbeschaffer eine Hundertschaft von manuellen Klingelschildscannern ausgeschickt haben, sind ja auch nicht bekannt geworden. Aber wir wollen heute gar nicht an dieser seltsam arglosen Ansicht herummäkeln, und wir wollen auch nicht die Sorge um möglicherweise zunehmende Einbruchsdiebstähle breit treten – zu diesem Thema sei auf die Website "Please Rob Me" verwiesen, wo die Tweets von Leuten aufgelistet werden, die gerade nicht zu Hause sind. Aber Einbruch und Diebstahl sind ja ohnehin Phänomene aus der alten, der analogen, der weblosen Welt. Die digitale Welt ist längst weiter. Wie weit, das zeigt eine Case Study, die letzte Woche in der ZEIT unter dem Titel "Meine Identität gehört mir" ausführlich dargestellt wurde. Ein schönes Praxisbeispiel für alle, die fragen, was man mit harmlosen, privaten Informationen denn überhaupt anstellen kann. Davon abgesehen warten wir noch auf eine total witzige Website für Leute, die ihre Identität loswerden wollen: Be me! PS: Das Thema "Identitätsdiebstahl" wurde auch schon literarisch aufbereitet; wen's interessiert – T.C.Boyle: Talk Talk Dienstag, 9. Februar 2010
Die rührige Frau Aigner Geschrieben von Alain Blaes
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10:25
Kommentare (0) Trackbacks (0) Tags für diesen Artikel: datenschutz, gesetzgebung
Die rührige Frau Aigner
Nach der heftigen Google-Schelte der letzten Tage legt Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner nochmal nach und zeigt sich als unerbittliche Datenschützerin. Das ist im Prinzip gut so. Im Vorfeld eines Gesprächs mit dem Branchenverband Bitkom sagte sie gegenüber dpa: "Die Wirtschaft muss alles dafür tun, damit die Sicherheit der Kundendaten gewährleistet ist." Auch das ist richtig. Nur wissen wir, dass es mit der Selbstverpflichtung der Wirtschaft nicht immer weit her ist: ein Umlenken fängt leider meist erst mit einer griffigen Gesetzgebung an. Vor allem hier besteht also Handlungsbedarf. Ein Plauderstündchen mit der Bitkom reicht da aber noch nicht aus.
Montag, 8. Februar 2010
Die Lösung für Google StreetView Geschrieben von Alain Blaes
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19:37
Kommentare (0) Trackbacks (0) Die Lösung für Google StreetView
Über Google StreetView kann man denken was man will, aber der jüngste Vorstoß unserer Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner mutet dann doch etwas grotesk an. Es mag ja sein, dass die flächendeckende Fotoaktion nichts anderes ist als "eine millionenfache Verletzung der Privatsphäre". Es mag auch sein, dass die Darstellung von Google als böse Datenkrake einer gewissen Grundlage nicht entbehrt. Und sicher ist es auch richtig, dem Verursacherprinzip zu folgen.
Die Forderung aber, Google solle "die Genehmigung der Bürger einholen, wenn sie das Foto eines Privathauses veröffentlichen möchten“, ist angesicht der Komplexität des Themas schon recht undifferenziert. Und ungefähr so realitätsbezogen wie die Forderung der Länderminister, Bürger mögen der GEZ die Nicht-Existenz eines Empfangsgeräts beweisen. Aber vielleicht könnten GEZ und Google beim Abklappern der Haushalte ja tolle Synergien nutzen: "Guten Tag, Sie zahlen keine GEZ-Gebühr. Auf dem Foto hier ist aber ganz deutlich Fernsehflimmern zu sehen. Wenn Sie der Veröffentlichung des Fotos zustimmen, zahlen Sie nur 80 Prozent der Strafgebühr. Bitte unterschreiben Sie hier." Montag, 8. Februar 2010
Keine halben Sachen Geschrieben von Alain Blaes
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17:44
Kommentare (0) Trackbacks (0) Keine halben Sachen
Man kann nicht sagen, dass AWD halbe Sachen macht. In den vergangenen Monaten hat projekt-datenschutz.de den Finanzdienstleister gleich vier Mal gelistet. Das ist rekordverdächtig. Mehrere zehntausend Kunden hatten das Nachsehen, weil ihre privaten Daten, darunter Details über Geldanlagen, in Umlauf gerieten. Nach Überprüfung der äußerst wenigen vom NDR übermittelten Datensätze können wir einen unberechtigten Zugriff auf aktuelle Daten aus einem AWD-IT-System ausschließen. Dies wurde auch im Rahmen einer aktuellen Analyse von IT-Experten einer renommierten Wirtschaftsprüfungsgesellschaft zu unseren hohen technischen und organisatorischen Sicherheitsstandards deutlich. Ein weiteres Mal sind die von NDR präsentierten Daten veraltet, teilweise sogar mehr als 10 Jahre alt. Dies legt den Schluss nahe, dass die Informationen aus demselben Datenpool stammen, den NDR bereits im Oktober 2009 medial genutzt hatte. Diese Datenquelle war mit krimineller oder geschäftsschädigender Absicht in Umlauf gebracht worden.
Montag, 8. Februar 2010Schnelle AntwortSuper: kaum monieren wir den trägen Aufklärungswillen der Politik, schon reagiert sie. Heute hat die Europäische Agentur für Internetsicherheit ENISA einen 49-seitigen Bericht zum Thema Sicherheit in sozialen Netzen vorgestellt. Sie listet sogar 17 Golden Rules, die das Bewußtsein über die Risiken von Facebook & Co schärfen sollen. Genauso haben wir uns das vorgestellt. Jetzt warten wir nur noch auf die deutsche Übersetzung. Und eine kürzere Version, die die Zielgruppe auch lesen mag.
Freitag, 5. Februar 2010
US-Hörigkeit Geschrieben von Alain Blaes
in Datenschutz, Wirtschaft und Politik um
16:49
Kommentare (0) Trackbacks (0) US-HörigkeitWie sehr die EU in Abhängigkeit der USA geraten ist, sieht man an der ominösen Diskussion über die Weiterleitung von SWIFT-Daten. Gegenwärtig fallen harte Worte: EU-Parlamentarier empören sich sogar über die "Erpressung" der US-Regierung, so die FTD, weil sie droht, alle Gespräche mit der EU abzubrechen. Freitag, 5. Februar 2010
Nachhaltige Aufklärung tut Not Geschrieben von Alain Blaes
in Datenschutz um
13:14
Kommentare (0) Trackbacks (0) Tags für diesen Artikel: datenschutz, social media
Nachhaltige Aufklärung tut NotImmer wieder werden Unternehmen und Behörden als die Schuldigen dargestellt, wenn es um Datenschutzvorfälle geht. Betrachtet man die jüngste Erhebung von Projekt-Datenschutz.de, trifft das wohl auch zu. In Ihrem jüngsten Bericht zur Internetsicherheit erwähnen die Security Labs von Websense aber auch, dass mehr die Hälfte aller Delikte, bei denen es um Diebstahl persönlicher Daten geht, über das Web erfolgt. Montag, 1. Februar 2010
Gestalten im Packeis Geschrieben von Rainer Doh
in Datenschutz um
14:02
Kommentare (0) Trackbacks (0) Tags für diesen Artikel: datenschutz, videoüberwachung
Gestalten im PackeisManche Geschichten sind so gut, dass sie nur das Leben selbst schreiben kann. Was haben die Menschen nicht beispielsweise alles über die flächendeckende Erfassung des Landes durch Videokameras geschrieben. Datenschutz! Grundrechte! So die einen. Sicherheit! Ermittlung! So die anderen. Und als vor ein paar Tagen ans Licht kam, dass eine Buchhandlung und eine Drogeriekette Video-Bilder aus ihren Verkaufsräumen live ins Web gestellt haben, ging das Gezeter wieder los. Und dann ging ein sonniges Winterwochenende durchs Land und draußen (54° 18' N, 8° 39' O) im wirklichen Leben ist Folgendes passiert:
Ist das nicht beruhigend? Wenn man wieder mal ganz dick in Schwierigkeiten steckt, wenn alle Stricke reißen und wenn man nicht mehr weiter weiß – dann sitzt irgendwo, sei es im Westerwald, im Kraichgau, in Hokaido, in Minneapolis oder in Mitten in Buenos Aires, ein Mensch an seinem Computer und passt auf einen auf. Nicht nur im Packeis, sondern auch, wenn mal wieder jemand in einem Drogeriemarkt oder einer Buchhandlung verschollen ist. Also: Ruhig Blut, durchhalten, Lichtzeichen geben und warten, bis die Funkstreife blinzelt! |
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